Die Vector Stiftung fördert Projekte in den Bereichen:
Forschung
Bildung
Soziales

Aktuelle Förderprojekte

Förderbereiche auswählen:



Volltextsuche Projekte:

Projektpartner:


2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
Alle Projekte
07/2019 | Forschung
Attosekunden-Elektronenmikroskopie // Universität Konstanz

Das Elektronenmikroskop ist ein hervorragendes Messinstrument zur Beobachtung von kleinsten Materiestrukturen. Lichtfelder und lokale elektromagnetische Dynamik können damit aber bisher nicht beobachtet werden, weil dazu Attosekunden-Zeitauflösung von Nöten wäre. Im Projekt koppeln die Forscher ein Elektronenmikroskop derart mit einer Laserwelle, dass der Elektronenstrahl von den Zyklen des Lichts in kurze Impulse moduliert wird. Damit lassen sich die Zyklen von Licht an atomaren oder nanostrukturierten Materialien in Raum und Zeit vermessen.



07/2019 | Forschung
Maschinelles Lernen zur Vorhersage des Ansprechens von Melanom-Patienten auf Immuntherapie // Universität Stuttgart

Im Rahmen des interdisziplinären Projekts zwischen dem Institut für Signalverarbeitung und Systemtheorie und der radiologischen Abteilung des Universitätsklinikums Tübingen soll mithilfe von Methoden des maschinellen Lernens ein nicht-invasives Verfahren entwickelt werden, um das individuelle Ansprechen von Patienten mit metastasiertem Melanom auf die Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren vorherzusagen. Die Wirksamkeit im Therapieverlauf wird anhand mehrmals durchgeführter PET/MRT-Aufnahmen von Patienten mit bekanntem Therapieansprechen prognostiziert, wofür verschiedene Klassifikationsverfahren implementiert und miteinander verglichen werden sollen.



07/2019 | Bildung
Lehr-Lern-Labor Informatik in Karlsruhe am KIT und der PH Karlsruhe // Kooperation KIT und PH Karlsruhe

Die Vector Stiftung stärkt die Lehramtsausbildung für das Fach Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe.  Die frühzeitige Begeisterung und das grundlegende Verständnis für die Themen der Informatik bereits während der schulischen Ausbildung sind entscheidend, um Schüler auf die Herausforderungen einer digitalisierten Gesellschaft vorzubereiten. Dafür werden begeisterte und kompetente Informatiklehrer benötigt.

Zur Weiterentwicklung der praxisnahen Lehramtsausbildung im Fach Informatik entsteht in einem Kooperationsprojekt ein Lehr-Lern-Labor Informatik am KIT und an der PH Karlsruhe. Durch verschiedene Formate erproben Lehramtsstudierende der Informatik Konzepte mit Schülern aus dem Raum Karlsruhe. Die Lehramtsstudierenden erhalten dadurch die Möglichkeit anhand

selbstgestalteter didaktischer Einheiten im Studium Lehrerfahrungen
zu sammeln und durch begleitete Reflexionsphasen die bestmögliche
Vorbereitung für den Beruf zu erlangen. Eine gemeinsame Projektorganisation der Lehr-Lern-Labore Informatik an beiden Hochschulen stellt die übergeordnete fachwissenschaftliche und fachdidaktische Konzeption der Formate sicher.

Die Vector Stiftung fördert die Entwicklung und Anfangsphase der Lehr-Lern-Labore Informatik in Karlsruhe, die anschließend nachhaltig am Standort etabliert werden.

Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Das Lehr-Lern Labor Informatik an der PH Karlsruhe schafft im Lehramtsstudium Informatik ein Angebot für Studierende, um Konzepte aus der Informatik praxisorientiert zu bearbeiten. Die PH Karlsruhe fokussiert Konzepte für Schüler der Sekundarstufe I an Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen. Zusätzlich zum Laborbetrieb im Rahmen des Lehramtsstudiums werden auch Workshops für Schüler zu verschiedenen Themen der Informatik als Ergänzung zum Informatikunterricht an der Schule erlebbar gemacht. Im Rahmen dieses Projekts wird das Lehr-Lern-Labor Informatik an der PH Karlsruhe aufgebaut, kontinuierlich evaluiert und für den langfristigen Betrieb weiterentwickelt.

Karlsruher Institut für Technologie

Das Lehr-Lern-Labor Informatik am KIT unterstützt den schulischen Informatik-Unterricht und versteht sich mit seinem Angebot als weitergehende Ergänzung zu dem, was in der Schule unterrichtet werden kann. Das KIT fokussiert dabei Inhalte entlang des Bildungsplans für Schüler an Gymnasien. Das Informatiklabor soll Lehramtsstudierenden die Möglichkeit geben, früh im Studium Erfahrung über die von den Studienplänen vorgesehenen Praxisphasen hinaus zu sammeln und in Zusammenarbeit mit Fachdidaktik-Dozenten ihre Kompetenzen für den späteren Beruf durch gezielt eingerichtete Reflexionsphasen zu erweitern.



06/2019 | Bildung
Lehr-Lern-Labor NwT am Karlsruher Institut für Technologie // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vector Stiftung fördert die Weiterentwicklung des Lehr-Lern-Labors NwT (Naturwissenschaft und Technik) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das von der Vector Stiftung bereits in einer ersten Projektphase geförderte Lehr-Lern-Labor NwT bietet Lehramtsstudierenden am KIT die Möglichkeit ingenieurwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen zu erleben. Mit dem Schwerpunkt „Technik erleben und vermitteln“ arbeiten die Lehramtsstudierenden gemeinsam mit studentischen Entwicklerteams der Ingenieurwissenschaften an Projekten. Die Erfahrungen der Lehramtsstudierenden fließen anschließend in die Erarbeitung und Erprobung von schulischen Unterrichtseinheiten für das Fach NwT ein.

Durch die Weiterentwicklung des Lehr-Lern-Labors NwT werden in der nun beginnenden zweiten Projektphase zusätzlich zu Angeboten für NwT-Lehramtsstudierenden auch Workshops und Fortbildungen für Referendare und NwT-Lehrkräfte in Baden-Württemberg entwickelt und durchgeführt. Die Angebote des Lehr-Lern-Labors NwT decken mit Angeboten für Lehramtsstudierende, Referendare und Lehrkräfte, alle drei Phasen der Lehrerbildung ab. Die Workshops und Fortbildungen sind auf den Bildungsplan NwT abgestimmt und unterstützen Lehrkräfte dabei, im Fach NwT ein realitätsnahes Bild der Ingenieurberufe und ingenieurwissenschaftlicher Methoden zu transportieren.



06/2019 | Soziales
JOBLINGE – Darum Ausbildung! // Joblinge gAG Region Stuttgart

Die Kernaufgabe der JOBLINGE ist es, junge Erwachsene mit multiplen Problemlagen bei der Suche nach einer Ausbildung zu unterstützen. Beim Projekt „Darum Ausbildung! agiert JOBLINGE in Stuttgart erstmals präventiv. Jugendliche werden beraten, bevor sie die Schule beendet haben, um komplexen Problemen wie Wohnraumverlust, Perspektivlosigkeit, Konflikten mit dem Umfeld und Schulden vorzubeugen. Über verschiedene Zugangswege nimmt JOBLINGE Kontakt zu den Jugendlichen auf, bietet intensive Einzelberatungen und Trainings an und begleitet die jungen Erwachsenen auch während der Ausbildung.

Eine besondere Herausforderung ist der Zugang zur Zielgruppe über die Eltern. Themenspezifische Workshops gezielt für Eltern mit Migrationshintergrund, Hausbesuche und Einzelberatungen stärken die Eltern, sodass sie zu Ausbildungsbegleitern ihrer Kinder werden. Das Projekt begann 2018 und wird durch die Europäischen Sozialfonds finanziert. Die Vector Stiftung ermöglicht, dass weitere personelle Ressourcen eingesetzt werden, um die hohe Nachfrage nach dem Beratungsangebot zu bedienen.



News zu diesem Projekt

11.06.2019 JOBLINGE
06/2019 | Bildung
Mädchen für Informatik begeistern // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vector Stiftung fördert das Projekt „Mädchen für Informatik begeistern“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ziel des Projekts ist es, Mädchen für Informatik und entsprechende Berufe sowie Studiengänge zu begeistern. Systematisch und wissenschaftlich unterstützt, werden Lehr-Lern-Einheiten entwickelt, die das Interesse an Informatik steigern sollen.

Die Lehr-Lern-Einheiten werden auf Basis wissenschaftlicher Daten entwickelt und im Rahmen von Informatik-Arbeitsgemeinschaften (AGs) für Schülerinnen der 6. und 7. Klassenstufe an Gymnasien durchgeführt und evaluiert. Möglichst alle Schülerinnen einer Jahrgangsstufe sollen für die Teilnahme motiviert werden. Die Lehr-Lern-Konzepte werden modular aufgebaut sein und sind dadurch vielseitig einsetzbar.

Nach der Pilotphase an Kooperationsschulen in Karlsruhe, werden die Lehr-Lern-Einheiten in verschiedenen Kontexten eingesetzt, um Mädchen und Jungen für Informatik zu begeistern und optimale Lernsettings zu schaffen. Beispielsweise im Informatikunterricht, in AGs, bei Girls‘ Days, in Workshops sowie in Lehr-Lern-Laboren und Fortbildungen für Informatik-Lehrkräfte sollen die Lehr-Lern-Konzepte eingesetzt werden. Außerdem werden die Konzepte auf einer öffentlichen Website zugänglich gemacht und verbreitet.



News zu diesem Projekt

03.06.2019 Mädchen für Informatik begeistern
05/2019 | Soziales
JOBLINGE 4.0 // JOBLINGE Stiftung

Digitalisierung verändert Arbeit und Ausbildung. Davon sind nicht nur die JOBLINGE Teilnehmenden – langzeitarbeitslose Jugendliche – betroffen, sondern auch die Organisation selbst sowie deren und Pädagogen. Digitale Tools und neue Lernkonzepte geben den JOBLINGEN die Chance neu, individuell und dezentral zu lernen und sich weiterzubilden. Die Vector Stiftung unterstützt mit ihrer Förderung die Entwicklung eines umfassenden „JOBLINGE 4.0“-Konzepts. Zahlreiche Ideen wurden bereits in der JOBLINGE Initiative entwickelt und werden nun in das 4.0-Gesamtkonzept integriert. So können Ansätze besser skaliert und bundesweit implementiert werden. Zudem wurden zusätzliche Bedarfe identifiziert, beispielsweise die Förderung von Kompetenzen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien. Hierfür werden im Rahmen des Projekts Module entwickelt, am Standort Stuttgart pilotiert und evaluiert und bundesweit ausgerollt. Dafür kooperiert JOBLINGE u.a. mit der Wissensfabrik und den Modulen von IT2School.



05/2019 | Bildung
Deutschlandstipendien für MINT-Lehramtsstudierende // Global News

Die Vector Stiftung verlängert ihr Engagement im Rahmen des Deutschlandstipendiums und fördert ab dem Wintersemester 2019/20 weiterhin jährlich 54 MINT-Lehramtsstudierende in Baden-Württemberg. Die Stipendien der Stiftung unterstützen zweckgebunden engagierte Lehramtsstudierende der MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) an sieben baden-württembergischen Hochschulen: Universität Heidelberg, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Karlsruher Institut für Technologie, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Universität Stuttgart, Universität Tübingen.

Das Deutschlandstipendium ist ein Stipendienprogramm für leistungsstarke Studierende, die sich auch außerhalb ihres Studiums für die Gesellschaft engagieren. Die Stipendien werden jeweils zur Hälfte durch Bundesmittel und von privaten Förderern finanziert. Die Studierenden bewerben sich direkt an ihrer Hochschule. Die Hochschulen organisieren unter anderem den Auswahlprozess des Stipendiums.

Die Vector Stiftung vergibt seit 2012 Deutschlandstipendien und hat damit bereits über 650 Studierende gefördert. Im März 2019 hat die Vector Stiftung einen Qualifizierungsworkshop für die Deutschlandstipendiaten veranstaltet. Dieser Workshop wurde sehr gut angenommen und fördert die Stipendiaten der Vector Stiftung zusätzlich zur finanziellen Förderung auch ideell.

Teilnehmer am Workshop für die Deutschlandstipendiaten der Vector Stiftung



News zu diesem Projekt

20.05.2019 Deutschlandstipendien für MINT-Lehramtsstudierende
05/2019 | Soziales
JOBLINGE Standortaufbau Pforzheim // Joblinge gAG Region Stuttgart

JOBLINGE setzt sich dafür ein, sozial benachteiligte junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren mit und ohne Fluchterfahrung in Ausbildung zu vermitteln. Jenseits von Schulnoten und klassischen Bewerbungsgesprächen wird den Jugendlichen die Chance geboten, sich in der Praxis zu beweisen und sich einen Ausbildungsplatz selbst zu erarbeiten. Die Vector Stiftung fördert den Aufbau des neuen JOBLINGE Standorts für ausbildungssuchende junge Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis seit April 2019.



News zu diesem Projekt

13.05.2019 JOBLINGE Standort in Pforzheim eröffnet
04/2019 | Forschung
48 for U // Universität Stuttgart

Im Rahmen des Projektes „48 for U“ wird an der Universität Stuttgart gemeinsam vom Institut für Elektrische Energiewandlung (IEW) und dem Institut für Photovoltaik (IPV) ein 48 Volt Antriebsstrang für die 70kW Leistungsklasse für die Elektrotraktion entwickelt. Dieser umfasst die elektrische Maschine, die Leistungselektronik und die Batterie. Neben einer innovativen, extrem robusten und kompakten Topologie können sich dadurch auch erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber konventionellen Antriebssträngen für die Elektromobilität ergeben.

 



04/2019 | Bildung
Bildungs-Chancen für Stuttgart – Erfolgreiche Kooperation Stuttgarter Stiftungen // Chancenwerk e.V.

Das von der Vector Stiftung geförderte Projekt „Bildungs-Chancen für Stuttgart“ wird in Zukunft an zehn Stuttgarter Schulen durchgeführt. Durch die gemeinsame Förderung der Vector Stiftung mit sechs weiteren Stuttgarter Stiftungen, können in Zukunft zehn anstatt der bisher fünf Schulen in Stuttgart von dem Lernfördersystem, der “Lernkaskade“, des gemeinnützigen Vereins Chancenwerk e.V. profitieren.

Seit 2015 führt Chancenwerk e.V. die Lernkaskade zur Verbesserung der Bildungschancen an Werkreal- und Realschulen in Stuttgart durch. Die Schulen liegen in Stuttgarter Stadtteilen mit erhöhten Problemlagen. Chancenwerk fördert mit der Lernkaskade junge Menschen dabei, ihre Begabungen und Talente zu entfalten. Schüler höherer Jahrgangsstufen werden mit einem Intensivkurs in einem Fach ihrer Wahl durch Studierende unterstützt. Als Gegenleistung helfen die älteren ihren jüngeren Mitschülern der 5. und 6. Klasse bei schulischen Aufgaben und stehen ihnen als Ansprechpartner zur Seite. Das Lernfördersystem, die Lernkaskade, richtet sich an Schüler, die von ihren Familien aus zeitlichen oder sprachlichen Gründen nicht beim Lernen unterstützt werden können. Für die älteren Schüler sind die Intensivkurse kostenfrei und die Jüngeren bezahlen lediglich einen geringen monatlichen Beitrag. Durch die Lernkaskade können jüngere und ältere Schüler, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund, von der Lernförderung profitieren und ihren Bildungserfolg verbessern.

Das Kooperationsprojekt von sieben Stuttgarter Stiftungen ist ein Erfolg des Arbeitskreises Bildungschancen, der sich im Rahmen des Stiftungsnetzwerks Region Stuttgart dafür einsetzt, dass Kinder und Jugendliche ihre Potentiale unabhängig von der Herkunft entwickeln. Für 2019 hat sich der Arbeitskreis Bildungschancen die Skalierung des Projekts „Bildungs-Chancen für Stuttgart“ von fünf auf zehn Schulen als Ziel gesetzt und dieses Ziel erfolgreich umgesetzt.



04/2019 | Bildung
Next Entrepreneurs // Next Entrepreneurs

Die Organisation ‚Next Entrepreneurs‘ bereitet Schüler auf die Dynamiken einer sich rasch verändernden Gesellschaft und Arbeitswelt vor. Bei den „Next Entrepreneurs Weekends“ entwickeln Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren Produktideen und setzen diese innerhalb von 54 Stunden in Lösungen um. In dieser kurzen Zeit lernen die Schüler verschiedene Methoden wie Design Thinking, Entrepreneurial Thinking, Business Model Canvas, MVP und Pitchtraining kennen. Unterstützt werden sie dabei von Mentoren aus der Start-Up-Szene. Am Ende präsentieren die Schüler ihr Produkt vor einer Jury.



03/2019 | Bildung
Mentoring-Projekt für Lehramtsstudierende am KIT // Mentoring@Lehramt am KIT

Die Vector Stiftung fördert seit Anfang 2019 Lehramtsstudierende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Projekt Mentoring@Lehramt. Lehramtsstudierende höherer Fachsemester unterstützen ihre Kommilitonen aus dem ersten Semester als Mentoren und erleichtern ihnen den Studienbeginn. Das Projekt spricht jährlich ca. 200 Studienanfänger im Bereich des Studiengangs Lehramt an Gymnasien an. Am KIT werden vorrangig Lehramtsstudierende der MINT-Fächer ausgebildet.

Die Koordination von zwei Fachwissenschaften, dem bildungswissenschaftlichen Begleitstudium sowie den Schulpraxisphasen bringt insbesondere durch die Umstellung des Studiengangs auf eine Bachelor-Master-Struktur einen erhöhten Planungs- und Strukturierungsbedarf für die Lehramtsstudierenden mit sich.

Das Mentoring-Programm Mentoring@Lehramt bietet Erstsemesterstudierenden Orientierung und zielt auf eine nachhaltige Vernetzung sowie den Austausch zwischen den Lehramtsstudierenden ab. Langfristig sollen dadurch die Abbruchquoten in den Studiengängen für das Lehramt an Gymnasien gesenkt werden.

Die Mentoren werden vom Zentrum für Lehrerbildung und dem House of Competence am KIT geschult und erhalten ein Zertifikat über ihre Tätigkeit. Sie können sich ihre Tätigkeit auch im Rahmen des Masterstudiums anerkennen lassen. Mentoring@Lehramt trägt somit zur Verbesserung der Studienorientierung, Zufriedenheit mit dem Lehramtsstudium und zur besseren Vernetzung der Lehramtsstudierenden am KIT bei.



News zu diesem Projekt

25.03.2019 Mentoring-Projekt für Lehramtsstudierende am KIT
03/2019 | Soziales
Psychologisches Betreuungsangebot für den Ausbildungscampus // Bürgerstiftung Stuttgart

Der Ausbildungscampus ist ein Informations-, Beratungs-, Vermittlungs-, Begegnungszentrum für junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund und bietet ein berufs- und freizeitorientiertes Programm an. Damit eine stabile berufliche und gesellschaftliche Integration gelingen kann, muss auch die psychische Gesundheit ins Blickfeld genommen werden. Bei vielen Besuchern zeigt sich ein Bedarf an professioneller psychosozialer oder psychotherapeutischer Beratung oder Therapie. Um eine Chronifizierung von seelischen Verletzungen zu verhindern, ist eine frühzeitige Erkennung und therapeutische Hilfestellung nötig. Dem Ausbildungscampus wird durch die Vector Stiftung ermöglicht, eine psychotherapeutische Vollzeit-Fachkraft einzustellen. Sie wird für die Besucher Kurzzeittherapien anbieten und bei einem erhöhten Beratungsbedarf Besucher an ein kooperierendes Institut weitervermitteln. 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Ausbildungscampus



03/2019 | Bildung
Die plus-MINT Talentförderung am Birklehof // Schule Birklehof e. V.

Die gemeinnützige Schule Birklehof im Hochschwarzwald ist Teil der Exzellenzinitiative plus-MINT: Nach dem Vorbild der Talentförderung des Deutschen Fußball-Bundes bietet plus-MINT ein Angebot für hochbegabte Schüler in den Fächern Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Technik an. Ziel der Initiative ist es, zukünftige Forscher, Tüftler und Erfinder – unabhängig von sozialer Herkunft und Nationalität – auszubilden, den Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig zu gestalten sowie neue Qualitätsmaßstäbe in der MINT-Talentförderung zu setzen.



03/2019 | Bildung
MINT-Lernkreislauf für Gemeinschaftsschulen // Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.

MINT-Unterricht zu gestalten, der Schüler begeistert und Interesse an MINT-Berufen weckt, ist eine Herausforderung. Leistungsbedingte Heterogenität, Fachlehrermangel und fachfremdes Unterrichten erschweren dies. Projektziel ist, nachhaltige Impulse zur Verbesserung der MINT-Bildung an Gemeinschaftsschulen in der Metropolregion Stuttgart zu setzen. In einem zwei Jahre dauernden Lernkreislauf gibt die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (ijf) Lehrkräften über Fortbildungen und begleitete MINT-Projekttage für Schüler Handlungsstrategien für einen alltagsbezogenen MINT-Unterricht, der Lust auf Technik, Naturwissenschaft und entsprechende Berufsbilder macht. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Abmilderung des Fachkräftemangels in der Region Stuttgart. Die ijf ist eine MINT-Bildungsinitiative, die jungen Menschen Chancen durch naturwissenschaftliches und technisches Verständnis verschafft.



News zu diesem Projekt

04.03.2019 MINT-Lernkreislauf für Gemeinschaftsschulen
02/2019 | Bildung
Rock it Biz Start-Up Sommercamp 2019 // Rock it Biz

Die Vector Stiftung fördert gemeinsam mit der Karl Schlecht Stiftung das Rock it Biz Start-Up Sommercamp 2019 in Stuttgart. Insgesamt 90 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren bekommen vom 19.08.-23.08., 26.08. – 30.08. und vom 02.-06.09.2019 die Chance, einmal Gründer zu sein. Mit viel Spaß und Ideen wird „gegründet“. Die Teams setzen in einer Woche eigene Start-up-Ideen um. In den Start-up-Teams können Produkte, Flyer und Plakate hergestellt, Webseiten gestaltet und Werbefilme gedreht werden. Es werden gemeinsam Preise recherchiert und Materialien eingekauft.  Mit Hilfe des Rock it Biz-Lehrmaterials werden Finanzierungs-, Marketing- und Verkaufsstrategien entwickelt. „Echte“ Unternehmer besuchen das Projekt und helfen mit Tipps und Anregungen bei der Umsetzung. Das Rockt it Biz Start-up Sommercamp findet in der Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte in Stuttgart-Feuerbach statt. Durch die Förderung der Karl Schlecht Stiftung und der Vector Stiftung ist die Teilnahme am Feriencamp (inkl. Verpflegung) kostenlos. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.



News zu diesem Projekt

18.02.2019 Rock it Biz Start-Up Sommercamp 2019
02/2019 | Soziales
Schuldnerberatung Online // Sozialberatung Ludwigsburg

Die Sozialberatung Ludwigsburg e. V. ist regional ein zentraler Akteur im Bereich der Schuldnerberatung. Der Verein geht von einer hohen Dunkelziffer an ver- und überschuldeten Personen aus, die aufgrund von Zugangshürden keine Schuldnerberatung in Anspruch nehmen. Scham, die räumliche Entfernung zur zentralen Anlaufstelle und das Nichtwissen zum Angebot der Schuldnerberatung sind Gründe dafür, dass die Schuldenproblematik oft über Jahre bestehen bleibt. Hier setzt das Pilotprojekt „Schuldnerberatung online“ an. Über ein anonymisiertes Online-Kontaktformular wird Bürgern des Landkreises Ludwigsburg ermöglicht, das Angebot der Schuldnerberatung digital wahrzunehmen. Im Rahmen einer ersten Kontaktaufnahme können Fragen geklärt und Zugangshemmnisse abgebaut werden, sodass das der Weg in die Beratungsstelle erleichtert wird. Während des dreijährigen Pilotprojekts wird die Sozialberatung Ludwigsburg den Bedarf an Onlineberatungen evaluieren und eine Verstetigung des Angebots prüfen. Die Vector Stiftung fördert das Pilotprojekt vor dem Hintergrund „Verbesserung der Lebensverhältnisse wohnungsloser Menschen.“ 



News zu diesem Projekt

11.02.2019 Schuldnerberatung Online
02/2019 | Forschung
NANOPrint - 3D-Drucker für die Erzeugung von Nanostrukturen // Technische Universität Ilmenau

3D-Druckverfahren haben sich als ein unverzichtbares Werkzeug für Industrie und Forschung in den letzten Jahren etabliert. Bislang dringt diese Technologie aber praktisch kaum in den Nanometerbereich vor. Hier setzt das Forschungsvorhaben an: Im Erfolgsfall kann eine 3D-Materialabscheidung reproduzierbar auf der Nanometerskala realisiert werden. Diese Nanotechnologie würde sowohl für die Herstellung miniaturisierter Sensoren als auch für die Elektronik vollkommen neue Gestaltungsspielräume eröffnen.



01/2019 | Forschung
AlkaCell // Universität Freiburg

Brennstoffzellen sind eine Schlüsseltechnologie für die emissionslose Mobilität. Hohe Kosten, maßgeblich die des Platinkatalysators und Membranpolymers, sind das größte Hindernis für deren Durchsetzung. Im Projekt AlkaCell soll eine alkalische Brennstoffzelle entwickelt werden, die auf diese Kostentreiber verzichten kann. Den Hauptherausforderungen der alkalischen Brennstoffzelle widmet sich ein Team aus Katalysatorexperten und Brennstoffzellenentwicklern. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer deutlich zu steigern und die hybride Nutzung mit Alkohol als Treibstoff zu untersuchen.



01/2019 | Soziales
ZukunftsWerkstatt Berghof // Tübinger Vereins für Sozialtherapie bei Kindern und Jugendlichen e.V. - Martin-Bonhoeffer-Häuser

Auf der Hofstelle Berghof am Stadtrand von Tübingen werden benachteiligte Jugendliche unter der Prämisse „Gemeinsam etwas (Er)Schaffen“ am Bau- und Gestaltungsprozess der Hofstelle mitwirken. Das Projekt des Tübinger Vereins für Sozialtherapie bei Kindern und Jugendlichen e.V. (Martin-Bonhoeffer-Häuser) bietet Schulverweigerern und Jugendlichen mit komplexen Problemlagen die Möglichkeit einer stabilen Tagesstruktur. Zusammen mit dem Pächter und Bioland-Landwirt werden die Jugendlichen aktiv in die Abläufe des landwirtschaftlichen Betriebs eingebunden und dabei sozialpädagogisch unterstützt. Selbstverantwortliches Arbeiten und Durchhaltevermögen sind dabei wichtige Anforderungen, die es zu bewältigen gilt. Handwerkliches Tun und Können verbindet sich in der ZukunfsWerkstatt Berghof mit nachhaltigem und umweltbewusstem Handeln. Die Vector Stiftung unterstützt das dreijährige Projekt, um jungen Erwachsenen den Raum zu geben, persönliche Perspektiven für den weiteren Lebensweg zu entwickeln.



News zu diesem Projekt

22.01.2019 Schulverweigerer packen an
01/2019 | Forschung
LIM-MOBIL // Universität Freiburg

Wiederaufladbare Lithium-Metall-Batterien haben das Potential die Reichweite von vollelektrischen Automobilen deutlich zu erhöhen. Allerdings wird ihr Einsatz durch die mangelnde Sicherheit und Langlebigkeit von Lithium-Metall-Anoden verhindert. Im Projektvorhaben LIM-MOBIL sollen durch die Kombination einer Schutzschicht auf der Metall-Anode und eines gelbildenden Elektrolyten auslaufsichere, nicht entflammbare und gleichzeitig zyklenfeste Batteriezellen mit erhöhten Energie­dichten entwickelt werden.



01/2019 | Bildung
Weiterentwicklung des letsgoING Bildungskonzepts // Hochschule Reutlingen

Die Vector Stiftung fördert das Projekt „letsgoING“ der Hochschule Reutlingen ab 2019 für weitere drei Jahre. In dieser Förderphase werden Konzepte zur Skalierung und nachhaltigen Etablierung des Bildungskonzepts entwickelt und pilotiert, mit denen sich eine breite Versorgung von Schulen in Baden-Württemberg realisieren lässt.

 

Durch die bisherige Förderung der Vector Stiftung wurde das letsgolNG-Kurssystem entwickelt und zu einem ganzheitlichen Bildungskonzept ausgebaut. letsgoING bietet einen Kurs über ein Schulhalbjahr an, angelehnt an den Bildungsplan NwT (Naturwissenschaft und Technik) der 9. bzw. 10. Klasse in Baden-Württemberg. Mit klassischen und digitalen Unterrichtsmaterialien lernen Schüler, wie Algorithmen funktionieren, wie Daten aufgenommen und verarbeitet werden und wie man Systeme analysiert und deren Fehler findet. Am Beispiel der Schlüsseltechnologie Mikrocontroller wird ein Verständnis für die grundlegenden Funktionsweisen der Digitalisierung geschaffen. Bei der Einführung des Kurses in den Unterricht werden die Lehrer von Tutoren unterstützt. Als Tutoren kommen dabei sowohl Lehramtsstudierende als auch studierende technischer Studiengänge zum Einsatz.



12/2018 | Forschung
Entwicklung und Demonstration einer Null-Energie-Sauna // Universität Stuttgart

Die Energiewende stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Allerdings wird die Energiewende in der persönlichen Wahrnehmung oft mit einer Reduktion des Lebensstandards assoziiert. Um aufzuzeigen, dass sich Klimaschutz und Komfort nicht ausschließen müssen, befasst sich dieses Projekt mit einem energieintensiven Komfortprodukt – der Sauna. Im Projekt entwickelt und demonstriert eine studentische Arbeitsgruppe der Universität Stuttgart deshalb eine klimaneutrale Null-Energie-Sauna.



12/2018 | Forschung
3D-PakT: 3D-Druck von porösen katalytisch aktiven Transportschichten // Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.

Im Forschungsvorhaben 3D-PakT sollen katalytisch aktive poröse Transportschichten mittels 3D-Druck für die Protonenaustauschmembran-Wasserelektrolyse hergestellt werden. Diese erlauben einen effizienten Massentransport und stellen die elektronische Kontaktierung des Katalysators sicher. Dabei ist der Katalysator in der Transportschicht verteilt, wodurch eine vielfach größere aktive Oberfläche entsteht und die Kosten deutlich gesenkt werden. Fokus des Projektes ist die Sicherstellung der erforderlichen Leitfähigkeiten sowie die Charakterisierung der Aktivität und Beständigkeit gegenüber den harschen Betriebsbedingungen.



11/2018 | Forschung
Light-to-Gas: Kopplung von Photo- und Thermokatalyse für die Herstellung von Energieträgern // Universität Ulm

Methan stellt einen wichtigen Energieträger im Mobilitätssektor dar, der eine ebenfalls große Rolle im Übergang zu nachhaltigem Individualverkehr spielen wird. Das Ziel des Projektes ist es, die thermo-katalytische Herstellung von Methan aus Synthesegas durch den Einsatz von Licht zu intensivieren. Dabei sollen vordergründig licht-induzierte Effekte auf die Reaktionskinetik und den -mechanismus sowie auf die Katalysatorstabilität experimentell untersucht werden. Auf dieser Grundlage soll ein technischer Reaktor modellgestützt ausgelegt werden.



11/2018 | Bildung
Nutzung digitaler Medien in der Oberstufe der Gemeinschaftsschule // Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Vector Stiftung fördert gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung das Projekt „Digitale Medien in der gymnasialen Oberstufe der Gemeinschaftsschule“ an der Universität Tübingen. Das Projekt begleitet die Einführung und die Nutzung digitaler Medien in der Oberstufe der Gemeinschaftsschule. Seit dem Schuljahr 2018/19 ist es möglich an Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg eine dreijährige gymnasiale Oberstufe einzuführen. Ziel des Projektvorhabens ist die Etablierung eines innovativen und adaptiven mediendidaktischen Konzepts zur Förderung der Medienkompetenzen und des selbstregulierten Lernens. Der didaktische Einsatz digitaler Medien verspricht die individuellen Chancen auf Bildung der Schüler durch differenzierte Lernaufgaben, flexiblen Unterrichtsverlauf und individuelle Rückmeldemöglichkeiten zu erhöhen. Dazu wird im Rahmen des Vorhabens eine evidenzbasierte Rahmenkonzeption für die Kernfächer der Oberstufe der Gemeinschaftsschule entwickelt. Über Professionalisierungsprogramme werden Lehrkräfte qualifiziert und beim fachspezifischen Einsatz digitaler Medien unterstützt. Diese Maßnahmen werden durch eine systematische Begleitforschung flankiert, um Veränderungsprozesse von Lehrkräften und Schülern empirisch nachzuzeichnen.



10/2018 | Forschung
Irreversible Entropie für die eindeutige Bilanzierung der Umweltauswirkungen von Prozessen // Universität Stuttgart

Herkömmliche Umweltbilanzen stützen sich auf den Vergleich einer Vielzahl nicht miteinander vergleichbarer Parameter; sie liefern wegen der so entstehenden großen Interpretationsspielräume selten eindeutige, manchmal sogar widersprüchliche Ergebnisse.

Die Entropieerzeugung, ein Maß der (Ir-)Reversibilität von Prozessen, ist jedem realen Prozess, Energie- und Materiestrom eigen und exakt berechenbar. In diesem Projekt soll untersucht werden, ob und auf welche Weise sich die Entropieerzeugung als Parameter dazu eignet, Umweltauswirkungen eindeutig zu quantifizieren und zu bilanzieren.



10/2018 | Forschung
Self-organized point defect arrays in diamond (SODAs) // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Für zukünftige optische Anwendungen wird eine neuartige Synthesemethode in Computersimulationen entwickelt, die Defekte selbstorganisiert anordnet - z.B. im Diamanten. Computersimulationen ohne anpassbare Simulationsparameter (atomistische Simulationen) werden verwendet, um die Selbstorganisations-Mechanismen von Defekten aufzuzeigen. Der dabei gewählte atomistische Simulationsansatz ermöglicht die virtuelle Materialentwicklung von der Idee bis hin zum Computerexperiment als Vorstufe zum zielgerichteten simulations-inspirierten Experiment. Damit werden zusätzlich zur Demonstration der Technologieentwicklung auf Hochleistungsrechnern, auch zukünftige experimentelle Parameterräume verkleinert.



09/2018 | Forschung
Laserbasierter 3D-Druck von Festkörperbatterien (AddBatt) // Hochschule Aalen

Auf der Suche nach Energiespeichern mit höherer Energiedichte und Sicherheit gelten Feststoffbatterien als vielversprechende Zukunftskandidaten. Für die dabei verwendeten neuartigen Materialien sind geeignete Produktionstechnologien von zentraler Bedeutung. Das Projekt AddBatt leistet Pionierarbeit bei der Erforschung einer neuartigen Fertigungstechnologie für Feststoffbatterien durch laserbasierten 3D-Druck. Dadurch sollen die Grenzflächeneigenschaften der Materialien und Zellkomponenten - und damit die Lebensdauer der Batterien – verbessert werden und langfristig Batterien mit flexibler Geometrie hergestellt werden können.



09/2018 | Forschung
Designer Nanostrukturen für kontrastmittelverstärkten Ultraschall // Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme Stuttgart

Ultraschallkonstrastagenzien (UKAs) sind essentiell für die medizinische Bildgebung. Momentan werden hierfür Mikrobläschen verwendet, die passiv im Blutstrom diffundieren. In diesem Projekt sollen mit einer vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme entwickelten Fabrikationsmethode hohle, magnetische Nanostrukturen als neuartige UKAs hergestellt werden. Diese Nanostrukturen würden erstmalig aktiv steuerbar sein und würden nicht nur die multimodale Ultraschallbildgebung ermöglichen, sondern auch neue kombinierte Diagnose-Therapie Möglichkeiten eröffnen. In Zukunft könnten mit diesem Ansatz UKAs gezielt an Gebieten von Interesse (z. B. Tumoren) angereichert werden. Die Wissenschaftler werden die Viabilität neuer biomedizinischer Anwendungen für Nanostrukturen als biokompatible Container erforschen. Im Falle des Projekterfolgs würden sie zum ersten Mal aktive, multimodale Schwimmer aus frei designbaren Nanostrukturen (bzgl. Form & Material) als hochmodulare Ultraschallkontrastmittel vorstellen.



09/2018 | Forschung
Stratifikation eines semantischen, vertraulichen, Kl-basierten Dolmetschersystems // Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n)

Im Bereich maschineller Sprachübersetzung hat sich ein statistisch-neuronaler Zugang etabliert und andere Ansätze verdrängt. Dieses Projekt hingegen verfolgt die Zielsetzung einer vertraulichen, semantischen Dolmetscherlösung für qualifizierte Gespräche, wobei Sprache vom Computer verstanden wird. Das entspricht dem Kernprinzip der Künstlichen Intelligenz, denn neuronale Mustererkennung versteht nichts. Ein erfolgreicher Ansatz im Bereich Deutsch-Chinesisch wird auf semantischer Ebene erweitert/stratifiziert, sodass genaue sprachliche Vermittlung zwischen beliebigen Muttersprachen möglich wird.



08/2018 | Forschung
MagResCET-Bearing // Universität Stuttgart

Die Energieversorgung rotierender und gelagerter Körper, wie z. B. der Rotor einer elektrisch erregten Synchronmaschine, wird bislang überwiegend mit Schleifkontakt realisiert. Ziel des Forschungsprojekts „MagResCET-Bearing“ ist es, eine verschleißfreie, magnetische Lagerung zu verwirklichen und gleichzeitig eine induktive, berührungslose Energieversorgung des Objekts zu ermöglichen. Über die Spulen der Energieversorgung soll zusätzlich auf den Drehwinkel zurückgeschlossen werden, was ohne zusätzliche Sensorik Auskunft über die Rotorgeschwindigkeit und den Rotorwinkel ermöglicht.



08/2018 | Forschung
Kunststoff: 100% Bio // Universität Stuttgart

Antioxidantien sind Radikalfänger und können Zellen vor Alterung schützen. Auch Kunststoffe werden von freien Radikalen angegriffen. Daher könnten sich natürliche Antioxidantien als geeignet erweisen, um auch Kunststoffe gegen schädliche Einflüsse wie Temperatur oder mechanische Belastung zu stabilisieren.
Die derzeit verfügbaren Biokunststoffe werden oft durch nicht biobasierte oder nicht bioabbaubare Zusatzstoffe stabilisiert. In diesem Projekt sollen dagegen ausschließlich biobasierte und bioabbaubare Zusatzstoffe verwendet werden, um die Eigenschaften von Biokunststoffen zu verbessern.



08/2018 | Bildung
Programmierangebote für Schulen // VDI-Haus Stuttgart GmbH

Beim Projekt „Programmierangebote“ fördert die Vector Stiftung Workshops, die Grundlagen des Programmierens vermitteln. Die doppelstündigen Kurse richten sich vorrangig an Schüler der Klassen 6 bis 9 an Gymnasien, Real- und Gemeinschaftsschulen. Für Grundschulen wird ein angepasstes Workshop-Konzept entwickelt. Kursleiter sind Studierende der Elektrotechnik und Technikpädagogik, die vom VDI speziell für die Workshopleitung qualifiziert werden.



08/2018 | Bildung
Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für den Aufbaukurs Informatik Klasse 7 // App Camps gUG

Die Vector Stiftung fördert die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für den Aufbaukurs Informatik Klasse 7 in Baden-Württemberg. Unterrichtsmaterialien für folgende Themenbereiche werden für den Aufbaukurs Informatik Klasse 7 entwickelt: Daten & Codierung, Algorithmen, Rechner & Netze, Informationsgesellschaft & Datensicherheit. Die digitalen Unterrichtsmaterialien orientieren sich am Bildungsplan und sind direkt im Unterricht einsetzbar. Die Unterrichtsmaterialien werden über die App Camps Online-Plattform interessierten Lehrkräften kostenlos zur Verfügung gestellt. Neben der Entwicklung und Bereitstellung der Unterlagen werden auch Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten.



08/2018 | Forschung
Chemische Antwort von Darm-Mikroben auf menschliche Hormone // Universität Konstanz

Der menschliche Darm beherbergt eine enorme Vielfalt an Mikroben und eine Fehlbesiedlung kann zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Dieses Projekt erforscht, wie Darm-Mikroben auf menschliche Hormone reagieren und dabei zur Produktion von neuen oder veränderten Metaboliten angeregt werde. Wir werden die chemische Struktur von Metaboliten entschlüsseln, die als Reaktion auf die Hormone von Mikroben gebildet werden und hoffen damit ein besseres Verständnis der Mensch-Mikroben Wechselwirkung zu erhalten.



08/2018 | Forschung
FiberAdd - Additive Fertigung endlosfaserverstärkter Kunststoffbauteile aus dem SLS-Prozess // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das selektive Lasersintern (SLS) ist ein Prozess zur additiven Fertigung von Kunststoffbauteilen aus einem Pulver. Das Verfahren bietet die Möglichkeit, ressourceneffizient Bauteile mit hoher Geometriefreiheit herzustellen. Ziel des Projekts ist die Steigerung der mechanischen Eigenschaften der Bauteile durch die Einbringung von Endlosfasern zur Erschließung neuer Anwendungsfelder für den SLS-Prozess. Hierzu soll eine automatisierte Einheit zur Fasereinbringung in eine Anlage integriert werden und die Materialeigenschaften sowie die Prozessparameter untersucht werden.



07/2018 | Forschung
Entwicklung eines Gasflusssensors durch Nutzung des Magnus-Effekts // Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)

In diesem Vorhaben soll ein neuartiger technischer Ansatz zur Nutzbarmachung des Magnus-Effekts als Flusssensor erprobt werden. Ein geeigneter Einsatz dieses Effektes war bisher aufgrund technischer Limitierungen nicht möglich. Diese sollen im Rahmen des Projekts durch die Erprobung eines neuartigen Lösungsansatzes überwunden werden. Die Sensorlösung stellt insbesondere bei Gasflüssen mit hoher kondensierender Feuchte, wie sie in Beatmungsgeräten auftreten, eine ausgezeichnete Alternative zu bisherigen Sensorlösungen dar.



07/2018 | Bildung
Wissenschaftliche Begleitung der Einführung des Kernfachs NwT in der Kursstufe // Universität Stuttgart

Die Vector Stiftung fördert die wissenschaftliche Begleitung der Einführung des Fachs Naturwissenschaft und Technik (NwT) in der Kursstufe. Das Unterrichtfach NwT wird als vier- bzw. fünfstündiges Leistungsfach ab dem Schuljahr 2018/19 in der gymnasialen Oberstufe eingeführt. Insgesamt 20 Pilotschulen werden bei der Implementierung des Kernfachs über einen Zeitraum von vier Jahren begleitet. Ziel des Projekts ist es, empirische Erkenntnisse zu den Inhalten, den Methoden und der Unterrichtsgestaltung, den technischen Kompetenzprofilen und beruflichen Orientierungen der Schüler sowie den Unterstützungsbedarfen der Lehrkräfte zu gewinnen. Das Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben der Abteilung Berufspädagogik mit Schwerpunkt Technikdidaktik der Universität Stuttgart und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.



07/2018 | Bildung
„Verstehen, was den Ingenieur ausmacht“ // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vector Stiftung fördert die wissenschaftliche Aufarbeitung des Berufsbilds des Ingenieurs für das schulische Umfeld. Das Schulfach „Naturwissenschaft und Technik“ (NwT) soll unter anderem Schüler für Ingenieurberufe begeistern. Insbesondere in der Kursstufe fehlen bisher Lehrkräfte mit ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund, die eine solche Berufsorientierung ermöglichen können. Das Projekt „Verstehen, was den Ingenieur ausmacht“ verfolgt deshalb das Ziel, diese NwT-Lehrkräfte fortzubilden. Mithilfe von Experteninterviews mit Konstrukteuren aus der Industrie wird dazu ein konsistentes Berufsbild ermittelt und abschließend für die Lehreraus- und Lehrerweiterbildung aufbereitet und verfügbar gemacht.



07/2018 | Forschung
Entwicklung von molekularen Mehrquantenbitsystemen // Universität Stuttgart

Das Feld der Quantensensorik öffnet neue Möglichkeiten, Substanzen deutlich empfindlicher zu detektieren. Dementsprechend ist deren Anwendung in Bereichen von Abgasuntersuchung bis Biomedizin absehbar. Kern eines Quantensensors sind die sogenannten Quantenbits, die sich im Gegensatz zu traditionellen Bits auch in Superpositionszustände von "0" und "1" gebracht werden können. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von molekularen Mehrquantenbitsystemen, welche Einquantenbitsystemen potentiell überlegen sind. Diese sollen mittels chemischer Synthese hergestellt und anschließend eingehend untersucht werden.



07/2018 | Soziales
Mobile Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Mobile Kindersozialarbeit in Weilimdorf // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Die Mobile Jugendarbeit Weilimdorf arbeitet seit 30 Jahren mit ausgegrenzten oder von Ausgrenzung bedrohten Jugendlichen zusammen. Die Vector Stiftung fördert die Aktivitäten der Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Mobilen Kindersozialarbeit in Weilimdorf, um die von Ausgrenzung bedrohten Kinder und Jugendlichen bedarfsgerecht zu unterstützen. Neben den Arbeitsfeldern Streetwork, Einzelhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit führt die Mobile Jugendarbeit Weilimdorf an fünf Weilimdorfer Schulen die Schulsozialarbeit durch. Seit 2015 bietet die Mobile Kindersozialarbeit auch Aktivitäten für Kindern im Alter von 8 bis 13 Jahren im Rahmen eines Modellprojekts in Weilimdorf an. Die niederschwelligen und flexiblen Aktivitäten der Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Mobilen Kindersozialarbeit gehen auf die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen in Weilimdorf ein und unterstützen sie. 



06/2018 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Ab dem Wintersemester 2018/19 fördert die Vector Stiftung zehn Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2018 | Soziales
Jugendkulturelle Angebote der Stadtbibliothek zur Flankierung des Projekts „Mobile Jugendarbeit im Europaviertel“ // Stadtbibliothek Stuttgart

Die Vector Stiftung fördert die jugendkulturellen Angebote der Stadtbibliothek im Europaviertel. Diese Angebote ergänzen das ebenfalls von der Vector Stiftung geförderte Projekt „Mobile Jugendarbeit im Europaviertel“, das partnerschaftlich von der Mobilen Jugendarbeit und der Stadtbibliothek geleitet und gemeinsam mit zahlreichen Partnern durchgeführt wird. Das Kernteam des Projekts bilden drei Streetworker/innen, die im Quartier unterwegs sind, sowie eine in der JUNGEN BIBLIOTHEK verankerte Stelle für kulturelle Jugendbildung. Letztere hat zum Ziel, die zahlreich im Quartier anwesenden, sozial benachteiligten und zum Teil auch problembelasteten jungen Leute im Alter von 12 bis 20 Jahren mit spezifischen Kultur- und Bildungsangeboten anzusprechen und ihnen Anregungen für ihre persönliche Entwicklung und Lebensbewältigung zu geben.



05/2018 | Bildung
Berufsbezüge in der MINT-Bildung für LehramtsanwärterInnen und -studentInnen stärken // The International Centre For STEM Education

Das Internationale Zentrum für MINT-Bildung (The International Centre for STEM Education - ICSE) der PH Freiburg möchte zukünftige Lehrende befähigen, forschendes Lernen mit Realitätsbezügen aus der Berufswelt in den Unterricht zu integrieren. Das von der Vector Stiftung geförderte Projekt „Berufsbezüge in der MINT-Bildung für LehramtsanwärterInnen und -studentInnen stärken“ verfolgt den Ansatz, dass SchülerInnen dadurch frühzeitig den Nutzen der MINT-Fächer für spätere Berufe, ihr Leben und die Gesellschaft erfahren. Die Initiative umfasst die Entwicklung, Implementierung und Verbreitung eines Ausbildungskonzeptes für zukünftige Lehrende, das Workshops, Firmenbesuche, Schulbesuche sowie wie Unterrichtsversuche beinhaltet.



05/2018 | Soziales
Streetwork - Mobile Jugendarbeit im Europaviertel // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Die Vector Stiftung fördert das Streetworkprojekt zur Mobilen Jugendarbeit im Europaviertel, das einen multidisziplinären Ansatz verfolgt, um passende Angebote für Jugendliche im Europaviertel zu schaffen. Das Europaviertel mit dem Milaneo und der Stadtbibliothek ist ein attraktiver Ort für Jugendgruppen, wobei es zu zahlreichen Konflikten kommt. Die Mobile Jugendarbeit im Europaviertel greift nun die Bedarfe, die durch eine Bestandsaufnahme erkannt wurden, auf und setzt auf ein mobiles Beratungsangebot, Bildungs- und Freizeitangebote, Coaching und Schulungen, Netzwerkarbeit und Konfliktmanagement, um die Situation vor Ort zu beruhigen und den Jugendlichen passende Angebote zu machen. Die Mobile Jugendarbeit ist ein Angebot der Evangelischen Gesellschaft (eva), des Caritasverbands für Stuttgart sowie evangelischer und katholischer Kirchengemeinden.



05/2018 | Bildung
Science on Stage – Förderung der MINT-Lehrkräfte in Baden-Württemberg // Science on Stage Deutschland e.V.

Die Vector Stiftung fördert die Teilnahme von MINT-Lehrkräften aus Baden-Württemberg am Nationalen Science on Stage Festival, das vom 16. bis 18 November 2018 in Berlin stattfindet. Präsentiert werden innovative Unterrichtkonzepte ‚von Lehrkräften für Lehrkräfte‘, die Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft, Technik und IT begeistern. Besonders gelungene Ideen finden danach Verbreitung in Workshops und Unterrichtsmaterialien. So lernen Lehrkräfte voneinander und tanken Motivation. Um besonders gute Unterrichtsideen im Anschluss in Baden-Württemberg zu verbreiten, werden zwei Projekte in einer Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg regional verbreitet.

Science on Stage Deutschland e.V. fördert den persönlichen Austausch und die Weiterbildung von MINT-Lehrkräften.



02/2018 | Bildung
Förderung der Gründerkultur in der Region Stuttgart // Zwei Kooperationsprojekte der Universität Stuttgart und des UnternehmerTUM München

Gründungen treiben Innovationen voran, schaffen Arbeitsplätze und sichern die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Das Tech Talents Programm des UnternehmerTUM München hat einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung der universitären Ausbildung in MINT-Fächern und der Förderung von Unternehmensgründungen an der Technischen Universität München geleistet. Nun fördert die Vector Stiftung zwei Projekte, die einen Beitrag zur Stärkung des Gründergeists an der Universität und in der Region Stuttgart leisten. Das Projekt der Universität Stuttgart „Let US start!“ soll Studierende schon sehr früh für unternehmerisches Handeln begeistern und die Gründung von Start-ups als attraktiven Karriereweg aufzeigen. Durch verschiedene Veranstaltungsformate soll sich ein lebendiger Gründergeist auf dem Campus in Stuttgart entwickeln und etablieren. Flankiert wird „Let US start!“ durch das weiterhin durch die Vector Stiftung geförderte Tech Talents Programm, das mit der jahrelangen Erfahrung und Expertise aus München nun auch den Aufbau der Community in der Region Stuttgart unterstützen wird.



02/2018 | Bildung
Tech Talents in der Region Stuttgart // UnternehmerTUM gGmbH

Das Tech Talents Programm hat einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung der universitären Ausbildung in MINT-Fächern und der Förderung von Unternehmensgründungen im Hard- und Softwarebereich an der Technischen Universität München geleistet. Die Vector Stiftung fördert in einem Kooperationsprojekt mit der Universität Stuttgart die Ausweitung des Konzepts auf die Region Stuttgart. Das Projekt soll Studierenden und Wissenschaftlern die Gründung von Startups als attraktiven Karriereweg aufzeigen und eine grundlegende Förderung von unternehmerischem Denken an der Universität anregen.



02/2018 | Forschung
OptiMorph // Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg

Brennstoffzellen für Automobile sind sehr teuer, vor allem wegen des hierfür benötigten Platins. Das Projekt OptiMorph soll untersuchen, ob Platin in Brennstoffzellen durch edelmetallfreie Katalysatoren ersetzt werden kann. Diese alternativen Materialien bestehen zum Beispiel aus dotierten Kohlenstoffnanostrukturen, welche ressourcenschonend und kostengünstig hergestellt werden können. Ziel dieses Projektes ist, die Leistung dieser neuen Materialien zu steigern. Hierzu soll insbesondere die 3D-Morphologie von Elektroden hinsichtlich ihrer Gas-Transport-Eigenschaften optimiert werden.



01/2018 | Bildung
Deutschlandstipendien Lehramt MINT-Studierende // Universität Stuttgart

Die Vector Stiftung fördert ab April 2018 zehn Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer an der Universität Stuttgart für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, interessieren.



01/2018 | Bildung
Deutschlandstipendien Lehramt für MINT-Studierende // Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Vector Stiftung fördert ab April 2018 zehn Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer an der Universität Tübingen für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, interessieren.



01/2018 | Bildung
Starke Eltern - Starke Kinder! Mit Empowerment mehr Bildungschancen // Stadt Mannheim

Die Stärkung der Eltern in ihrer Rolle als Bildungspartner ist ein wesentlicher Baustein, um insbesondere Kindern mit erschwerten Startbedingungen frühzeitig bessere Bildungschancen zu eröffnen. Ziel ist es, sozial benachteiligte und neu zugewanderte Eltern in ihren Elternkompetenzen zu stärken, so dass sie ihre Kinder auf dem Bildungsweg und im Schulalltag unterstützen können. Durch bedarfsgerechte, passgenaue Angebote sollen Eltern zur kooperativen Beteiligung in Schulen ermutigt werden. Ab 2018 fördert die Vector Stiftung das Pilotprojekt an einer Mannheimer Grundschule.



12/2017 | Forschung
Polzahlveränderliche ISCAD-Synchronmaschine // Universität der Bundeswehr München

Das Projekt untersucht die Fragestellung, ob sich die Vorteile des „Intelligent Stator Cage Drive“ (ISCAD)-Prinzips und die eines synchronen Reluktanzrotors sinnvoll kombinieren lassen. Eine Veränderung der Polzahl im Betrieb ermöglicht es, vor allem im Teillastbereich den Wirkungsgrad der Maschine zu erhöhen. Daraus resultiert ein effizientes und kostengünstiges Antriebssystem. Gegenstand der Untersuchungen sind z.B. welche und wie viele unterschiedliche Polzahlen sinnvoll anwendbar sind, die geometrische Anordnung und Aufteilung der Teilrotoren und allgemeine Wirkungsgradbetrachtungen.



12/2017 | Bildung
Lehramt MINToring in Baden-Württemberg // Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH

Lehramt MINToring in Baden-Württemberg zielt darauf ab, den Lehrkräftemangel in den MINT-Fächern zu bekämpfen. Das Programm motiviert Schülerinnen und Schüler dazu, den Lehrerberuf zu ergreifen. Insbesondere wirbt es für ein Lehramtsstudium in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT. Lehramt MINToring in Baden-Württemberg zielt darauf, dass junge Menschen den Lehrberuf aus Leidenschaft und Überzeugung ergreifen und ihre Begeisterung für MINT-Fächer an die Schulen tragen. Damit wird perspektivisch bei vielen weiteren Schülerinnen und Schülern nachhaltiges Interesse an MINT-Themen und -Berufen geschaffen. Lehramt MINToring in Baden-Württemberg ist ein Projekt der Vector Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und wird vom Arbeitgeberverband Südwestmetall im Rahmen seiner MINT-Initiativen an Schulen und Hochschulen mit unterstützt.



News zu diesem Projekt

19.12.2017 Lehramt MINToring in Baden-Württemberg startet 2018
12/2017 | Soziales
Förderung MedMobil 2018 / 2019 // Ambulante Hilfe Stuttgart e.V.

Das Projekt MedMobil ist ein Angebot zur medizinischen Versorgung und sozialen Beratung für wohnungslose und arme Menschen in Stuttgart. Es bietet wöchentlich drei Sprechstunden an öffentlichen Plätzen mit Hilfe eines Ambulanzfahrzeugs an und vier weitere Sprechstunden in unterschiedlichen Tagesstätten für wohnungslose Menschen. Die Patienten werden durch ehrenamtliche Krankenpfleger und Ärzte medizinisch versorgt und durch Sozialarbeiter beraten. Unterstützt wird das Angebot derzeit durch 13 niedergelassene Ärzte sowie sechs Apotheken. Die Vector Stiftung fördert das MedMobil in den kommenden zwei Jahren im Rahmen ihres Themenschwerpunkts Wohnungslosigkeit.



12/2017 | Forschung
Neuartige Konzepte für die Wasserstoff-Elektrolyse (NElo) // Universität Stuttgart

Strom aus erneuerbaren Energien („nachhaltiger Strom“) steht nur fluktuierend zur Verfügung. Es gibt erhebliche Mengen an überschüssigem Strom.
Es wird davon ausgegangen, dass mittelfristig der regionale Autoverkehr (Pkw und Klein-Lkw) batterieelektrisch und der überregionale Autoverkehr (Pkw und Lkw) H2-elektrisch betrieben wird.
Gegenstand des Projekts ist deshalb die dezentrale H2-Elektrolyse mit „nachhaltigem“ Strom. Wesentliche Forschungsziele, die über den heutigen Stand der Technik hinausgehen, sind der effiziente Teillastbetrieb und der „netzfreundliche“ Betrieb des Elektrolyseurs.



12/2017 | Soziales
Libero – Berufliche Entwicklung für junge Straftäter aus dem Wohnungslosenbereich // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Im Beschäftigungs- und Tagesstrukturprojekt Libero werden junge Erwachsene mit besonderen sozialen Schwierigkeiten durch geregelte Zeitabläufe und verschiedene Arbeitseinsätze unterstützt. Diese wohnungslosen jungen Menschen sind aufgrund ihrer multiplen Problemlagen oft nicht in der Lage, gerichtlich angeordnete Sozialstunden in einem angemessenen Zeitraum abzuleisten. Die darauffolgende Inhaftierung führt zu einer Verzögerung der weiteren Entwicklungen. Daher werden vier Plätze im Projekt Libero bereitgestellt, sodass die jungen Erwachsenen ihre Sozialstunden mit Unterstützung zügig abarbeiten können und gleichzeitig pädagogisch begleitet werden, um Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Die Vector Stiftung fördert das Teilprojekt von Libero im Rahmen ihres Schwerpunkts Soziales Engagement für zwei Jahre.



12/2017 | Forschung
Print Solid - Druckbare Solid State Lithium-Batterien // Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE)

Ziel ist die Entwicklung einer inhärent sicheren und umweltfreundlichen „all-solid-state“ Lithium-Ionenbatterie. Diese zeichnet sich durch eine sehr hohe Energiedichte jenseits der Grenzen der aktuellen Batteriegeneration aus und soll perspektivisch wirtschaftlich produzierbar sein. Dies soll durch den Einsatz von innovativen Glaskeramiken als feste Ionenleiter in Verbindung mit kobaltfreien Hochvoltoxiden als Kathode und metallischem Lithium als Anode erreicht werden. Für diese Materialien soll ein Druckprozess entwickelt werden.



11/2017 | Soziales
Übergangswohnen im Enzkreis // Plan B gGmbH

Das Projekt „ÜWo Mühlacker“ bietet jungen wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen zwischen 18 und 25 Jahren eine vorübergehende Unterkunft. Im Rahmen des Projekts werden die jungen Erwachsenen in enger Kooperation mit der mobilen Jugendsozialarbeit an öffentlichen Orten aufgesucht. Sofern sie an dem Projekt teilnehmen, wird neben der Unterkunft auch eine Betreuung durch Sozialarbeiter gestellt. Ein Clearing findet statt und Anschlussperspektiven werden gemeinsam entwickelt. Ein weiteres Projektziel besteht darin, die Vernetzung der zuständigen Akteure vor Ort an der Schnittstelle Wohnungslosenhilfe und Jugendhilfe voranzutreiben und zu verbessern. Die Vector Stiftung fördert das Pilotprojekt in Mühlacker für die kommenden zwei Jahre im Rahmen ihrer beiden Schwerpunkte im Bereich Soziales Engagement.



11/2017 | Forschung
iEESM - induktiv versorgte elektrisch erregte Synchronmaschine als Traktionsantrieb // Universität Stuttgart

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Prototyps einer elektrisch erregten Synchronmaschine mit integrierter induktiver Rotorversorgung. Die angestrebte Leistung sowie der verfügbare Bauraum orientieren sich an den Gegebenheiten eines Traktionsantriebs für einen Mittelklassewagen.
Dabei liegt die Herausforderung einerseits darin, die Beeinflussung zwischen kontaktloser Energieübertragung und Maschine zu untersuchen und andererseits, eine elektrische erregte Synchronmaschine für die Anforderungen an einen Traktionsantrieb auszulegen.



11/2017 | Soziales
MIGRA - Förderprojekt für junge Migrant/innen ohne Hauptschulabschluss // Anna Haag Mehrgenerationenhaus e.V.

Das Projekt MIGRA setzt sich zum Ziel, jungen Menschen mit Migrationshintergrund ohne Hauptschulabschluss mehr Chancen und Perspektiven am Arbeitsmarkt zu eröffnen und so ihre nachhaltige Integration zu fördern und zu verbessern. Dies geschieht insbesondere durch eine gezielte Förderung der schulischen und sprachlichen Kenntnisse, die Erweiterung und Nutzung der interkulturellen Kompetenzen, die Etablierung von Zugängen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie individuelle Hilfestellung bei der Erschließung von Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Vector Stiftung fördert das Projekt unter ihrem Themenschwerpunkt „Integration sozial benachteiligter junger Erwachsener in die Gesellschart“ gemeinsam mit zwei weiteren Stiftungen aus der Region Stuttgart.



11/2017 | Bildung
StartLearnING // Hochschule Reutlingen

Ziel des Projekts StartLearnING ist die nachhaltige Stärkung der Lehre im naturwissenschaftlich-technischen Sach- und BNT-Unterricht (Biologie, Naturphänomene und Technik) für die Klassenstufen 3 bis 6. In diesem Altersbereich lassen sich Schüler geschlechtsunabhängig stärker für MINT-Fragestellungen begeistern als während und nach der Pubertät. In Kooperation mit MINT-Lehramtsstudierenden der Pädagogischen Hochschule Weingarten werden im Rahmen des Projekts neue Unterrichtsangebote und Fortbildungskonzepte entwickelt und mit Lehrkräften im Regelunterricht erprobt. So sollen die fachlichen und fachdidaktischen Voraussetzungen vermittelt werden, damit MINT-Themen im Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule interessant und erfolgreich durch (angehende) Lehrkräfte unterrichtet werden können. Die Vector Stiftung fördert das Kooperationsprojekt StartLearnING ab 2018 für drei Jahre.



10/2017 | Soziales
Vereinsförderung // ROCK YOUR LIFE! Stuttgart e.V.

ROCK YOUR LIFE! e. V. Stuttgart hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Deutschland und speziell in der Region Stuttgart zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, bringen der Verein Studierende und Schüler aus benachteiligten Verhältnissen in einem qualifizierten, zweijährigen Mentoring-Prozess zusammen. Diese Beziehung soll den Schülern helfen, sich ihrer Stärken bewusst zu werden und ihr individuelles Potential zu entfalten. Die Vector Stiftung unterstützt den ROCK YOUR LIFE! Stuttgart finanziell, damit sich die ehrenamtlichen Studierenden mit aller Kraft auf ihr Mentoring konzentrieren können.



10/2017 | Soziales
Vereinsförderung // ROCK YOUR LIFE! Hohenheim e.V.

ROCK YOUR LIFE! e. V. unterstützt sozial benachteiligte junge Menschen bereits während ihrer Schulzeit beim erfolgreichen Start in ihre Zukunft. Zu diesem Zweck koordiniert der Verein deutschlandweit Mentoring-Beziehungen zwischen Studierenden und Schülern. Studierende werden für ihre Funktion als Mentor qualifiziert und begleiten Schüler kontinuierlich in einer Eins-zu-Eins-Beziehung während ihrer letzten beiden Schuljahre. In gemeinsamen Treffen und Workshops werden die individuellen Ziele und Fähigkeiten des Schülers erarbeitet, wobei seine Potentiale im Fokus stehen. Parallel verbessern die Studierenden ihre sozialen Kompetenzen und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Die Vector Stiftung unterstützt den lokalen Verein ROCK YOUR LIFE! Hohenheim finanziell, damit sich die ehrenamtlichen Studierenden mit aller Kraft auf ihr Mentoring konzentrieren können.



10/2017 | Forschung
Autonome biomolekulare Carrier-Systeme // Kooperationsprojekt HS Reutlingen und Uniklinikum Ulm

Menschliche Immunzellen besitzen faszinierende Eigenschaften. Im Körper können sich beispielsweise Granulozyten effizient mittels amöboider Migration durch Gewebe und Organe hindurch in Richtung von Lockstoffgradienten bewegen und dort ihre Immunabwehrfunktion wahrnehmen. In diesem Kooperationsprojekt der Hochschule Reutlingen und der Universitätsklinikum Ulm soll eine Methode entwickelt werden, um aus solchen Immunzellen autonome Carrier-Systeme für den Transport von Substanzen gewinnen zu können. Die Eignung solcher veränderteren Zellen als Transportvehikel für anti-tumorale Wirkstoffe soll durch in–vitro Tests validiert werden.



09/2017 | Forschung
Unknackbare Verschlüsselungen aus anderen Universen der Mengenlehre // Hochschule Mannheim

Datensicherheit ist in der heutigen Welt von größter Bedeutung. Es müssen Verfahren entwickelt und beschrieben werden, die es ermöglichen, Daten so zu verschlüsseln, dass eine unbeteiligte dritte Person, welche die (verschlüsselten) Daten zu Gesicht bekommt, die Bedeutung nicht erfassen kann. Im Projekt am Institut für Mathematische Biologie soll ein neues, beweisbar unknackbares Verschlüsselungsverfahren entwickelt und implementiert werden. Hierzu wird die Methode des Forcings aus der unendlichen Mengenlehre in die Kryptographie übertragen und damit Mengenlehre und Kryptographie erstmalig verbunden.



09/2017 | Soziales
Erfrierungsschutz - Übernachtungsmöglichkeit für obdachlose Menschen // Aufbaugilde Heilbronn-Franken e.V.

Der Erfrierungsschutz der  Aufbaugilde Heilbronn hat nach jahrelangen Provisorien erstmals eine feste Bleibe im Heilbronner Freibad über die Wintermonate gefunden. Er steht von November bis März täglich von 20 bis 8 Uhr als Übernachtungsmöglichkeit für obdachlose Frauen und Männer offen und schützt sie so vor dem Erfrierungstod. Mehr als zehn Ehrenamtliche betreuen den „Erfrierungsschutz“ in Zweier-Teams – koordiniert durch einen hauptamtlichen Mitarbeiter. Die Vector Stiftung fördert die Erstausstattung der Notunterkunft und unterstützt die Koordination und Betreuung finanziell.   



09/2017 | Soziales
Jugendliche an der Susanne-Finkbeiner-Schule // Bildungspark Heilbronn-Franken gGmbH

Die Susanne-Finkbeiner-Schule engagiert sich insbesondere für lernschwache Jugendliche, die die Förder- und Sonderschulen ohne Schulabschluss verlassen. In ein bis zwei Schuljahren haben sie an der Susanne-Finkbeiner-Schule die Möglichkeit, ihren Hauptschulabschluss erfolgreich nachzuholen. Dafür werden die Jugendlichen, die vor allem aus sozial benachteiligten Elternhäusern stammen, in kleinen Klassen gezielt gefördert und lernen an zwei Tagen pro Woche verschiedene Arbeitsfelder in der Praxis kennen. Die Susanne-Finkbeiner-Schule ist eine private Sonderberufsfachschule, die sich aus öffentlichen Mitteln und  über Spenden finanziert. Damit der  Schulbesuch und der Schulabschluss nicht an einem geringen Vermögen der Eltern scheitern, fördert die Vector Stiftung Jugendliche an der Susanne-Finkbeiner-Schule im kommenden Schuljahr 2017 /2018.



08/2017 | Forschung
Signalübertragung durch Materiewellen // Eberhard Karls Universität Tübingen

Der Welle-Teilchen Dualismus in der Quantenphysik erlaubt den Nachweis von Welleneigenschaften (Beugung, Interferenz) bei Elektronen, Neutronen, Atomen und Molekülen. Bisher wurde jedoch eine Materiewelle nicht dazu verwendet, Signale zu übertragen, wie z.B. mit elektromagnetischen Wellen. Dies lag vor allem an mangelnden Modulationsmöglichkeiten und der zeitlichen Auflösung des Detektors. In diesem Projekt wollen wir in einem Interferometer eine Signalübertragung durch Materiewellen erstmalig demonstrieren und das technologische Potential dieser neuartigen Informationsübertragungsmethode untersuchen.



08/2017 | Forschung
In-situ Polymerisation von Durchdringungsnetzwerken für den Aufbau von einheitlichen Festkörperelektrolyten // Helmholtz-Institut Ulm (HIU) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Lithium-Ionen-Batterien mit einem Feststoffelektrolyten auf der Basis von Kunststoffen bieten im Vergleich zu konventionellen Zellen mehr Sicherheit, Flexibilität sowie geringere Kosten und Umweltbelastung bei der Herstellung. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer einfachen Methode, welche den Aufbau des Polymerelektrolyten direkt im Kathodenmaterial erlaubt und ein neues Zelldesign ermöglicht. Die einheitliche, ionenleitende Polymerelektrolytmatrix kann dabei in engen Kontakt mit dem Aktivmaterial treten und sowohl die Funktion des Separators als auch des Binders übernehmen.



08/2017 | Forschung
Energiegewinnung durch Salzgradienten mittels Hydrogelen in einem osmotischen Motor // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Projekt ist eine Machbarkeitsstudie für einen vollständig neuen Ansatz zur Nutzung von Salzgradienten zwischen Meer- und Flusswasser als regenerative Energiequelle. Dabei werden Superabsorber (aktives Material in Windeln) eingesetzt, die in Süßwasser quellen und in Salzwasser entquellen. Eine zyklische Kolbenbewegung in einem Osmosemotor ist so durch abwechselndes Benetzen des Superabsorbers mit Fluss- und Meerwasser an Flussdeltas zum Energiegewinn denkbar. Die Optimierung des Energieausstoßes, sowie ein Uspcaling sind Ziele des Projektes am Institut für Technische Chemie und Polymerchemie.



08/2017 | Bildung
NwT-Bildungshaus in Göppingen // Hochschule Esslingen

Die Hochschule Esslingen hat sich mit dem Bildungshaus für Naturwissenschaft und Technik (NwT) am Standort Göppingen das Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche, Studierende und Familien systematisch an ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen und industrielle Arbeitsweisen heranzuführen. Schülerinnen und Schüler sollen bereits während ihrer Schulzeit für Technik begeistert werden. Darüber hinaus werden Erziehern/innen und Lehrkräfte über eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung soweit qualifiziert, dass sie in Kindertagesstätten und Schulen angepasste technische Projekte durchführen können. Herzstück des Projekts ist der Aufbau einer überregionalen Lehrerweiterbildung zur Qualifikation von Lehrkräften für das Unterrichtsfach „Naturwissenschaft und Technik“. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt „NwT-Bildungshaus“ gemeinsam mit weiteren Förderern für drei Jahre.



07/2017 | Bildung
Förderung des FundaMINT-Stipendiums ab 2017 // Deutsche Telekom Stiftung

Auf der Suche nach erfolgreichen Programmen zur Förderung von Lehramtsstudierenden der MINT-Fächer ist die Vector Stiftung auf das von der Deutsche Telekom Stiftung entwickelte Stipendienprogramm FundaMINT aufmerksam geworden. Dieses einzigartige Stipendium fördert angehende Lehrkräfte der MINT-Fächer in den letzten vier Semestern Ihres Masterstudiums finanziell und ideell. Mit dem Ziel, das FundaMINT-Stipendienprogramm weiter zu verbreiten und zu verstetigen und damit die MINT-Lehrerbildung zu stärken, fördert die Vector Stiftung ab 2017 zusätzliche Stipendien.



07/2017 | Forschung
Amphiforce - Superamphiphobe Oberflächen durch Elektrophorese // Hochschule Aalen

Im Projekt Amphiforce am Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen (FINO) der Hochschule Aalen sollen superamphiphobe Oberflächen entwickelt werden. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl stark wasser- als auch stark ölabweisend sind. Die erforderliche Oberflächenstruktur wird durch eine kombinierte Oberflächentechnik, u. a. mittels mikrogeprägten Substraten und nachfolgender Elektrophorese, erzielt.


Superamphiphobe Oberflächen eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen wie selbstreinigende Beschichtungen, Anti-Eis-Oberflächen, die Süßwassergewinnung aus Nebel oder die Ölabtrennung aus Gasen oder Flüssigkeiten, wie z.B. bei Ölkatastrophen oder zur Aufreinigung von Trinkwasser benötigt.



06/2017 | Forschung
Mathematik und Perspektive wachsender Einkommensungleichheit // Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n)

Im Projekt am FAW/n sollen verschiedene Analysen durchgeführt werden, die beobachtbare Phänomene wie die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und den Verlust der gesellschaftlichen Mitte erläutern. Die Analysen basieren auf einer Klasse von Lorenzkurven, die sich durch ein exzellentes Approximationsverhalten an empirische Einkommensverteilungsdaten auszeichnen und sie untermauern die unbedingte Notwendigkeit, dass das Ungleichheitsniveau in einer Gesellschaft nicht außerhalb des "efficient inequality range" liegen sollte.


Im Einzelnen geht es um eine Analyse der Zunahme von Ungleichheit im Zeitverlauf, um eine Betrachtung von Armut und Reichtum sowie um eine aggregierte Betrachtung von Ungleichheit von Staatengruppen. Es soll eine Web-Anwendung implementiert werden, die die gewonnenen Erkenntnisse für ihre Nutzer aufbereitet.



06/2017 | Soziales
Präventive Wohnraumsicherung für Familien // Landeshauptstadt Stuttgart

Die Erfahrung in der Fachstelle Wohnungssicherung des Sozialamts des Landeshauptstadt Stuttgart zeigt immer wieder, dass für einen nachhaltigen Wohnungserhalt bei Familien und Alleinerziehenden eine proaktive und kontinuierliche Nachbetreuung notwendig ist. Nachdem wohnungserhaltende Maßnahmen erfolgreich waren, ist häufig ein längerfristiger Unterstützungsbedarf nötig, um wiederholte Kündigungen oder Räumungsklagen zu vermeiden. Im Rahmen des Projekts „Präventive Wohnraumsicherung für Familien“ wird diese weiterführende Betreuung in der Fachstelle geleistet. Sie ist eine wesentliche konzeptionelle Ergänzung mit dem Ziel, akute Hilfen zur Verhinderung des Wohnungsverlustes langfristig zu sichern und die Familien in ihrem gewohnten Umfeld zu stabilisieren. Das Präventivprojekt zur Verhinderung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit wird drei Jahre von der Vector Stiftung gefördert.



06/2017 | Bildung
Ich kann’s! // KinderHelden gGmbH

„Ich kann’s! – Lernförderung im Bildungstandem“ ist ein Mentorenprojekt der KinderHelden gGmbH, welches Grundschulkindern mit schwierigen Startbedingungen eine individuelle Lernförderung anbietet. Jedes Kind trifft sich wöchentlich mit seinem ehrenamtlichen Lernbegleiter (Mentor) und wird von ihm sowohl bei schulischen als auch bei persönlichen Fragen unterstützt. KinderHelden sorgt für eine fachgerechte Auswahl und Vorbereitung der Mentoren, steht in engem Kontakt zu den Schulen, begleitet das Tandem und schafft ergänzende Gruppenaktivitäten. Die Schüler verbessern ihr Lern- und Arbeitsverhalten sowie ihre schulischen Leistungen und stärken ihr Selbstbewusstsein. Mit dem Ziel, Kindern mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu ermöglichen, fördert die Vector Stiftung das Programm in der Region Stuttgart gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart und weiteren Förderern.



12/2016 | Forschung
DEmiL // Kooperationsprojekt KIT und Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT)

Der elektrische Antriebsstrang ist das zentrale Element für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität. Im Projekt „DEmiL“ wird ein neuartiger Elektromotor erforscht, welcher sich durch eine direkte Kühlung der Statorwicklungen auszeichnet. Dieses Kühlkonzept sorgt für eine herausragende Leistungsdichte und Effizienz des Antriebs und ermöglicht gleichzeitig den Einsatz von Kunststoffen als Gehäusematerial. Die ausgewählten Spritzgießmassen auf Basis duromerer, faserverstärkter Kunststoffe können großserienfähig, kostengünstig und mit einer hohen Funktionsintegration verarbeitet werden. Das Projekt „DEmiL“ soll das Potential dieses neuen Ansatzes in der Elektromotorenfertigung aufzeigen.



12/2016 | Soziales
Social Impact Lab Stuttgart // Social Impact gGmbH

Das Social Impact Lab Stuttgart wird von der Social Impact gGmbH als Ort des Lernens, des Austauschens und Vernetzens etabliert und unterstützt die Entwicklung einer Infrastruktur zur Förderung von sozialen Innovationen. Hier werden Social Startups unterstützt, die mit ihren Ideen gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch lösen wollen. Das spezifisch auf den jeweils individuellen Bedarf abgestimmte Angebot besteht aus der Bereitstellung von Co-Working-Spaces, Fachberatung, Coaching, speziellen Qualifizierungsbausteinen, Fachmentoring, Vernetzung mit Entscheidungsträgern, Unterstützung bei der Finanzierung und weiteren Angeboten. Die Vector Stiftung fördert die Etablierung des Social Impact Lab Stuttgart in den kommenden drei Jahren. Mindestens 50 Gründerteams sollen während dieser Zeit in den Programmen betreut werden.



12/2016 | Soziales
Gesundheitliche Versorgung für Menschen in Wohnungsnot // Kooperationsprojekt

Im Rahmen des Projektes untersuchen Forscherinnen und Forscher der Hochschule Esslingen und des Forschungsinstituts tifs e.V., welche Faktoren den Zugang von wohnungslosen Menschen zum Gesundheitssystem erschweren und welche Möglichkeiten für einen verbesserten Zugang realisiert werden können. Die Hauptforschungsfrage des Projektes, die in enger Zusammenarbeit mit innovativer Praxis in Stuttgart bearbeitet wird, lautet daher: Wie kann es gelingen, wohnungslose Menschen an die reguläre gesundheitliche Versorgung anzubinden? Dabei müssen unterschiedliche Lebens- und Problemlagen der wohnungslosen Frauen und Männer Berücksichtigung finden (körperliche und/oder psychische Erkrankungen, Migrationshintergrund, etc.). Die Vector Stiftung finanziert das Forschungsprojekt im Rahmen ihres sozialen Themenschwerpunkts „Wohnungslosigkeit“.



12/2016 | Bildung
MINT-Teacher-Lab // Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg an der Universität Stuttgart

Mit Unterstützung der Vector Stiftung wird unter dem Dach der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg an der Universität Stuttgart ein moderner schulischer Klassenraum eingerichtet. Er wird genutzt werden, um die Lehreraus- und Weiterbildung in den MINT-Lehramtsfächern Physik, Biologie, Naturwissenschaft und Technik (NwT), Informatik und Technik durch einen professionsorientierten und wissenschaftlich begleiteten Ansatz im Großraum Stuttgart-Ludwigsburg zu verbessern. Unter kooperativer Einbindung der Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker der ersten und zweiten Lehrerbildungsphase wird dadurch die Lehramtsausbildung an den drei beteiligten lehrerbildenden Hochschulen Stuttgart, Hohenheim und Ludwigsburg für den natur- und technikwissenschaftlichen Unterricht gestärkt werden. Ziel ist es, die fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen angehender MINT-Lehrkräfte in praxisnahen Situationen bereits während des Studiums zu fördern. Die Vector Stiftung finanziert neben der Entwicklung und Erprobung eines Lehrerbildungskonzepts die Ausstattung des Raums.



12/2016 | Soziales
MediA – Medizinische Assistenz // Kooperationsprojekt

„MediA – Medizinische Assistenz“ startet 2017 als Modellprojekt mit dem Ziel, wohnungslose Menschen in Stuttgart, die bisher keine oder sehr wenig Hilfe zur medizinischen Integration erhalten haben, in das Regelsystem der ärztlichen Versorgung zu integrieren. Dazu werden sie von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Ehrenamtlichen zu Ärztinnen und Ärzten begleitet. Zusätzlich bietet MediA aufsuchende psychiatrische Behandlung in den Anlaufstellen der Wohnungsnotfallhilfe an. Das Projekt wird durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, einen Psychiater sowie Ehrenamtliche getragen und vom Caritasverband Stuttgart e.V., der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V. und dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Kooperation mit dem Sozialamt der Landeshauptstadt Stuttgart durchgeführt. Die Vector Stiftung finanziert MediA in den kommenden drei Jahren.



12/2016 | Forschung
Bioinspirierte V205 Nanostrukturen - In Richtung hoch kapazitive Zwei-Ionen Batterien // Universität Stuttgart

Elektromobilität erfordert effiziente Energiespeichermedien, insbesondere wiederaufladbare Batterien. Wichtige Anforderungen sind hierbei eine hohe mechanische Stabilität und Kapazität, sowie schnelle Ladezeiten und eine lange Lebensdauer. Diese Anforderungen sollen im vorliegenden Projekt durch die Entwicklung neuartiger Kathoden, die Lithium- gemeinsam mit Aluminium-Ionen interkalieren können, erfüllt werden. Die bioinspirierten, nanostrukturierten Kathoden bestehen aus Vanadiumpentoxid-Nanofasern als funktionelle Bausteine und haben den Vorteil, dass sie sowohl als papierartige Schichten als auch in Form von porösen Schäumen realisiert werden können. Das Hauptziel besteht in der Optimierung der Architektur der Kathoden von der Nano- bis Makroskala, um eine größtmögliche Betriebsspannung und mechanische Stabilität zu erzielen.



12/2016 | Soziales
Angebot einer Fußpflege für wohnungslose Menschen // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Die Vector Stiftung verfolgt im sozialen Bereich unter anderem das Ziel, die Lebenssituation von wohnungslosen Menschen in der Region Stuttgart zu verbessern. Wohnsitzlose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen haben einen besonderen Versorgungsbedarf in verschiedenen Lebensbereichen. Da vor allem ältere Menschen oftmals zur selbstständigen Fußpflege nicht mehr in der Lage sind, bietet der Caritasverband Stuttgart e. V. in drei Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, in denen ältere Menschen erreicht bzw. betreut werden (Frauenpensionen, Tagesstätte Olgastraße, Carlo-Steeb-Haus) ab Januar 2017 regelmäßig medizinische Fußpflege an. Ziel ist es, den Fußpflegebedarf systematischer abzudecken und Folgeerkrankungen, die aufgrund mangelnder Fußpflege entstehen, zu vermeiden. Die Vector Stiftung unterstützt die Schaffung der notwendigen Infrastruktur in den Diensten und finanziert anteilig die Behandlung.



12/2016 | Forschung
Bio2CNG - Vergasungsverfahren zur Umwandlung biogener Reststoffen in CNG-Kraftstoff // Universität Stuttgart

Regenerativ erzeugter CNG-Kraftstoff (Compressed Natural Gas) kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Erzeugung von Bio-CNG aus holzartigen, biogenen Reststoffen (z.B. Stroh) ist ökologisch aber auch ökonomisch interessant, erfordert allerdings eine thermo-chemische Umsetzung. Diese unterteilt sich in eine Vergasung der Biomasse zu Synthesegas (700 - 900 °C) und dessen anschließende Methanisierung (300 - 500 °C). Durch Integration der exothermen Methanisierung in den endothermen Vergasungsprozess kann ein bis zu 20 % höherer Umwandlungswirkungsgrad gegenüber bisherigen Verfahren erreicht werden. Dieses Optimierungspotential soll mittels eines Hochdruckreaktors experimentell analysiert werden.



12/2016 | Forschung
Integriertes Mikroreaktorsystem zur dezentralen Dimethylethersynthese aus CO2 // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Zur Umsetzung der Energiewende im Mobilitätssektor müssen kostengünstige und effiziente Verfahren zur Synthese von CO2-neutralen Treibstoffen auf Basis erneuerbarer Energien erarbeitet werden. In diesem Forschungsprojekt am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) soll eine modulare und gut skalierbare Technologie zur dezentralen Umwandlung von CO2 und Elektrolysewasserstoff in Dimethylether entwickelt werden. Für das eingesetzte Mikroreaktorsystem werden multifunktionale, katalytisch aktive Schichten entwickelt, welche die beteiligten Teilreaktionen auf engstem Raum optimal kombinieren. So ist es möglich, den Dimethylether dezentral herzustellen und ihn daraufhin in zentralen Anlagen zu Treibstoff umzuwandeln.



12/2016 | Forschung
Neuartige Elektrodenmaterialien für wiederaufladbare elektrochemische Energiespeicher (NEW E2) // Helmholtz-Institut Ulm (HIU) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die reversible Energiespeicherung ist elementar für eine erfolgreiche Energiewende – nicht zuletzt hinsichtlich kontinuierlich ansteigender Mobilitätsbedürfnisse. Eine zentrale Rolle spielen hierbei Lithium-Ionen-Batterien. Die flächendeckende Akzeptanz von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen bedarf jedoch weiterer Fortschritte dieser Technologie, insbesondere in puncto Sicherheit, Ladezeit und Reichweite. Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung neuartiger Elektrodenmaterialien basierend auf einer Kombination von Konversions- und Legierungsreaktionen. Die Erkenntnisgewinne sollen genutzt werden, um neue Materialien zu entwickeln, die eine verbesserte Energie- und Leistungsdichte der anschließend charakterisierten Vollzellen ermöglichen.



11/2016 | Forschung
S-ELECTION – Maßgeschneiderte additiv gefertigte Weichmagnetkomponenten für Elektromotoren // Hochschule Aalen

Effiziente Elektromotoren erfordern weichmagnetische Materialien mit höchster Induktion und geringsten Verlusten. Für hochdrehende Traktionsmotoren in Elektrofahrzeugen kommen heutige Magnetwerkstoffe bezüglich ihrer Verluste jedoch schnell an ihre Grenzen. Funktional besser geeignete Materialien mit höherem spezifischem elektrischem Widerstand werden wegen der oft schwierigen Verarbeitbarkeit nicht eingesetzt. Hier bietet der 3D-Druck eine echte Chance, optimierte Weichmagnete für Elektromotoren zu fertigen. Im Projekt am Institut für Materialforschung an der Hochschule Aalen (IMFAA) werden die magnetischen und elektrischen Eigenschaften von Weichmagneten verbessert und die Herstellbarkeit durch additive Fertigung geprüft. Die neuen additiv gefertigten Materialien werden in ersten Komponenten-Prototypen getestet.



11/2016 | Bildung
GeoGebra - Digitale Werkzeuge im Mathematikunterricht // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Projekt GeoGebra hat zum Ziel, den Praxisbezug in der Lehramtsausbildung im Fach Mathematik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu stärken. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe und dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Karlsruhe soll der Einsatz geeigneter digitaler Werkzeuge, speziell GeoGebra, in der Schule und im Lehramtsstudium gefördert werden. Im Rahmen des Projekts werden die Auswirkungen von GeoGebra auf Unterrichtsziele, Unterrichtsinhalte und Aufgabenkultur untersucht. Dazu wird am KIT eine neue Fachdidaktik-Lehrveranstaltung konzipiert. Parallel werden eine zehnte Klasse sowie ein Seminarkurs des Helmholtz-Gymnasiums über drei Jahre beim Einsatz von GeoGebra begleitet. Ein Team aus Lehrkräften, Forschern und Vertretern des Staatlichen Seminars wird einen Pool mit GeoGebra-Unterrichtsmaterialien aufbauen und pflegen sowie fachliches und fachdidaktisches Material für die Lehrerfortbildung und -ausbildung erstellen und veröffentlichen. Alle Lehrkräfte haben dadurch die Möglichkeit, auf die konzipierten Unterrichtsmaterialen zuzugreifen.



10/2016 | Soziales
FrauenWerkstatt – Kreativangebote drinnen und draußen für suchtkranke Frauen // LAGAYA e.V.

Das Projekt „FrauenWerkstatt“ der Beratungsstelle des Vereins LAGAYA e. V. bietet Frauen mit Suchtproblematiken ein niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot. Ziel ist es, den Klientinnen eine Tagesstruktur zu ermöglichen, in der sie eigene Stärken ausbauen und in der Gemeinschaft ein Gefühl der Teilhabe erfahren können. Die Aktivierung von vergessenen Fähigkeiten ist für Menschen mit einer langjährigen Suchterkrankung ein wesentlicher Bestandteil in der langfristigen Stabilisierung. Das Angebot umfasst die Mitarbeit in einem offenen Atelier, einer Nähwerkstatt oder einem Repair-Café. Zudem können die Klientinnen am Urban Gardening teilnehmen und einfache Verwaltungs- und Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Durch begleitende themenbezogene Workshops und Gruppenangebote kann zum einen die Sozialkompetenz der Teilnehmerinnen gefördert und gestärkt werden. Zum anderen sollen durch psychoedukative Elemente Fähigkeiten erarbeitet werden, die die Frauen in ihrer Selbstfürsorge und Selbsthilfe unterstützen. Um diese Aufgaben umzusetzen, wird das Projekt von einer sozialpädagogischen Mitarbeiterin unterstützt und gestaltet. Im Anschluss an die von der Vector Stiftung finanzierte dreijährige Pilotphase soll das Angebot verankert sein und durch die bereitgestellten öffentlichen Gelder weitergeführt werden.



10/2016 | Soziales
STAR - Stundenweise Arbeit // Release Stuttgart e. V.

„STAR - Stundenweise Arbeit“ ist ein niedrigschwelliges Angebot der Stuttgarter Drogenberatungsstelle Release e.V.. Das Projekt ermöglicht Klienten des Vereins eine sinnvolle Tagesstrukturierung und führt sie wieder an den Arbeitsalltag heran. Neben hauswirtschaftlichen Theken- und Küchentätigkeiten sowie Reinigungs- und Versandarbeiten werden einfache Montagearbeiten angeboten, wofür am Release-Standort in der Kriegsbergstraße ein Werkraum eingerichtet wird. Während Personen im SGB II-Bezug an die Erwerbstätigkeit herangeführt werden sollen, stehen beim Personenkreis im Sozialhilfebezug (SGB XII) in erster Linie sozialtherapeutische Ziele im Vordergrund. Nach der von der Vector Stiftung finanzierten dreijährigen Pilotphase soll das Angebot bei Release e. V. etabliert und bekannt sein, sodass es sich über die zur Verfügung stehenden öffentlichen Gelder refinanziert.



09/2016 | Soziales
Ausbildungscampus Stuttgart // Bürgerstiftung Stuttgart

Der Ausbildungscampus Stuttgart ist aus dem Runden Tisch „Flüchtlinge und Ausbildung" entstanden, welcher von der Bürgerstiftung Stuttgart 2015 ins Leben gerufen wurde. Junge Menschen – Flüchtlinge und andere Jugendliche mit Ausbildungshemmnissen – bekommen gebündelt an einem Ort Unterstützung und Beratung. Auch berufliche Schulen und Unternehmen, die ausbilden und Stellen besetzen möchten, werden bezüglich ihrer Fragen beraten. Neben der Arbeitsagentur, dem Jobcenter und den Beratungsstellen von Sozial- und Jugendamt werden auch die freien Träger, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Region Stuttgart mit ihren Leistungen und Angeboten auf dem Ausbildungscampus vertreten sein. Die Vector Stiftung fördert den Ausbildungscampus Stuttgart gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern in den kommenden Jahren.



News zu diesem Projekt

21.08.2017 Computerausstattung am Ausbildungscampus Stuttgart
08/2016 | Bildung
Bildung5 – 5 Fellows für die Metropolregion Stuttgart II // Teach First Deutschland gGmbH

Seit zwei Jahren führt Teach First Deutschland (TFD) in der Region Stuttgart das Projekt „Bildung5“ erfolgreich mit Unterstützung der Vector Stiftung durch.  TFD ist eine Bildungsinitiative, die sich bereits seit 2007 für bessere Bildungschancen benachteiligter Schülerinnen und Schüler einsetzt. „Bildung5“ startet nun in die zweite Phase. Dabei werden auch in den kommenden zwei Jahren Schülerinnen und Schüler an fünf Brennpunktschulen in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung von TFD-Fellows begleitet und gestärkt. Fellows sind engagierte Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen, die zwei Jahre  im Unterricht unterstützen und außerunterrichtliche Angebote bereichern. Diese Arbeit führt zu Kompetenzzuwächsen von Schülerinnen und Schülern und Innovationen an Schulen.



06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg über drei Jahre finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden nach ihrer Ausbildung an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Universität Heidelberg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Universität Heidelberg über drei Jahre finanzieren. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



News zu diesem Projekt

23.01.2017 Stipendienvergabe für angehende MINT-Lehrkräfte
06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Universität Mannheim

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Universität Mannheim über drei Jahre finanzieren. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie hat die Vector Stiftung beschlossen, ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe über drei Jahre zu finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden nach ihrer Ausbildung an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Heidelberg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie hat die Vector Stiftung beschlossen, ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg über drei Jahre zu finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden später an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



10/2015 | Forschung
DynSyn – Dynamische Synthese von Kraftstoffen aus Überschussstrom // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Für die Synthese von Kraftstoffen aus Überschussstrom wird zunächst über Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der dann mit einer Kohlenstoffquelle (z.B. Biomasse oder CO2 aus Industrieabgasen) über einen Fischer-Tropsch Prozess zu einem flüssigen Kraftstoff weiterverarbeitet wird. Dies soll zukünftig auch dezentral mit hoher Flexibilität bzgl. der Menge der Ausgangsstoffe und der Energie in einem neuartigen Mikroreaktor in Technikumsgröße effizient möglich werden. In dem von der Vector Stiftung auf drei Jahre geförderten Projekt wird in einer experimentellen Studie der dynamische Betrieb untersucht und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Qualitätsschwankungen erarbeitet. Das Projekt wird im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015 unterstützt.



08/2015 | Bildung
Expedition Einstein Ferienangebote // Stadtverwaltung Böblingen

Das Projekt „Expedition Einstein“ ist naturwissenschaftliches Erlebniscamp und Ferienbetreuung zugleich. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche ab der 5. Jahrgangsstufe für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und mit altersgerechten Angeboten zu begleiten. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt für drei Jahre.



08/2015 | Soziales
Cambio – Erfolgreich in Ausbildung! // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Das Projekt „Cambio“ der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva) soll chancenarmen jungen Erwachsenen eine langfristige berufliche Perspektive ermöglichen, in dem sie in eine schulische oder betriebliche Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Zudem sollen junge Erwachsene, die bereits in Ausbildung sind, beim Auftreten ausbildungsgefährdender Faktoren darin unterstützt werden, diese abzubauen, um einen drohenden Abbruch zu verhindern.



07/2015 | Soziales
Bildungschancen für Stuttgart // Chancenwerk e.V.

Chancenwerk e.V. fördert mit der „Lernkaskade" ab Herbst 2015 junge Menschen in Stuttgart: Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen werden mit einem Intensivkurs durch Studierende unterstützt. Als Gegenleistung helfen die Älteren ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern bei schulischen Aufgaben. Die Älteren „bezahlen“ also mit ihrem Engagement. Die Jüngeren entrichten lediglich einen geringen monatlichen Beitrag, sodass das System unabhängig von der Herkunft der Kinder funktioniert. Chancenarme junge Menschen erhalten so Unterstützung, um in ihrem späteren Leben ihre Grundversorgung aus eigener Kraft sicherzustellen. Die Vector Stiftung unterstützt mit weiteren Förderern die Umsetzung des Projekts in Stuttgart für die kommenden drei Jahre.



05/2015 | Bildung
letsgoING II // Hochschule Reutlingen

Seit 2013 führt der Studienbereich Mechatronik der Hochschule Reutlingen das Projekt „letsgoING“ mit vier Gymnasien aus dem Kreis Tübingen / Reutlingen als Pilot durch. „letsgoING“ ermöglicht anspruchsvolle und interessante Mikrocontroller-Projekte im regulären NwT-Unterricht. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler für technische Aufgabenstellungen zu begeistern und für Ingenieur-Studiengänge zu motivieren. Phase II startet 2016 und zielt auf die Verbreiterung des Projekts ab. An den vier Pilotschulen werden Parallelkurse unterstützt und weitere Schulen sollen als Kooperationspartner für „letsgoING“ gewonnen werden. Das „letsgoING“-Modell soll zudem in der Bildungsstruktur verankert werden. In diesem Zusammenhang werden u.a. Kurse in der Aus- und Weiterbildung von NwT-Lehrkräften angeboten.



03/2015 | Bildung
Vector Stiftungslehrstuhl „Physik und ihre Didaktik" // Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Universität Tübingen richtet unter dem Motto „Lehrerbildung neu denken!“ eine School of Education ein, die neue Standards in der Lehrerbildung setzen soll. Um die Qualität der Lehrerbildung gerade in den MINT-Fächern deutlich zu steigern und um künftige Lehrerinnen und Lehrer zu befähigen, Jugendliche schon früh für ein entsprechendes Studium zu interessieren, sollen vier MINT-Lehrstühle für die naturwissenschaftlichen Fächer und ihre Didaktik eingerichtet werden, darunter der Vector Stiftungslehrstuhl „Physik und ihre Didaktik“.



11/2014 | Forschung
Erweitertes Energiemanagement bei E-Fahrzeugen // Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft

Das Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM) der Hochschule Karlsruhe wird in einem neuen Projekt die Entwicklung eines erweiterten Energiemanagements unter Berücksichtigung der gewünschten Fahrtstrecke bei E-Fahrzeugen untersuchen. Gefördert wird das Projekt von der Vector Stiftung über drei Jahre.



News zu diesem Projekt

30.11.2014 Kurzbeschreibung des IEEM-Forschungsprojekts
07/2013 | Forschung
Young Investigator Group „Green Mobility" // KIT-Stiftung

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Vector Stiftung haben gemeinsam die Young Investigator Group (YIG) „Green Mobility – Gewichtsoptimierte Fahrzeugstrukturen durch maßgeschneiderte Hochleistungsfaserverbunde“ eingerichtet. Ziel der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe ist es, die Simulierbarkeit von Hochleistungs-Faserverbundkunststoffen zu verbessern, um Fahrzeugbauteile aus diesen Werkstoffen gewichtsoptimiert auslegen zu können.



News zu diesem Projekt

10.08.2014 Start der YIG „Green Mobility
07/2019 | Forschung
Attosekunden-Elektronenmikroskopie // Universität Konstanz

Das Elektronenmikroskop ist ein hervorragendes Messinstrument zur Beobachtung von kleinsten Materiestrukturen. Lichtfelder und lokale elektromagnetische Dynamik können damit aber bisher nicht beobachtet werden, weil dazu Attosekunden-Zeitauflösung von Nöten wäre. Im Projekt koppeln die Forscher ein Elektronenmikroskop derart mit einer Laserwelle, dass der Elektronenstrahl von den Zyklen des Lichts in kurze Impulse moduliert wird. Damit lassen sich die Zyklen von Licht an atomaren oder nanostrukturierten Materialien in Raum und Zeit vermessen.



07/2019 | Forschung
Maschinelles Lernen zur Vorhersage des Ansprechens von Melanom-Patienten auf Immuntherapie // Universität Stuttgart

Im Rahmen des interdisziplinären Projekts zwischen dem Institut für Signalverarbeitung und Systemtheorie und der radiologischen Abteilung des Universitätsklinikums Tübingen soll mithilfe von Methoden des maschinellen Lernens ein nicht-invasives Verfahren entwickelt werden, um das individuelle Ansprechen von Patienten mit metastasiertem Melanom auf die Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren vorherzusagen. Die Wirksamkeit im Therapieverlauf wird anhand mehrmals durchgeführter PET/MRT-Aufnahmen von Patienten mit bekanntem Therapieansprechen prognostiziert, wofür verschiedene Klassifikationsverfahren implementiert und miteinander verglichen werden sollen.



07/2019 | Bildung
Lehr-Lern-Labor Informatik in Karlsruhe am KIT und der PH Karlsruhe // Kooperation KIT und PH Karlsruhe

Die Vector Stiftung stärkt die Lehramtsausbildung für das Fach Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe.  Die frühzeitige Begeisterung und das grundlegende Verständnis für die Themen der Informatik bereits während der schulischen Ausbildung sind entscheidend, um Schüler auf die Herausforderungen einer digitalisierten Gesellschaft vorzubereiten. Dafür werden begeisterte und kompetente Informatiklehrer benötigt.

Zur Weiterentwicklung der praxisnahen Lehramtsausbildung im Fach Informatik entsteht in einem Kooperationsprojekt ein Lehr-Lern-Labor Informatik am KIT und an der PH Karlsruhe. Durch verschiedene Formate erproben Lehramtsstudierende der Informatik Konzepte mit Schülern aus dem Raum Karlsruhe. Die Lehramtsstudierenden erhalten dadurch die Möglichkeit anhand

selbstgestalteter didaktischer Einheiten im Studium Lehrerfahrungen
zu sammeln und durch begleitete Reflexionsphasen die bestmögliche
Vorbereitung für den Beruf zu erlangen. Eine gemeinsame Projektorganisation der Lehr-Lern-Labore Informatik an beiden Hochschulen stellt die übergeordnete fachwissenschaftliche und fachdidaktische Konzeption der Formate sicher.

Die Vector Stiftung fördert die Entwicklung und Anfangsphase der Lehr-Lern-Labore Informatik in Karlsruhe, die anschließend nachhaltig am Standort etabliert werden.

Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Das Lehr-Lern Labor Informatik an der PH Karlsruhe schafft im Lehramtsstudium Informatik ein Angebot für Studierende, um Konzepte aus der Informatik praxisorientiert zu bearbeiten. Die PH Karlsruhe fokussiert Konzepte für Schüler der Sekundarstufe I an Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen. Zusätzlich zum Laborbetrieb im Rahmen des Lehramtsstudiums werden auch Workshops für Schüler zu verschiedenen Themen der Informatik als Ergänzung zum Informatikunterricht an der Schule erlebbar gemacht. Im Rahmen dieses Projekts wird das Lehr-Lern-Labor Informatik an der PH Karlsruhe aufgebaut, kontinuierlich evaluiert und für den langfristigen Betrieb weiterentwickelt.

Karlsruher Institut für Technologie

Das Lehr-Lern-Labor Informatik am KIT unterstützt den schulischen Informatik-Unterricht und versteht sich mit seinem Angebot als weitergehende Ergänzung zu dem, was in der Schule unterrichtet werden kann. Das KIT fokussiert dabei Inhalte entlang des Bildungsplans für Schüler an Gymnasien. Das Informatiklabor soll Lehramtsstudierenden die Möglichkeit geben, früh im Studium Erfahrung über die von den Studienplänen vorgesehenen Praxisphasen hinaus zu sammeln und in Zusammenarbeit mit Fachdidaktik-Dozenten ihre Kompetenzen für den späteren Beruf durch gezielt eingerichtete Reflexionsphasen zu erweitern.



06/2019 | Bildung
Lehr-Lern-Labor NwT am Karlsruher Institut für Technologie // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vector Stiftung fördert die Weiterentwicklung des Lehr-Lern-Labors NwT (Naturwissenschaft und Technik) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das von der Vector Stiftung bereits in einer ersten Projektphase geförderte Lehr-Lern-Labor NwT bietet Lehramtsstudierenden am KIT die Möglichkeit ingenieurwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen zu erleben. Mit dem Schwerpunkt „Technik erleben und vermitteln“ arbeiten die Lehramtsstudierenden gemeinsam mit studentischen Entwicklerteams der Ingenieurwissenschaften an Projekten. Die Erfahrungen der Lehramtsstudierenden fließen anschließend in die Erarbeitung und Erprobung von schulischen Unterrichtseinheiten für das Fach NwT ein.

Durch die Weiterentwicklung des Lehr-Lern-Labors NwT werden in der nun beginnenden zweiten Projektphase zusätzlich zu Angeboten für NwT-Lehramtsstudierenden auch Workshops und Fortbildungen für Referendare und NwT-Lehrkräfte in Baden-Württemberg entwickelt und durchgeführt. Die Angebote des Lehr-Lern-Labors NwT decken mit Angeboten für Lehramtsstudierende, Referendare und Lehrkräfte, alle drei Phasen der Lehrerbildung ab. Die Workshops und Fortbildungen sind auf den Bildungsplan NwT abgestimmt und unterstützen Lehrkräfte dabei, im Fach NwT ein realitätsnahes Bild der Ingenieurberufe und ingenieurwissenschaftlicher Methoden zu transportieren.



06/2019 | Soziales
JOBLINGE – Darum Ausbildung! // Joblinge gAG Region Stuttgart

Die Kernaufgabe der JOBLINGE ist es, junge Erwachsene mit multiplen Problemlagen bei der Suche nach einer Ausbildung zu unterstützen. Beim Projekt „Darum Ausbildung! agiert JOBLINGE in Stuttgart erstmals präventiv. Jugendliche werden beraten, bevor sie die Schule beendet haben, um komplexen Problemen wie Wohnraumverlust, Perspektivlosigkeit, Konflikten mit dem Umfeld und Schulden vorzubeugen. Über verschiedene Zugangswege nimmt JOBLINGE Kontakt zu den Jugendlichen auf, bietet intensive Einzelberatungen und Trainings an und begleitet die jungen Erwachsenen auch während der Ausbildung.

Eine besondere Herausforderung ist der Zugang zur Zielgruppe über die Eltern. Themenspezifische Workshops gezielt für Eltern mit Migrationshintergrund, Hausbesuche und Einzelberatungen stärken die Eltern, sodass sie zu Ausbildungsbegleitern ihrer Kinder werden. Das Projekt begann 2018 und wird durch die Europäischen Sozialfonds finanziert. Die Vector Stiftung ermöglicht, dass weitere personelle Ressourcen eingesetzt werden, um die hohe Nachfrage nach dem Beratungsangebot zu bedienen.



News zu diesem Projekt

11.06.2019 JOBLINGE
06/2019 | Bildung
Mädchen für Informatik begeistern // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vector Stiftung fördert das Projekt „Mädchen für Informatik begeistern“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ziel des Projekts ist es, Mädchen für Informatik und entsprechende Berufe sowie Studiengänge zu begeistern. Systematisch und wissenschaftlich unterstützt, werden Lehr-Lern-Einheiten entwickelt, die das Interesse an Informatik steigern sollen.

Die Lehr-Lern-Einheiten werden auf Basis wissenschaftlicher Daten entwickelt und im Rahmen von Informatik-Arbeitsgemeinschaften (AGs) für Schülerinnen der 6. und 7. Klassenstufe an Gymnasien durchgeführt und evaluiert. Möglichst alle Schülerinnen einer Jahrgangsstufe sollen für die Teilnahme motiviert werden. Die Lehr-Lern-Konzepte werden modular aufgebaut sein und sind dadurch vielseitig einsetzbar.

Nach der Pilotphase an Kooperationsschulen in Karlsruhe, werden die Lehr-Lern-Einheiten in verschiedenen Kontexten eingesetzt, um Mädchen und Jungen für Informatik zu begeistern und optimale Lernsettings zu schaffen. Beispielsweise im Informatikunterricht, in AGs, bei Girls‘ Days, in Workshops sowie in Lehr-Lern-Laboren und Fortbildungen für Informatik-Lehrkräfte sollen die Lehr-Lern-Konzepte eingesetzt werden. Außerdem werden die Konzepte auf einer öffentlichen Website zugänglich gemacht und verbreitet.



News zu diesem Projekt

03.06.2019 Mädchen für Informatik begeistern
05/2019 | Soziales
JOBLINGE 4.0 // JOBLINGE Stiftung

Digitalisierung verändert Arbeit und Ausbildung. Davon sind nicht nur die JOBLINGE Teilnehmenden – langzeitarbeitslose Jugendliche – betroffen, sondern auch die Organisation selbst sowie deren und Pädagogen. Digitale Tools und neue Lernkonzepte geben den JOBLINGEN die Chance neu, individuell und dezentral zu lernen und sich weiterzubilden. Die Vector Stiftung unterstützt mit ihrer Förderung die Entwicklung eines umfassenden „JOBLINGE 4.0“-Konzepts. Zahlreiche Ideen wurden bereits in der JOBLINGE Initiative entwickelt und werden nun in das 4.0-Gesamtkonzept integriert. So können Ansätze besser skaliert und bundesweit implementiert werden. Zudem wurden zusätzliche Bedarfe identifiziert, beispielsweise die Förderung von Kompetenzen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien. Hierfür werden im Rahmen des Projekts Module entwickelt, am Standort Stuttgart pilotiert und evaluiert und bundesweit ausgerollt. Dafür kooperiert JOBLINGE u.a. mit der Wissensfabrik und den Modulen von IT2School.



05/2019 | Bildung
Deutschlandstipendien für MINT-Lehramtsstudierende // Global News

Die Vector Stiftung verlängert ihr Engagement im Rahmen des Deutschlandstipendiums und fördert ab dem Wintersemester 2019/20 weiterhin jährlich 54 MINT-Lehramtsstudierende in Baden-Württemberg. Die Stipendien der Stiftung unterstützen zweckgebunden engagierte Lehramtsstudierende der MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) an sieben baden-württembergischen Hochschulen: Universität Heidelberg, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Karlsruher Institut für Technologie, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Universität Stuttgart, Universität Tübingen.

Das Deutschlandstipendium ist ein Stipendienprogramm für leistungsstarke Studierende, die sich auch außerhalb ihres Studiums für die Gesellschaft engagieren. Die Stipendien werden jeweils zur Hälfte durch Bundesmittel und von privaten Förderern finanziert. Die Studierenden bewerben sich direkt an ihrer Hochschule. Die Hochschulen organisieren unter anderem den Auswahlprozess des Stipendiums.

Die Vector Stiftung vergibt seit 2012 Deutschlandstipendien und hat damit bereits über 650 Studierende gefördert. Im März 2019 hat die Vector Stiftung einen Qualifizierungsworkshop für die Deutschlandstipendiaten veranstaltet. Dieser Workshop wurde sehr gut angenommen und fördert die Stipendiaten der Vector Stiftung zusätzlich zur finanziellen Förderung auch ideell.

Teilnehmer am Workshop für die Deutschlandstipendiaten der Vector Stiftung



News zu diesem Projekt

20.05.2019 Deutschlandstipendien für MINT-Lehramtsstudierende
05/2019 | Soziales
JOBLINGE Standortaufbau Pforzheim // Joblinge gAG Region Stuttgart

JOBLINGE setzt sich dafür ein, sozial benachteiligte junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren mit und ohne Fluchterfahrung in Ausbildung zu vermitteln. Jenseits von Schulnoten und klassischen Bewerbungsgesprächen wird den Jugendlichen die Chance geboten, sich in der Praxis zu beweisen und sich einen Ausbildungsplatz selbst zu erarbeiten. Die Vector Stiftung fördert den Aufbau des neuen JOBLINGE Standorts für ausbildungssuchende junge Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis seit April 2019.



News zu diesem Projekt

13.05.2019 JOBLINGE Standort in Pforzheim eröffnet
04/2019 | Forschung
48 for U // Universität Stuttgart

Im Rahmen des Projektes „48 for U“ wird an der Universität Stuttgart gemeinsam vom Institut für Elektrische Energiewandlung (IEW) und dem Institut für Photovoltaik (IPV) ein 48 Volt Antriebsstrang für die 70kW Leistungsklasse für die Elektrotraktion entwickelt. Dieser umfasst die elektrische Maschine, die Leistungselektronik und die Batterie. Neben einer innovativen, extrem robusten und kompakten Topologie können sich dadurch auch erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber konventionellen Antriebssträngen für die Elektromobilität ergeben.

 



04/2019 | Bildung
Bildungs-Chancen für Stuttgart – Erfolgreiche Kooperation Stuttgarter Stiftungen // Chancenwerk e.V.

Das von der Vector Stiftung geförderte Projekt „Bildungs-Chancen für Stuttgart“ wird in Zukunft an zehn Stuttgarter Schulen durchgeführt. Durch die gemeinsame Förderung der Vector Stiftung mit sechs weiteren Stuttgarter Stiftungen, können in Zukunft zehn anstatt der bisher fünf Schulen in Stuttgart von dem Lernfördersystem, der “Lernkaskade“, des gemeinnützigen Vereins Chancenwerk e.V. profitieren.

Seit 2015 führt Chancenwerk e.V. die Lernkaskade zur Verbesserung der Bildungschancen an Werkreal- und Realschulen in Stuttgart durch. Die Schulen liegen in Stuttgarter Stadtteilen mit erhöhten Problemlagen. Chancenwerk fördert mit der Lernkaskade junge Menschen dabei, ihre Begabungen und Talente zu entfalten. Schüler höherer Jahrgangsstufen werden mit einem Intensivkurs in einem Fach ihrer Wahl durch Studierende unterstützt. Als Gegenleistung helfen die älteren ihren jüngeren Mitschülern der 5. und 6. Klasse bei schulischen Aufgaben und stehen ihnen als Ansprechpartner zur Seite. Das Lernfördersystem, die Lernkaskade, richtet sich an Schüler, die von ihren Familien aus zeitlichen oder sprachlichen Gründen nicht beim Lernen unterstützt werden können. Für die älteren Schüler sind die Intensivkurse kostenfrei und die Jüngeren bezahlen lediglich einen geringen monatlichen Beitrag. Durch die Lernkaskade können jüngere und ältere Schüler, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund, von der Lernförderung profitieren und ihren Bildungserfolg verbessern.

Das Kooperationsprojekt von sieben Stuttgarter Stiftungen ist ein Erfolg des Arbeitskreises Bildungschancen, der sich im Rahmen des Stiftungsnetzwerks Region Stuttgart dafür einsetzt, dass Kinder und Jugendliche ihre Potentiale unabhängig von der Herkunft entwickeln. Für 2019 hat sich der Arbeitskreis Bildungschancen die Skalierung des Projekts „Bildungs-Chancen für Stuttgart“ von fünf auf zehn Schulen als Ziel gesetzt und dieses Ziel erfolgreich umgesetzt.



04/2019 | Bildung
Next Entrepreneurs // Next Entrepreneurs

Die Organisation ‚Next Entrepreneurs‘ bereitet Schüler auf die Dynamiken einer sich rasch verändernden Gesellschaft und Arbeitswelt vor. Bei den „Next Entrepreneurs Weekends“ entwickeln Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren Produktideen und setzen diese innerhalb von 54 Stunden in Lösungen um. In dieser kurzen Zeit lernen die Schüler verschiedene Methoden wie Design Thinking, Entrepreneurial Thinking, Business Model Canvas, MVP und Pitchtraining kennen. Unterstützt werden sie dabei von Mentoren aus der Start-Up-Szene. Am Ende präsentieren die Schüler ihr Produkt vor einer Jury.



03/2019 | Bildung
Mentoring-Projekt für Lehramtsstudierende am KIT // Mentoring@Lehramt am KIT

Die Vector Stiftung fördert seit Anfang 2019 Lehramtsstudierende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Projekt Mentoring@Lehramt. Lehramtsstudierende höherer Fachsemester unterstützen ihre Kommilitonen aus dem ersten Semester als Mentoren und erleichtern ihnen den Studienbeginn. Das Projekt spricht jährlich ca. 200 Studienanfänger im Bereich des Studiengangs Lehramt an Gymnasien an. Am KIT werden vorrangig Lehramtsstudierende der MINT-Fächer ausgebildet.

Die Koordination von zwei Fachwissenschaften, dem bildungswissenschaftlichen Begleitstudium sowie den Schulpraxisphasen bringt insbesondere durch die Umstellung des Studiengangs auf eine Bachelor-Master-Struktur einen erhöhten Planungs- und Strukturierungsbedarf für die Lehramtsstudierenden mit sich.

Das Mentoring-Programm Mentoring@Lehramt bietet Erstsemesterstudierenden Orientierung und zielt auf eine nachhaltige Vernetzung sowie den Austausch zwischen den Lehramtsstudierenden ab. Langfristig sollen dadurch die Abbruchquoten in den Studiengängen für das Lehramt an Gymnasien gesenkt werden.

Die Mentoren werden vom Zentrum für Lehrerbildung und dem House of Competence am KIT geschult und erhalten ein Zertifikat über ihre Tätigkeit. Sie können sich ihre Tätigkeit auch im Rahmen des Masterstudiums anerkennen lassen. Mentoring@Lehramt trägt somit zur Verbesserung der Studienorientierung, Zufriedenheit mit dem Lehramtsstudium und zur besseren Vernetzung der Lehramtsstudierenden am KIT bei.



News zu diesem Projekt

25.03.2019 Mentoring-Projekt für Lehramtsstudierende am KIT
03/2019 | Soziales
Psychologisches Betreuungsangebot für den Ausbildungscampus // Bürgerstiftung Stuttgart

Der Ausbildungscampus ist ein Informations-, Beratungs-, Vermittlungs-, Begegnungszentrum für junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund und bietet ein berufs- und freizeitorientiertes Programm an. Damit eine stabile berufliche und gesellschaftliche Integration gelingen kann, muss auch die psychische Gesundheit ins Blickfeld genommen werden. Bei vielen Besuchern zeigt sich ein Bedarf an professioneller psychosozialer oder psychotherapeutischer Beratung oder Therapie. Um eine Chronifizierung von seelischen Verletzungen zu verhindern, ist eine frühzeitige Erkennung und therapeutische Hilfestellung nötig. Dem Ausbildungscampus wird durch die Vector Stiftung ermöglicht, eine psychotherapeutische Vollzeit-Fachkraft einzustellen. Sie wird für die Besucher Kurzzeittherapien anbieten und bei einem erhöhten Beratungsbedarf Besucher an ein kooperierendes Institut weitervermitteln. 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Ausbildungscampus



03/2019 | Bildung
Die plus-MINT Talentförderung am Birklehof // Schule Birklehof e. V.

Die gemeinnützige Schule Birklehof im Hochschwarzwald ist Teil der Exzellenzinitiative plus-MINT: Nach dem Vorbild der Talentförderung des Deutschen Fußball-Bundes bietet plus-MINT ein Angebot für hochbegabte Schüler in den Fächern Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Technik an. Ziel der Initiative ist es, zukünftige Forscher, Tüftler und Erfinder – unabhängig von sozialer Herkunft und Nationalität – auszubilden, den Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig zu gestalten sowie neue Qualitätsmaßstäbe in der MINT-Talentförderung zu setzen.



03/2019 | Bildung
MINT-Lernkreislauf für Gemeinschaftsschulen // Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.

MINT-Unterricht zu gestalten, der Schüler begeistert und Interesse an MINT-Berufen weckt, ist eine Herausforderung. Leistungsbedingte Heterogenität, Fachlehrermangel und fachfremdes Unterrichten erschweren dies. Projektziel ist, nachhaltige Impulse zur Verbesserung der MINT-Bildung an Gemeinschaftsschulen in der Metropolregion Stuttgart zu setzen. In einem zwei Jahre dauernden Lernkreislauf gibt die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (ijf) Lehrkräften über Fortbildungen und begleitete MINT-Projekttage für Schüler Handlungsstrategien für einen alltagsbezogenen MINT-Unterricht, der Lust auf Technik, Naturwissenschaft und entsprechende Berufsbilder macht. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Abmilderung des Fachkräftemangels in der Region Stuttgart. Die ijf ist eine MINT-Bildungsinitiative, die jungen Menschen Chancen durch naturwissenschaftliches und technisches Verständnis verschafft.



News zu diesem Projekt

04.03.2019 MINT-Lernkreislauf für Gemeinschaftsschulen
02/2019 | Bildung
Rock it Biz Start-Up Sommercamp 2019 // Rock it Biz

Die Vector Stiftung fördert gemeinsam mit der Karl Schlecht Stiftung das Rock it Biz Start-Up Sommercamp 2019 in Stuttgart. Insgesamt 90 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren bekommen vom 19.08.-23.08., 26.08. – 30.08. und vom 02.-06.09.2019 die Chance, einmal Gründer zu sein. Mit viel Spaß und Ideen wird „gegründet“. Die Teams setzen in einer Woche eigene Start-up-Ideen um. In den Start-up-Teams können Produkte, Flyer und Plakate hergestellt, Webseiten gestaltet und Werbefilme gedreht werden. Es werden gemeinsam Preise recherchiert und Materialien eingekauft.  Mit Hilfe des Rock it Biz-Lehrmaterials werden Finanzierungs-, Marketing- und Verkaufsstrategien entwickelt. „Echte“ Unternehmer besuchen das Projekt und helfen mit Tipps und Anregungen bei der Umsetzung. Das Rockt it Biz Start-up Sommercamp findet in der Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte in Stuttgart-Feuerbach statt. Durch die Förderung der Karl Schlecht Stiftung und der Vector Stiftung ist die Teilnahme am Feriencamp (inkl. Verpflegung) kostenlos. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.



News zu diesem Projekt

18.02.2019 Rock it Biz Start-Up Sommercamp 2019
02/2019 | Soziales
Schuldnerberatung Online // Sozialberatung Ludwigsburg

Die Sozialberatung Ludwigsburg e. V. ist regional ein zentraler Akteur im Bereich der Schuldnerberatung. Der Verein geht von einer hohen Dunkelziffer an ver- und überschuldeten Personen aus, die aufgrund von Zugangshürden keine Schuldnerberatung in Anspruch nehmen. Scham, die räumliche Entfernung zur zentralen Anlaufstelle und das Nichtwissen zum Angebot der Schuldnerberatung sind Gründe dafür, dass die Schuldenproblematik oft über Jahre bestehen bleibt. Hier setzt das Pilotprojekt „Schuldnerberatung online“ an. Über ein anonymisiertes Online-Kontaktformular wird Bürgern des Landkreises Ludwigsburg ermöglicht, das Angebot der Schuldnerberatung digital wahrzunehmen. Im Rahmen einer ersten Kontaktaufnahme können Fragen geklärt und Zugangshemmnisse abgebaut werden, sodass das der Weg in die Beratungsstelle erleichtert wird. Während des dreijährigen Pilotprojekts wird die Sozialberatung Ludwigsburg den Bedarf an Onlineberatungen evaluieren und eine Verstetigung des Angebots prüfen. Die Vector Stiftung fördert das Pilotprojekt vor dem Hintergrund „Verbesserung der Lebensverhältnisse wohnungsloser Menschen.“ 



News zu diesem Projekt

11.02.2019 Schuldnerberatung Online
02/2019 | Forschung
NANOPrint - 3D-Drucker für die Erzeugung von Nanostrukturen // Technische Universität Ilmenau

3D-Druckverfahren haben sich als ein unverzichtbares Werkzeug für Industrie und Forschung in den letzten Jahren etabliert. Bislang dringt diese Technologie aber praktisch kaum in den Nanometerbereich vor. Hier setzt das Forschungsvorhaben an: Im Erfolgsfall kann eine 3D-Materialabscheidung reproduzierbar auf der Nanometerskala realisiert werden. Diese Nanotechnologie würde sowohl für die Herstellung miniaturisierter Sensoren als auch für die Elektronik vollkommen neue Gestaltungsspielräume eröffnen.



01/2019 | Forschung
AlkaCell // Universität Freiburg

Brennstoffzellen sind eine Schlüsseltechnologie für die emissionslose Mobilität. Hohe Kosten, maßgeblich die des Platinkatalysators und Membranpolymers, sind das größte Hindernis für deren Durchsetzung. Im Projekt AlkaCell soll eine alkalische Brennstoffzelle entwickelt werden, die auf diese Kostentreiber verzichten kann. Den Hauptherausforderungen der alkalischen Brennstoffzelle widmet sich ein Team aus Katalysatorexperten und Brennstoffzellenentwicklern. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer deutlich zu steigern und die hybride Nutzung mit Alkohol als Treibstoff zu untersuchen.



01/2019 | Soziales
ZukunftsWerkstatt Berghof // Tübinger Vereins für Sozialtherapie bei Kindern und Jugendlichen e.V. - Martin-Bonhoeffer-Häuser

Auf der Hofstelle Berghof am Stadtrand von Tübingen werden benachteiligte Jugendliche unter der Prämisse „Gemeinsam etwas (Er)Schaffen“ am Bau- und Gestaltungsprozess der Hofstelle mitwirken. Das Projekt des Tübinger Vereins für Sozialtherapie bei Kindern und Jugendlichen e.V. (Martin-Bonhoeffer-Häuser) bietet Schulverweigerern und Jugendlichen mit komplexen Problemlagen die Möglichkeit einer stabilen Tagesstruktur. Zusammen mit dem Pächter und Bioland-Landwirt werden die Jugendlichen aktiv in die Abläufe des landwirtschaftlichen Betriebs eingebunden und dabei sozialpädagogisch unterstützt. Selbstverantwortliches Arbeiten und Durchhaltevermögen sind dabei wichtige Anforderungen, die es zu bewältigen gilt. Handwerkliches Tun und Können verbindet sich in der ZukunfsWerkstatt Berghof mit nachhaltigem und umweltbewusstem Handeln. Die Vector Stiftung unterstützt das dreijährige Projekt, um jungen Erwachsenen den Raum zu geben, persönliche Perspektiven für den weiteren Lebensweg zu entwickeln.



News zu diesem Projekt

22.01.2019 Schulverweigerer packen an
01/2019 | Forschung
LIM-MOBIL // Universität Freiburg

Wiederaufladbare Lithium-Metall-Batterien haben das Potential die Reichweite von vollelektrischen Automobilen deutlich zu erhöhen. Allerdings wird ihr Einsatz durch die mangelnde Sicherheit und Langlebigkeit von Lithium-Metall-Anoden verhindert. Im Projektvorhaben LIM-MOBIL sollen durch die Kombination einer Schutzschicht auf der Metall-Anode und eines gelbildenden Elektrolyten auslaufsichere, nicht entflammbare und gleichzeitig zyklenfeste Batteriezellen mit erhöhten Energie­dichten entwickelt werden.



01/2019 | Bildung
Weiterentwicklung des letsgoING Bildungskonzepts // Hochschule Reutlingen

Die Vector Stiftung fördert das Projekt „letsgoING“ der Hochschule Reutlingen ab 2019 für weitere drei Jahre. In dieser Förderphase werden Konzepte zur Skalierung und nachhaltigen Etablierung des Bildungskonzepts entwickelt und pilotiert, mit denen sich eine breite Versorgung von Schulen in Baden-Württemberg realisieren lässt.

 

Durch die bisherige Förderung der Vector Stiftung wurde das letsgolNG-Kurssystem entwickelt und zu einem ganzheitlichen Bildungskonzept ausgebaut. letsgoING bietet einen Kurs über ein Schulhalbjahr an, angelehnt an den Bildungsplan NwT (Naturwissenschaft und Technik) der 9. bzw. 10. Klasse in Baden-Württemberg. Mit klassischen und digitalen Unterrichtsmaterialien lernen Schüler, wie Algorithmen funktionieren, wie Daten aufgenommen und verarbeitet werden und wie man Systeme analysiert und deren Fehler findet. Am Beispiel der Schlüsseltechnologie Mikrocontroller wird ein Verständnis für die grundlegenden Funktionsweisen der Digitalisierung geschaffen. Bei der Einführung des Kurses in den Unterricht werden die Lehrer von Tutoren unterstützt. Als Tutoren kommen dabei sowohl Lehramtsstudierende als auch studierende technischer Studiengänge zum Einsatz.



12/2018 | Forschung
Entwicklung und Demonstration einer Null-Energie-Sauna // Universität Stuttgart

Die Energiewende stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Allerdings wird die Energiewende in der persönlichen Wahrnehmung oft mit einer Reduktion des Lebensstandards assoziiert. Um aufzuzeigen, dass sich Klimaschutz und Komfort nicht ausschließen müssen, befasst sich dieses Projekt mit einem energieintensiven Komfortprodukt – der Sauna. Im Projekt entwickelt und demonstriert eine studentische Arbeitsgruppe der Universität Stuttgart deshalb eine klimaneutrale Null-Energie-Sauna.



12/2018 | Forschung
3D-PakT: 3D-Druck von porösen katalytisch aktiven Transportschichten // Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.

Im Forschungsvorhaben 3D-PakT sollen katalytisch aktive poröse Transportschichten mittels 3D-Druck für die Protonenaustauschmembran-Wasserelektrolyse hergestellt werden. Diese erlauben einen effizienten Massentransport und stellen die elektronische Kontaktierung des Katalysators sicher. Dabei ist der Katalysator in der Transportschicht verteilt, wodurch eine vielfach größere aktive Oberfläche entsteht und die Kosten deutlich gesenkt werden. Fokus des Projektes ist die Sicherstellung der erforderlichen Leitfähigkeiten sowie die Charakterisierung der Aktivität und Beständigkeit gegenüber den harschen Betriebsbedingungen.



11/2018 | Forschung
Light-to-Gas: Kopplung von Photo- und Thermokatalyse für die Herstellung von Energieträgern // Universität Ulm

Methan stellt einen wichtigen Energieträger im Mobilitätssektor dar, der eine ebenfalls große Rolle im Übergang zu nachhaltigem Individualverkehr spielen wird. Das Ziel des Projektes ist es, die thermo-katalytische Herstellung von Methan aus Synthesegas durch den Einsatz von Licht zu intensivieren. Dabei sollen vordergründig licht-induzierte Effekte auf die Reaktionskinetik und den -mechanismus sowie auf die Katalysatorstabilität experimentell untersucht werden. Auf dieser Grundlage soll ein technischer Reaktor modellgestützt ausgelegt werden.



11/2018 | Bildung
Nutzung digitaler Medien in der Oberstufe der Gemeinschaftsschule // Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Vector Stiftung fördert gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung das Projekt „Digitale Medien in der gymnasialen Oberstufe der Gemeinschaftsschule“ an der Universität Tübingen. Das Projekt begleitet die Einführung und die Nutzung digitaler Medien in der Oberstufe der Gemeinschaftsschule. Seit dem Schuljahr 2018/19 ist es möglich an Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg eine dreijährige gymnasiale Oberstufe einzuführen. Ziel des Projektvorhabens ist die Etablierung eines innovativen und adaptiven mediendidaktischen Konzepts zur Förderung der Medienkompetenzen und des selbstregulierten Lernens. Der didaktische Einsatz digitaler Medien verspricht die individuellen Chancen auf Bildung der Schüler durch differenzierte Lernaufgaben, flexiblen Unterrichtsverlauf und individuelle Rückmeldemöglichkeiten zu erhöhen. Dazu wird im Rahmen des Vorhabens eine evidenzbasierte Rahmenkonzeption für die Kernfächer der Oberstufe der Gemeinschaftsschule entwickelt. Über Professionalisierungsprogramme werden Lehrkräfte qualifiziert und beim fachspezifischen Einsatz digitaler Medien unterstützt. Diese Maßnahmen werden durch eine systematische Begleitforschung flankiert, um Veränderungsprozesse von Lehrkräften und Schülern empirisch nachzuzeichnen.



10/2018 | Forschung
Irreversible Entropie für die eindeutige Bilanzierung der Umweltauswirkungen von Prozessen // Universität Stuttgart

Herkömmliche Umweltbilanzen stützen sich auf den Vergleich einer Vielzahl nicht miteinander vergleichbarer Parameter; sie liefern wegen der so entstehenden großen Interpretationsspielräume selten eindeutige, manchmal sogar widersprüchliche Ergebnisse.

Die Entropieerzeugung, ein Maß der (Ir-)Reversibilität von Prozessen, ist jedem realen Prozess, Energie- und Materiestrom eigen und exakt berechenbar. In diesem Projekt soll untersucht werden, ob und auf welche Weise sich die Entropieerzeugung als Parameter dazu eignet, Umweltauswirkungen eindeutig zu quantifizieren und zu bilanzieren.



10/2018 | Forschung
Self-organized point defect arrays in diamond (SODAs) // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Für zukünftige optische Anwendungen wird eine neuartige Synthesemethode in Computersimulationen entwickelt, die Defekte selbstorganisiert anordnet - z.B. im Diamanten. Computersimulationen ohne anpassbare Simulationsparameter (atomistische Simulationen) werden verwendet, um die Selbstorganisations-Mechanismen von Defekten aufzuzeigen. Der dabei gewählte atomistische Simulationsansatz ermöglicht die virtuelle Materialentwicklung von der Idee bis hin zum Computerexperiment als Vorstufe zum zielgerichteten simulations-inspirierten Experiment. Damit werden zusätzlich zur Demonstration der Technologieentwicklung auf Hochleistungsrechnern, auch zukünftige experimentelle Parameterräume verkleinert.



09/2018 | Forschung
Laserbasierter 3D-Druck von Festkörperbatterien (AddBatt) // Hochschule Aalen

Auf der Suche nach Energiespeichern mit höherer Energiedichte und Sicherheit gelten Feststoffbatterien als vielversprechende Zukunftskandidaten. Für die dabei verwendeten neuartigen Materialien sind geeignete Produktionstechnologien von zentraler Bedeutung. Das Projekt AddBatt leistet Pionierarbeit bei der Erforschung einer neuartigen Fertigungstechnologie für Feststoffbatterien durch laserbasierten 3D-Druck. Dadurch sollen die Grenzflächeneigenschaften der Materialien und Zellkomponenten - und damit die Lebensdauer der Batterien – verbessert werden und langfristig Batterien mit flexibler Geometrie hergestellt werden können.



09/2018 | Forschung
Designer Nanostrukturen für kontrastmittelverstärkten Ultraschall // Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme Stuttgart

Ultraschallkonstrastagenzien (UKAs) sind essentiell für die medizinische Bildgebung. Momentan werden hierfür Mikrobläschen verwendet, die passiv im Blutstrom diffundieren. In diesem Projekt sollen mit einer vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme entwickelten Fabrikationsmethode hohle, magnetische Nanostrukturen als neuartige UKAs hergestellt werden. Diese Nanostrukturen würden erstmalig aktiv steuerbar sein und würden nicht nur die multimodale Ultraschallbildgebung ermöglichen, sondern auch neue kombinierte Diagnose-Therapie Möglichkeiten eröffnen. In Zukunft könnten mit diesem Ansatz UKAs gezielt an Gebieten von Interesse (z. B. Tumoren) angereichert werden. Die Wissenschaftler werden die Viabilität neuer biomedizinischer Anwendungen für Nanostrukturen als biokompatible Container erforschen. Im Falle des Projekterfolgs würden sie zum ersten Mal aktive, multimodale Schwimmer aus frei designbaren Nanostrukturen (bzgl. Form & Material) als hochmodulare Ultraschallkontrastmittel vorstellen.



09/2018 | Forschung
Stratifikation eines semantischen, vertraulichen, Kl-basierten Dolmetschersystems // Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n)

Im Bereich maschineller Sprachübersetzung hat sich ein statistisch-neuronaler Zugang etabliert und andere Ansätze verdrängt. Dieses Projekt hingegen verfolgt die Zielsetzung einer vertraulichen, semantischen Dolmetscherlösung für qualifizierte Gespräche, wobei Sprache vom Computer verstanden wird. Das entspricht dem Kernprinzip der Künstlichen Intelligenz, denn neuronale Mustererkennung versteht nichts. Ein erfolgreicher Ansatz im Bereich Deutsch-Chinesisch wird auf semantischer Ebene erweitert/stratifiziert, sodass genaue sprachliche Vermittlung zwischen beliebigen Muttersprachen möglich wird.



08/2018 | Forschung
MagResCET-Bearing // Universität Stuttgart

Die Energieversorgung rotierender und gelagerter Körper, wie z. B. der Rotor einer elektrisch erregten Synchronmaschine, wird bislang überwiegend mit Schleifkontakt realisiert. Ziel des Forschungsprojekts „MagResCET-Bearing“ ist es, eine verschleißfreie, magnetische Lagerung zu verwirklichen und gleichzeitig eine induktive, berührungslose Energieversorgung des Objekts zu ermöglichen. Über die Spulen der Energieversorgung soll zusätzlich auf den Drehwinkel zurückgeschlossen werden, was ohne zusätzliche Sensorik Auskunft über die Rotorgeschwindigkeit und den Rotorwinkel ermöglicht.



08/2018 | Forschung
Kunststoff: 100% Bio // Universität Stuttgart

Antioxidantien sind Radikalfänger und können Zellen vor Alterung schützen. Auch Kunststoffe werden von freien Radikalen angegriffen. Daher könnten sich natürliche Antioxidantien als geeignet erweisen, um auch Kunststoffe gegen schädliche Einflüsse wie Temperatur oder mechanische Belastung zu stabilisieren.
Die derzeit verfügbaren Biokunststoffe werden oft durch nicht biobasierte oder nicht bioabbaubare Zusatzstoffe stabilisiert. In diesem Projekt sollen dagegen ausschließlich biobasierte und bioabbaubare Zusatzstoffe verwendet werden, um die Eigenschaften von Biokunststoffen zu verbessern.



08/2018 | Bildung
Programmierangebote für Schulen // VDI-Haus Stuttgart GmbH

Beim Projekt „Programmierangebote“ fördert die Vector Stiftung Workshops, die Grundlagen des Programmierens vermitteln. Die doppelstündigen Kurse richten sich vorrangig an Schüler der Klassen 6 bis 9 an Gymnasien, Real- und Gemeinschaftsschulen. Für Grundschulen wird ein angepasstes Workshop-Konzept entwickelt. Kursleiter sind Studierende der Elektrotechnik und Technikpädagogik, die vom VDI speziell für die Workshopleitung qualifiziert werden.



08/2018 | Bildung
Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für den Aufbaukurs Informatik Klasse 7 // App Camps gUG

Die Vector Stiftung fördert die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für den Aufbaukurs Informatik Klasse 7 in Baden-Württemberg. Unterrichtsmaterialien für folgende Themenbereiche werden für den Aufbaukurs Informatik Klasse 7 entwickelt: Daten & Codierung, Algorithmen, Rechner & Netze, Informationsgesellschaft & Datensicherheit. Die digitalen Unterrichtsmaterialien orientieren sich am Bildungsplan und sind direkt im Unterricht einsetzbar. Die Unterrichtsmaterialien werden über die App Camps Online-Plattform interessierten Lehrkräften kostenlos zur Verfügung gestellt. Neben der Entwicklung und Bereitstellung der Unterlagen werden auch Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten.



08/2018 | Forschung
Chemische Antwort von Darm-Mikroben auf menschliche Hormone // Universität Konstanz

Der menschliche Darm beherbergt eine enorme Vielfalt an Mikroben und eine Fehlbesiedlung kann zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Dieses Projekt erforscht, wie Darm-Mikroben auf menschliche Hormone reagieren und dabei zur Produktion von neuen oder veränderten Metaboliten angeregt werde. Wir werden die chemische Struktur von Metaboliten entschlüsseln, die als Reaktion auf die Hormone von Mikroben gebildet werden und hoffen damit ein besseres Verständnis der Mensch-Mikroben Wechselwirkung zu erhalten.



08/2018 | Forschung
FiberAdd - Additive Fertigung endlosfaserverstärkter Kunststoffbauteile aus dem SLS-Prozess // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das selektive Lasersintern (SLS) ist ein Prozess zur additiven Fertigung von Kunststoffbauteilen aus einem Pulver. Das Verfahren bietet die Möglichkeit, ressourceneffizient Bauteile mit hoher Geometriefreiheit herzustellen. Ziel des Projekts ist die Steigerung der mechanischen Eigenschaften der Bauteile durch die Einbringung von Endlosfasern zur Erschließung neuer Anwendungsfelder für den SLS-Prozess. Hierzu soll eine automatisierte Einheit zur Fasereinbringung in eine Anlage integriert werden und die Materialeigenschaften sowie die Prozessparameter untersucht werden.



07/2018 | Forschung
Entwicklung eines Gasflusssensors durch Nutzung des Magnus-Effekts // Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)

In diesem Vorhaben soll ein neuartiger technischer Ansatz zur Nutzbarmachung des Magnus-Effekts als Flusssensor erprobt werden. Ein geeigneter Einsatz dieses Effektes war bisher aufgrund technischer Limitierungen nicht möglich. Diese sollen im Rahmen des Projekts durch die Erprobung eines neuartigen Lösungsansatzes überwunden werden. Die Sensorlösung stellt insbesondere bei Gasflüssen mit hoher kondensierender Feuchte, wie sie in Beatmungsgeräten auftreten, eine ausgezeichnete Alternative zu bisherigen Sensorlösungen dar.



07/2018 | Bildung
Wissenschaftliche Begleitung der Einführung des Kernfachs NwT in der Kursstufe // Universität Stuttgart

Die Vector Stiftung fördert die wissenschaftliche Begleitung der Einführung des Fachs Naturwissenschaft und Technik (NwT) in der Kursstufe. Das Unterrichtfach NwT wird als vier- bzw. fünfstündiges Leistungsfach ab dem Schuljahr 2018/19 in der gymnasialen Oberstufe eingeführt. Insgesamt 20 Pilotschulen werden bei der Implementierung des Kernfachs über einen Zeitraum von vier Jahren begleitet. Ziel des Projekts ist es, empirische Erkenntnisse zu den Inhalten, den Methoden und der Unterrichtsgestaltung, den technischen Kompetenzprofilen und beruflichen Orientierungen der Schüler sowie den Unterstützungsbedarfen der Lehrkräfte zu gewinnen. Das Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben der Abteilung Berufspädagogik mit Schwerpunkt Technikdidaktik der Universität Stuttgart und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.



07/2018 | Bildung
„Verstehen, was den Ingenieur ausmacht“ // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vector Stiftung fördert die wissenschaftliche Aufarbeitung des Berufsbilds des Ingenieurs für das schulische Umfeld. Das Schulfach „Naturwissenschaft und Technik“ (NwT) soll unter anderem Schüler für Ingenieurberufe begeistern. Insbesondere in der Kursstufe fehlen bisher Lehrkräfte mit ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund, die eine solche Berufsorientierung ermöglichen können. Das Projekt „Verstehen, was den Ingenieur ausmacht“ verfolgt deshalb das Ziel, diese NwT-Lehrkräfte fortzubilden. Mithilfe von Experteninterviews mit Konstrukteuren aus der Industrie wird dazu ein konsistentes Berufsbild ermittelt und abschließend für die Lehreraus- und Lehrerweiterbildung aufbereitet und verfügbar gemacht.



07/2018 | Forschung
Entwicklung von molekularen Mehrquantenbitsystemen // Universität Stuttgart

Das Feld der Quantensensorik öffnet neue Möglichkeiten, Substanzen deutlich empfindlicher zu detektieren. Dementsprechend ist deren Anwendung in Bereichen von Abgasuntersuchung bis Biomedizin absehbar. Kern eines Quantensensors sind die sogenannten Quantenbits, die sich im Gegensatz zu traditionellen Bits auch in Superpositionszustände von "0" und "1" gebracht werden können. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von molekularen Mehrquantenbitsystemen, welche Einquantenbitsystemen potentiell überlegen sind. Diese sollen mittels chemischer Synthese hergestellt und anschließend eingehend untersucht werden.



07/2018 | Soziales
Mobile Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Mobile Kindersozialarbeit in Weilimdorf // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Die Mobile Jugendarbeit Weilimdorf arbeitet seit 30 Jahren mit ausgegrenzten oder von Ausgrenzung bedrohten Jugendlichen zusammen. Die Vector Stiftung fördert die Aktivitäten der Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Mobilen Kindersozialarbeit in Weilimdorf, um die von Ausgrenzung bedrohten Kinder und Jugendlichen bedarfsgerecht zu unterstützen. Neben den Arbeitsfeldern Streetwork, Einzelhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit führt die Mobile Jugendarbeit Weilimdorf an fünf Weilimdorfer Schulen die Schulsozialarbeit durch. Seit 2015 bietet die Mobile Kindersozialarbeit auch Aktivitäten für Kindern im Alter von 8 bis 13 Jahren im Rahmen eines Modellprojekts in Weilimdorf an. Die niederschwelligen und flexiblen Aktivitäten der Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Mobilen Kindersozialarbeit gehen auf die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen in Weilimdorf ein und unterstützen sie. 



06/2018 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Ab dem Wintersemester 2018/19 fördert die Vector Stiftung zehn Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2018 | Soziales
Jugendkulturelle Angebote der Stadtbibliothek zur Flankierung des Projekts „Mobile Jugendarbeit im Europaviertel“ // Stadtbibliothek Stuttgart

Die Vector Stiftung fördert die jugendkulturellen Angebote der Stadtbibliothek im Europaviertel. Diese Angebote ergänzen das ebenfalls von der Vector Stiftung geförderte Projekt „Mobile Jugendarbeit im Europaviertel“, das partnerschaftlich von der Mobilen Jugendarbeit und der Stadtbibliothek geleitet und gemeinsam mit zahlreichen Partnern durchgeführt wird. Das Kernteam des Projekts bilden drei Streetworker/innen, die im Quartier unterwegs sind, sowie eine in der JUNGEN BIBLIOTHEK verankerte Stelle für kulturelle Jugendbildung. Letztere hat zum Ziel, die zahlreich im Quartier anwesenden, sozial benachteiligten und zum Teil auch problembelasteten jungen Leute im Alter von 12 bis 20 Jahren mit spezifischen Kultur- und Bildungsangeboten anzusprechen und ihnen Anregungen für ihre persönliche Entwicklung und Lebensbewältigung zu geben.



05/2018 | Bildung
Berufsbezüge in der MINT-Bildung für LehramtsanwärterInnen und -studentInnen stärken // The International Centre For STEM Education

Das Internationale Zentrum für MINT-Bildung (The International Centre for STEM Education - ICSE) der PH Freiburg möchte zukünftige Lehrende befähigen, forschendes Lernen mit Realitätsbezügen aus der Berufswelt in den Unterricht zu integrieren. Das von der Vector Stiftung geförderte Projekt „Berufsbezüge in der MINT-Bildung für LehramtsanwärterInnen und -studentInnen stärken“ verfolgt den Ansatz, dass SchülerInnen dadurch frühzeitig den Nutzen der MINT-Fächer für spätere Berufe, ihr Leben und die Gesellschaft erfahren. Die Initiative umfasst die Entwicklung, Implementierung und Verbreitung eines Ausbildungskonzeptes für zukünftige Lehrende, das Workshops, Firmenbesuche, Schulbesuche sowie wie Unterrichtsversuche beinhaltet.



05/2018 | Soziales
Streetwork - Mobile Jugendarbeit im Europaviertel // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Die Vector Stiftung fördert das Streetworkprojekt zur Mobilen Jugendarbeit im Europaviertel, das einen multidisziplinären Ansatz verfolgt, um passende Angebote für Jugendliche im Europaviertel zu schaffen. Das Europaviertel mit dem Milaneo und der Stadtbibliothek ist ein attraktiver Ort für Jugendgruppen, wobei es zu zahlreichen Konflikten kommt. Die Mobile Jugendarbeit im Europaviertel greift nun die Bedarfe, die durch eine Bestandsaufnahme erkannt wurden, auf und setzt auf ein mobiles Beratungsangebot, Bildungs- und Freizeitangebote, Coaching und Schulungen, Netzwerkarbeit und Konfliktmanagement, um die Situation vor Ort zu beruhigen und den Jugendlichen passende Angebote zu machen. Die Mobile Jugendarbeit ist ein Angebot der Evangelischen Gesellschaft (eva), des Caritasverbands für Stuttgart sowie evangelischer und katholischer Kirchengemeinden.



05/2018 | Bildung
Science on Stage – Förderung der MINT-Lehrkräfte in Baden-Württemberg // Science on Stage Deutschland e.V.

Die Vector Stiftung fördert die Teilnahme von MINT-Lehrkräften aus Baden-Württemberg am Nationalen Science on Stage Festival, das vom 16. bis 18 November 2018 in Berlin stattfindet. Präsentiert werden innovative Unterrichtkonzepte ‚von Lehrkräften für Lehrkräfte‘, die Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft, Technik und IT begeistern. Besonders gelungene Ideen finden danach Verbreitung in Workshops und Unterrichtsmaterialien. So lernen Lehrkräfte voneinander und tanken Motivation. Um besonders gute Unterrichtsideen im Anschluss in Baden-Württemberg zu verbreiten, werden zwei Projekte in einer Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg regional verbreitet.

Science on Stage Deutschland e.V. fördert den persönlichen Austausch und die Weiterbildung von MINT-Lehrkräften.



02/2018 | Bildung
Förderung der Gründerkultur in der Region Stuttgart // Zwei Kooperationsprojekte der Universität Stuttgart und des UnternehmerTUM München

Gründungen treiben Innovationen voran, schaffen Arbeitsplätze und sichern die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Das Tech Talents Programm des UnternehmerTUM München hat einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung der universitären Ausbildung in MINT-Fächern und der Förderung von Unternehmensgründungen an der Technischen Universität München geleistet. Nun fördert die Vector Stiftung zwei Projekte, die einen Beitrag zur Stärkung des Gründergeists an der Universität und in der Region Stuttgart leisten. Das Projekt der Universität Stuttgart „Let US start!“ soll Studierende schon sehr früh für unternehmerisches Handeln begeistern und die Gründung von Start-ups als attraktiven Karriereweg aufzeigen. Durch verschiedene Veranstaltungsformate soll sich ein lebendiger Gründergeist auf dem Campus in Stuttgart entwickeln und etablieren. Flankiert wird „Let US start!“ durch das weiterhin durch die Vector Stiftung geförderte Tech Talents Programm, das mit der jahrelangen Erfahrung und Expertise aus München nun auch den Aufbau der Community in der Region Stuttgart unterstützen wird.



02/2018 | Bildung
Tech Talents in der Region Stuttgart // UnternehmerTUM gGmbH

Das Tech Talents Programm hat einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung der universitären Ausbildung in MINT-Fächern und der Förderung von Unternehmensgründungen im Hard- und Softwarebereich an der Technischen Universität München geleistet. Die Vector Stiftung fördert in einem Kooperationsprojekt mit der Universität Stuttgart die Ausweitung des Konzepts auf die Region Stuttgart. Das Projekt soll Studierenden und Wissenschaftlern die Gründung von Startups als attraktiven Karriereweg aufzeigen und eine grundlegende Förderung von unternehmerischem Denken an der Universität anregen.



02/2018 | Forschung
OptiMorph // Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg

Brennstoffzellen für Automobile sind sehr teuer, vor allem wegen des hierfür benötigten Platins. Das Projekt OptiMorph soll untersuchen, ob Platin in Brennstoffzellen durch edelmetallfreie Katalysatoren ersetzt werden kann. Diese alternativen Materialien bestehen zum Beispiel aus dotierten Kohlenstoffnanostrukturen, welche ressourcenschonend und kostengünstig hergestellt werden können. Ziel dieses Projektes ist, die Leistung dieser neuen Materialien zu steigern. Hierzu soll insbesondere die 3D-Morphologie von Elektroden hinsichtlich ihrer Gas-Transport-Eigenschaften optimiert werden.



01/2018 | Bildung
Deutschlandstipendien Lehramt MINT-Studierende // Universität Stuttgart

Die Vector Stiftung fördert ab April 2018 zehn Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer an der Universität Stuttgart für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, interessieren.



01/2018 | Bildung
Deutschlandstipendien Lehramt für MINT-Studierende // Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Vector Stiftung fördert ab April 2018 zehn Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer an der Universität Tübingen für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, interessieren.



01/2018 | Bildung
Starke Eltern - Starke Kinder! Mit Empowerment mehr Bildungschancen // Stadt Mannheim

Die Stärkung der Eltern in ihrer Rolle als Bildungspartner ist ein wesentlicher Baustein, um insbesondere Kindern mit erschwerten Startbedingungen frühzeitig bessere Bildungschancen zu eröffnen. Ziel ist es, sozial benachteiligte und neu zugewanderte Eltern in ihren Elternkompetenzen zu stärken, so dass sie ihre Kinder auf dem Bildungsweg und im Schulalltag unterstützen können. Durch bedarfsgerechte, passgenaue Angebote sollen Eltern zur kooperativen Beteiligung in Schulen ermutigt werden. Ab 2018 fördert die Vector Stiftung das Pilotprojekt an einer Mannheimer Grundschule.



12/2017 | Forschung
Polzahlveränderliche ISCAD-Synchronmaschine // Universität der Bundeswehr München

Das Projekt untersucht die Fragestellung, ob sich die Vorteile des „Intelligent Stator Cage Drive“ (ISCAD)-Prinzips und die eines synchronen Reluktanzrotors sinnvoll kombinieren lassen. Eine Veränderung der Polzahl im Betrieb ermöglicht es, vor allem im Teillastbereich den Wirkungsgrad der Maschine zu erhöhen. Daraus resultiert ein effizientes und kostengünstiges Antriebssystem. Gegenstand der Untersuchungen sind z.B. welche und wie viele unterschiedliche Polzahlen sinnvoll anwendbar sind, die geometrische Anordnung und Aufteilung der Teilrotoren und allgemeine Wirkungsgradbetrachtungen.



12/2017 | Bildung
Lehramt MINToring in Baden-Württemberg // Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH

Lehramt MINToring in Baden-Württemberg zielt darauf ab, den Lehrkräftemangel in den MINT-Fächern zu bekämpfen. Das Programm motiviert Schülerinnen und Schüler dazu, den Lehrerberuf zu ergreifen. Insbesondere wirbt es für ein Lehramtsstudium in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT. Lehramt MINToring in Baden-Württemberg zielt darauf, dass junge Menschen den Lehrberuf aus Leidenschaft und Überzeugung ergreifen und ihre Begeisterung für MINT-Fächer an die Schulen tragen. Damit wird perspektivisch bei vielen weiteren Schülerinnen und Schülern nachhaltiges Interesse an MINT-Themen und -Berufen geschaffen. Lehramt MINToring in Baden-Württemberg ist ein Projekt der Vector Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und wird vom Arbeitgeberverband Südwestmetall im Rahmen seiner MINT-Initiativen an Schulen und Hochschulen mit unterstützt.



News zu diesem Projekt

19.12.2017 Lehramt MINToring in Baden-Württemberg startet 2018
12/2017 | Soziales
Förderung MedMobil 2018 / 2019 // Ambulante Hilfe Stuttgart e.V.

Das Projekt MedMobil ist ein Angebot zur medizinischen Versorgung und sozialen Beratung für wohnungslose und arme Menschen in Stuttgart. Es bietet wöchentlich drei Sprechstunden an öffentlichen Plätzen mit Hilfe eines Ambulanzfahrzeugs an und vier weitere Sprechstunden in unterschiedlichen Tagesstätten für wohnungslose Menschen. Die Patienten werden durch ehrenamtliche Krankenpfleger und Ärzte medizinisch versorgt und durch Sozialarbeiter beraten. Unterstützt wird das Angebot derzeit durch 13 niedergelassene Ärzte sowie sechs Apotheken. Die Vector Stiftung fördert das MedMobil in den kommenden zwei Jahren im Rahmen ihres Themenschwerpunkts Wohnungslosigkeit.



12/2017 | Forschung
Neuartige Konzepte für die Wasserstoff-Elektrolyse (NElo) // Universität Stuttgart

Strom aus erneuerbaren Energien („nachhaltiger Strom“) steht nur fluktuierend zur Verfügung. Es gibt erhebliche Mengen an überschüssigem Strom.
Es wird davon ausgegangen, dass mittelfristig der regionale Autoverkehr (Pkw und Klein-Lkw) batterieelektrisch und der überregionale Autoverkehr (Pkw und Lkw) H2-elektrisch betrieben wird.
Gegenstand des Projekts ist deshalb die dezentrale H2-Elektrolyse mit „nachhaltigem“ Strom. Wesentliche Forschungsziele, die über den heutigen Stand der Technik hinausgehen, sind der effiziente Teillastbetrieb und der „netzfreundliche“ Betrieb des Elektrolyseurs.



12/2017 | Soziales
Libero – Berufliche Entwicklung für junge Straftäter aus dem Wohnungslosenbereich // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Im Beschäftigungs- und Tagesstrukturprojekt Libero werden junge Erwachsene mit besonderen sozialen Schwierigkeiten durch geregelte Zeitabläufe und verschiedene Arbeitseinsätze unterstützt. Diese wohnungslosen jungen Menschen sind aufgrund ihrer multiplen Problemlagen oft nicht in der Lage, gerichtlich angeordnete Sozialstunden in einem angemessenen Zeitraum abzuleisten. Die darauffolgende Inhaftierung führt zu einer Verzögerung der weiteren Entwicklungen. Daher werden vier Plätze im Projekt Libero bereitgestellt, sodass die jungen Erwachsenen ihre Sozialstunden mit Unterstützung zügig abarbeiten können und gleichzeitig pädagogisch begleitet werden, um Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Die Vector Stiftung fördert das Teilprojekt von Libero im Rahmen ihres Schwerpunkts Soziales Engagement für zwei Jahre.



12/2017 | Forschung
Print Solid - Druckbare Solid State Lithium-Batterien // Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE)

Ziel ist die Entwicklung einer inhärent sicheren und umweltfreundlichen „all-solid-state“ Lithium-Ionenbatterie. Diese zeichnet sich durch eine sehr hohe Energiedichte jenseits der Grenzen der aktuellen Batteriegeneration aus und soll perspektivisch wirtschaftlich produzierbar sein. Dies soll durch den Einsatz von innovativen Glaskeramiken als feste Ionenleiter in Verbindung mit kobaltfreien Hochvoltoxiden als Kathode und metallischem Lithium als Anode erreicht werden. Für diese Materialien soll ein Druckprozess entwickelt werden.



11/2017 | Soziales
Übergangswohnen im Enzkreis // Plan B gGmbH

Das Projekt „ÜWo Mühlacker“ bietet jungen wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen zwischen 18 und 25 Jahren eine vorübergehende Unterkunft. Im Rahmen des Projekts werden die jungen Erwachsenen in enger Kooperation mit der mobilen Jugendsozialarbeit an öffentlichen Orten aufgesucht. Sofern sie an dem Projekt teilnehmen, wird neben der Unterkunft auch eine Betreuung durch Sozialarbeiter gestellt. Ein Clearing findet statt und Anschlussperspektiven werden gemeinsam entwickelt. Ein weiteres Projektziel besteht darin, die Vernetzung der zuständigen Akteure vor Ort an der Schnittstelle Wohnungslosenhilfe und Jugendhilfe voranzutreiben und zu verbessern. Die Vector Stiftung fördert das Pilotprojekt in Mühlacker für die kommenden zwei Jahre im Rahmen ihrer beiden Schwerpunkte im Bereich Soziales Engagement.



11/2017 | Forschung
iEESM - induktiv versorgte elektrisch erregte Synchronmaschine als Traktionsantrieb // Universität Stuttgart

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Prototyps einer elektrisch erregten Synchronmaschine mit integrierter induktiver Rotorversorgung. Die angestrebte Leistung sowie der verfügbare Bauraum orientieren sich an den Gegebenheiten eines Traktionsantriebs für einen Mittelklassewagen.
Dabei liegt die Herausforderung einerseits darin, die Beeinflussung zwischen kontaktloser Energieübertragung und Maschine zu untersuchen und andererseits, eine elektrische erregte Synchronmaschine für die Anforderungen an einen Traktionsantrieb auszulegen.



11/2017 | Soziales
MIGRA - Förderprojekt für junge Migrant/innen ohne Hauptschulabschluss // Anna Haag Mehrgenerationenhaus e.V.

Das Projekt MIGRA setzt sich zum Ziel, jungen Menschen mit Migrationshintergrund ohne Hauptschulabschluss mehr Chancen und Perspektiven am Arbeitsmarkt zu eröffnen und so ihre nachhaltige Integration zu fördern und zu verbessern. Dies geschieht insbesondere durch eine gezielte Förderung der schulischen und sprachlichen Kenntnisse, die Erweiterung und Nutzung der interkulturellen Kompetenzen, die Etablierung von Zugängen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie individuelle Hilfestellung bei der Erschließung von Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Vector Stiftung fördert das Projekt unter ihrem Themenschwerpunkt „Integration sozial benachteiligter junger Erwachsener in die Gesellschart“ gemeinsam mit zwei weiteren Stiftungen aus der Region Stuttgart.



11/2017 | Bildung
StartLearnING // Hochschule Reutlingen

Ziel des Projekts StartLearnING ist die nachhaltige Stärkung der Lehre im naturwissenschaftlich-technischen Sach- und BNT-Unterricht (Biologie, Naturphänomene und Technik) für die Klassenstufen 3 bis 6. In diesem Altersbereich lassen sich Schüler geschlechtsunabhängig stärker für MINT-Fragestellungen begeistern als während und nach der Pubertät. In Kooperation mit MINT-Lehramtsstudierenden der Pädagogischen Hochschule Weingarten werden im Rahmen des Projekts neue Unterrichtsangebote und Fortbildungskonzepte entwickelt und mit Lehrkräften im Regelunterricht erprobt. So sollen die fachlichen und fachdidaktischen Voraussetzungen vermittelt werden, damit MINT-Themen im Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule interessant und erfolgreich durch (angehende) Lehrkräfte unterrichtet werden können. Die Vector Stiftung fördert das Kooperationsprojekt StartLearnING ab 2018 für drei Jahre.



10/2017 | Soziales
Vereinsförderung // ROCK YOUR LIFE! Stuttgart e.V.

ROCK YOUR LIFE! e. V. Stuttgart hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Deutschland und speziell in der Region Stuttgart zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, bringen der Verein Studierende und Schüler aus benachteiligten Verhältnissen in einem qualifizierten, zweijährigen Mentoring-Prozess zusammen. Diese Beziehung soll den Schülern helfen, sich ihrer Stärken bewusst zu werden und ihr individuelles Potential zu entfalten. Die Vector Stiftung unterstützt den ROCK YOUR LIFE! Stuttgart finanziell, damit sich die ehrenamtlichen Studierenden mit aller Kraft auf ihr Mentoring konzentrieren können.



10/2017 | Soziales
Vereinsförderung // ROCK YOUR LIFE! Hohenheim e.V.

ROCK YOUR LIFE! e. V. unterstützt sozial benachteiligte junge Menschen bereits während ihrer Schulzeit beim erfolgreichen Start in ihre Zukunft. Zu diesem Zweck koordiniert der Verein deutschlandweit Mentoring-Beziehungen zwischen Studierenden und Schülern. Studierende werden für ihre Funktion als Mentor qualifiziert und begleiten Schüler kontinuierlich in einer Eins-zu-Eins-Beziehung während ihrer letzten beiden Schuljahre. In gemeinsamen Treffen und Workshops werden die individuellen Ziele und Fähigkeiten des Schülers erarbeitet, wobei seine Potentiale im Fokus stehen. Parallel verbessern die Studierenden ihre sozialen Kompetenzen und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Die Vector Stiftung unterstützt den lokalen Verein ROCK YOUR LIFE! Hohenheim finanziell, damit sich die ehrenamtlichen Studierenden mit aller Kraft auf ihr Mentoring konzentrieren können.



10/2017 | Forschung
Autonome biomolekulare Carrier-Systeme // Kooperationsprojekt HS Reutlingen und Uniklinikum Ulm

Menschliche Immunzellen besitzen faszinierende Eigenschaften. Im Körper können sich beispielsweise Granulozyten effizient mittels amöboider Migration durch Gewebe und Organe hindurch in Richtung von Lockstoffgradienten bewegen und dort ihre Immunabwehrfunktion wahrnehmen. In diesem Kooperationsprojekt der Hochschule Reutlingen und der Universitätsklinikum Ulm soll eine Methode entwickelt werden, um aus solchen Immunzellen autonome Carrier-Systeme für den Transport von Substanzen gewinnen zu können. Die Eignung solcher veränderteren Zellen als Transportvehikel für anti-tumorale Wirkstoffe soll durch in–vitro Tests validiert werden.



09/2017 | Forschung
Unknackbare Verschlüsselungen aus anderen Universen der Mengenlehre // Hochschule Mannheim

Datensicherheit ist in der heutigen Welt von größter Bedeutung. Es müssen Verfahren entwickelt und beschrieben werden, die es ermöglichen, Daten so zu verschlüsseln, dass eine unbeteiligte dritte Person, welche die (verschlüsselten) Daten zu Gesicht bekommt, die Bedeutung nicht erfassen kann. Im Projekt am Institut für Mathematische Biologie soll ein neues, beweisbar unknackbares Verschlüsselungsverfahren entwickelt und implementiert werden. Hierzu wird die Methode des Forcings aus der unendlichen Mengenlehre in die Kryptographie übertragen und damit Mengenlehre und Kryptographie erstmalig verbunden.



09/2017 | Soziales
Erfrierungsschutz - Übernachtungsmöglichkeit für obdachlose Menschen // Aufbaugilde Heilbronn-Franken e.V.

Der Erfrierungsschutz der  Aufbaugilde Heilbronn hat nach jahrelangen Provisorien erstmals eine feste Bleibe im Heilbronner Freibad über die Wintermonate gefunden. Er steht von November bis März täglich von 20 bis 8 Uhr als Übernachtungsmöglichkeit für obdachlose Frauen und Männer offen und schützt sie so vor dem Erfrierungstod. Mehr als zehn Ehrenamtliche betreuen den „Erfrierungsschutz“ in Zweier-Teams – koordiniert durch einen hauptamtlichen Mitarbeiter. Die Vector Stiftung fördert die Erstausstattung der Notunterkunft und unterstützt die Koordination und Betreuung finanziell.   



09/2017 | Soziales
Jugendliche an der Susanne-Finkbeiner-Schule // Bildungspark Heilbronn-Franken gGmbH

Die Susanne-Finkbeiner-Schule engagiert sich insbesondere für lernschwache Jugendliche, die die Förder- und Sonderschulen ohne Schulabschluss verlassen. In ein bis zwei Schuljahren haben sie an der Susanne-Finkbeiner-Schule die Möglichkeit, ihren Hauptschulabschluss erfolgreich nachzuholen. Dafür werden die Jugendlichen, die vor allem aus sozial benachteiligten Elternhäusern stammen, in kleinen Klassen gezielt gefördert und lernen an zwei Tagen pro Woche verschiedene Arbeitsfelder in der Praxis kennen. Die Susanne-Finkbeiner-Schule ist eine private Sonderberufsfachschule, die sich aus öffentlichen Mitteln und  über Spenden finanziert. Damit der  Schulbesuch und der Schulabschluss nicht an einem geringen Vermögen der Eltern scheitern, fördert die Vector Stiftung Jugendliche an der Susanne-Finkbeiner-Schule im kommenden Schuljahr 2017 /2018.



08/2017 | Forschung
Signalübertragung durch Materiewellen // Eberhard Karls Universität Tübingen

Der Welle-Teilchen Dualismus in der Quantenphysik erlaubt den Nachweis von Welleneigenschaften (Beugung, Interferenz) bei Elektronen, Neutronen, Atomen und Molekülen. Bisher wurde jedoch eine Materiewelle nicht dazu verwendet, Signale zu übertragen, wie z.B. mit elektromagnetischen Wellen. Dies lag vor allem an mangelnden Modulationsmöglichkeiten und der zeitlichen Auflösung des Detektors. In diesem Projekt wollen wir in einem Interferometer eine Signalübertragung durch Materiewellen erstmalig demonstrieren und das technologische Potential dieser neuartigen Informationsübertragungsmethode untersuchen.



08/2017 | Forschung
In-situ Polymerisation von Durchdringungsnetzwerken für den Aufbau von einheitlichen Festkörperelektrolyten // Helmholtz-Institut Ulm (HIU) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Lithium-Ionen-Batterien mit einem Feststoffelektrolyten auf der Basis von Kunststoffen bieten im Vergleich zu konventionellen Zellen mehr Sicherheit, Flexibilität sowie geringere Kosten und Umweltbelastung bei der Herstellung. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer einfachen Methode, welche den Aufbau des Polymerelektrolyten direkt im Kathodenmaterial erlaubt und ein neues Zelldesign ermöglicht. Die einheitliche, ionenleitende Polymerelektrolytmatrix kann dabei in engen Kontakt mit dem Aktivmaterial treten und sowohl die Funktion des Separators als auch des Binders übernehmen.



08/2017 | Forschung
Energiegewinnung durch Salzgradienten mittels Hydrogelen in einem osmotischen Motor // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Projekt ist eine Machbarkeitsstudie für einen vollständig neuen Ansatz zur Nutzung von Salzgradienten zwischen Meer- und Flusswasser als regenerative Energiequelle. Dabei werden Superabsorber (aktives Material in Windeln) eingesetzt, die in Süßwasser quellen und in Salzwasser entquellen. Eine zyklische Kolbenbewegung in einem Osmosemotor ist so durch abwechselndes Benetzen des Superabsorbers mit Fluss- und Meerwasser an Flussdeltas zum Energiegewinn denkbar. Die Optimierung des Energieausstoßes, sowie ein Uspcaling sind Ziele des Projektes am Institut für Technische Chemie und Polymerchemie.



08/2017 | Bildung
NwT-Bildungshaus in Göppingen // Hochschule Esslingen

Die Hochschule Esslingen hat sich mit dem Bildungshaus für Naturwissenschaft und Technik (NwT) am Standort Göppingen das Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche, Studierende und Familien systematisch an ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen und industrielle Arbeitsweisen heranzuführen. Schülerinnen und Schüler sollen bereits während ihrer Schulzeit für Technik begeistert werden. Darüber hinaus werden Erziehern/innen und Lehrkräfte über eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung soweit qualifiziert, dass sie in Kindertagesstätten und Schulen angepasste technische Projekte durchführen können. Herzstück des Projekts ist der Aufbau einer überregionalen Lehrerweiterbildung zur Qualifikation von Lehrkräften für das Unterrichtsfach „Naturwissenschaft und Technik“. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt „NwT-Bildungshaus“ gemeinsam mit weiteren Förderern für drei Jahre.



07/2017 | Bildung
Förderung des FundaMINT-Stipendiums ab 2017 // Deutsche Telekom Stiftung

Auf der Suche nach erfolgreichen Programmen zur Förderung von Lehramtsstudierenden der MINT-Fächer ist die Vector Stiftung auf das von der Deutsche Telekom Stiftung entwickelte Stipendienprogramm FundaMINT aufmerksam geworden. Dieses einzigartige Stipendium fördert angehende Lehrkräfte der MINT-Fächer in den letzten vier Semestern Ihres Masterstudiums finanziell und ideell. Mit dem Ziel, das FundaMINT-Stipendienprogramm weiter zu verbreiten und zu verstetigen und damit die MINT-Lehrerbildung zu stärken, fördert die Vector Stiftung ab 2017 zusätzliche Stipendien.



07/2017 | Forschung
Amphiforce - Superamphiphobe Oberflächen durch Elektrophorese // Hochschule Aalen

Im Projekt Amphiforce am Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen (FINO) der Hochschule Aalen sollen superamphiphobe Oberflächen entwickelt werden. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl stark wasser- als auch stark ölabweisend sind. Die erforderliche Oberflächenstruktur wird durch eine kombinierte Oberflächentechnik, u. a. mittels mikrogeprägten Substraten und nachfolgender Elektrophorese, erzielt.


Superamphiphobe Oberflächen eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen wie selbstreinigende Beschichtungen, Anti-Eis-Oberflächen, die Süßwassergewinnung aus Nebel oder die Ölabtrennung aus Gasen oder Flüssigkeiten, wie z.B. bei Ölkatastrophen oder zur Aufreinigung von Trinkwasser benötigt.



06/2017 | Forschung
Mathematik und Perspektive wachsender Einkommensungleichheit // Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n)

Im Projekt am FAW/n sollen verschiedene Analysen durchgeführt werden, die beobachtbare Phänomene wie die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und den Verlust der gesellschaftlichen Mitte erläutern. Die Analysen basieren auf einer Klasse von Lorenzkurven, die sich durch ein exzellentes Approximationsverhalten an empirische Einkommensverteilungsdaten auszeichnen und sie untermauern die unbedingte Notwendigkeit, dass das Ungleichheitsniveau in einer Gesellschaft nicht außerhalb des "efficient inequality range" liegen sollte.


Im Einzelnen geht es um eine Analyse der Zunahme von Ungleichheit im Zeitverlauf, um eine Betrachtung von Armut und Reichtum sowie um eine aggregierte Betrachtung von Ungleichheit von Staatengruppen. Es soll eine Web-Anwendung implementiert werden, die die gewonnenen Erkenntnisse für ihre Nutzer aufbereitet.



06/2017 | Soziales
Präventive Wohnraumsicherung für Familien // Landeshauptstadt Stuttgart

Die Erfahrung in der Fachstelle Wohnungssicherung des Sozialamts des Landeshauptstadt Stuttgart zeigt immer wieder, dass für einen nachhaltigen Wohnungserhalt bei Familien und Alleinerziehenden eine proaktive und kontinuierliche Nachbetreuung notwendig ist. Nachdem wohnungserhaltende Maßnahmen erfolgreich waren, ist häufig ein längerfristiger Unterstützungsbedarf nötig, um wiederholte Kündigungen oder Räumungsklagen zu vermeiden. Im Rahmen des Projekts „Präventive Wohnraumsicherung für Familien“ wird diese weiterführende Betreuung in der Fachstelle geleistet. Sie ist eine wesentliche konzeptionelle Ergänzung mit dem Ziel, akute Hilfen zur Verhinderung des Wohnungsverlustes langfristig zu sichern und die Familien in ihrem gewohnten Umfeld zu stabilisieren. Das Präventivprojekt zur Verhinderung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit wird drei Jahre von der Vector Stiftung gefördert.



06/2017 | Bildung
Ich kann’s! // KinderHelden gGmbH

„Ich kann’s! – Lernförderung im Bildungstandem“ ist ein Mentorenprojekt der KinderHelden gGmbH, welches Grundschulkindern mit schwierigen Startbedingungen eine individuelle Lernförderung anbietet. Jedes Kind trifft sich wöchentlich mit seinem ehrenamtlichen Lernbegleiter (Mentor) und wird von ihm sowohl bei schulischen als auch bei persönlichen Fragen unterstützt. KinderHelden sorgt für eine fachgerechte Auswahl und Vorbereitung der Mentoren, steht in engem Kontakt zu den Schulen, begleitet das Tandem und schafft ergänzende Gruppenaktivitäten. Die Schüler verbessern ihr Lern- und Arbeitsverhalten sowie ihre schulischen Leistungen und stärken ihr Selbstbewusstsein. Mit dem Ziel, Kindern mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu ermöglichen, fördert die Vector Stiftung das Programm in der Region Stuttgart gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart und weiteren Förderern.



12/2016 | Forschung
DEmiL // Kooperationsprojekt KIT und Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT)

Der elektrische Antriebsstrang ist das zentrale Element für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität. Im Projekt „DEmiL“ wird ein neuartiger Elektromotor erforscht, welcher sich durch eine direkte Kühlung der Statorwicklungen auszeichnet. Dieses Kühlkonzept sorgt für eine herausragende Leistungsdichte und Effizienz des Antriebs und ermöglicht gleichzeitig den Einsatz von Kunststoffen als Gehäusematerial. Die ausgewählten Spritzgießmassen auf Basis duromerer, faserverstärkter Kunststoffe können großserienfähig, kostengünstig und mit einer hohen Funktionsintegration verarbeitet werden. Das Projekt „DEmiL“ soll das Potential dieses neuen Ansatzes in der Elektromotorenfertigung aufzeigen.



12/2016 | Soziales
Social Impact Lab Stuttgart // Social Impact gGmbH

Das Social Impact Lab Stuttgart wird von der Social Impact gGmbH als Ort des Lernens, des Austauschens und Vernetzens etabliert und unterstützt die Entwicklung einer Infrastruktur zur Förderung von sozialen Innovationen. Hier werden Social Startups unterstützt, die mit ihren Ideen gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch lösen wollen. Das spezifisch auf den jeweils individuellen Bedarf abgestimmte Angebot besteht aus der Bereitstellung von Co-Working-Spaces, Fachberatung, Coaching, speziellen Qualifizierungsbausteinen, Fachmentoring, Vernetzung mit Entscheidungsträgern, Unterstützung bei der Finanzierung und weiteren Angeboten. Die Vector Stiftung fördert die Etablierung des Social Impact Lab Stuttgart in den kommenden drei Jahren. Mindestens 50 Gründerteams sollen während dieser Zeit in den Programmen betreut werden.



12/2016 | Soziales
Gesundheitliche Versorgung für Menschen in Wohnungsnot // Kooperationsprojekt

Im Rahmen des Projektes untersuchen Forscherinnen und Forscher der Hochschule Esslingen und des Forschungsinstituts tifs e.V., welche Faktoren den Zugang von wohnungslosen Menschen zum Gesundheitssystem erschweren und welche Möglichkeiten für einen verbesserten Zugang realisiert werden können. Die Hauptforschungsfrage des Projektes, die in enger Zusammenarbeit mit innovativer Praxis in Stuttgart bearbeitet wird, lautet daher: Wie kann es gelingen, wohnungslose Menschen an die reguläre gesundheitliche Versorgung anzubinden? Dabei müssen unterschiedliche Lebens- und Problemlagen der wohnungslosen Frauen und Männer Berücksichtigung finden (körperliche und/oder psychische Erkrankungen, Migrationshintergrund, etc.). Die Vector Stiftung finanziert das Forschungsprojekt im Rahmen ihres sozialen Themenschwerpunkts „Wohnungslosigkeit“.



12/2016 | Bildung
MINT-Teacher-Lab // Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg an der Universität Stuttgart

Mit Unterstützung der Vector Stiftung wird unter dem Dach der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg an der Universität Stuttgart ein moderner schulischer Klassenraum eingerichtet. Er wird genutzt werden, um die Lehreraus- und Weiterbildung in den MINT-Lehramtsfächern Physik, Biologie, Naturwissenschaft und Technik (NwT), Informatik und Technik durch einen professionsorientierten und wissenschaftlich begleiteten Ansatz im Großraum Stuttgart-Ludwigsburg zu verbessern. Unter kooperativer Einbindung der Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker der ersten und zweiten Lehrerbildungsphase wird dadurch die Lehramtsausbildung an den drei beteiligten lehrerbildenden Hochschulen Stuttgart, Hohenheim und Ludwigsburg für den natur- und technikwissenschaftlichen Unterricht gestärkt werden. Ziel ist es, die fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen angehender MINT-Lehrkräfte in praxisnahen Situationen bereits während des Studiums zu fördern. Die Vector Stiftung finanziert neben der Entwicklung und Erprobung eines Lehrerbildungskonzepts die Ausstattung des Raums.



12/2016 | Soziales
MediA – Medizinische Assistenz // Kooperationsprojekt

„MediA – Medizinische Assistenz“ startet 2017 als Modellprojekt mit dem Ziel, wohnungslose Menschen in Stuttgart, die bisher keine oder sehr wenig Hilfe zur medizinischen Integration erhalten haben, in das Regelsystem der ärztlichen Versorgung zu integrieren. Dazu werden sie von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Ehrenamtlichen zu Ärztinnen und Ärzten begleitet. Zusätzlich bietet MediA aufsuchende psychiatrische Behandlung in den Anlaufstellen der Wohnungsnotfallhilfe an. Das Projekt wird durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, einen Psychiater sowie Ehrenamtliche getragen und vom Caritasverband Stuttgart e.V., der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V. und dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Kooperation mit dem Sozialamt der Landeshauptstadt Stuttgart durchgeführt. Die Vector Stiftung finanziert MediA in den kommenden drei Jahren.



12/2016 | Forschung
Bioinspirierte V205 Nanostrukturen - In Richtung hoch kapazitive Zwei-Ionen Batterien // Universität Stuttgart

Elektromobilität erfordert effiziente Energiespeichermedien, insbesondere wiederaufladbare Batterien. Wichtige Anforderungen sind hierbei eine hohe mechanische Stabilität und Kapazität, sowie schnelle Ladezeiten und eine lange Lebensdauer. Diese Anforderungen sollen im vorliegenden Projekt durch die Entwicklung neuartiger Kathoden, die Lithium- gemeinsam mit Aluminium-Ionen interkalieren können, erfüllt werden. Die bioinspirierten, nanostrukturierten Kathoden bestehen aus Vanadiumpentoxid-Nanofasern als funktionelle Bausteine und haben den Vorteil, dass sie sowohl als papierartige Schichten als auch in Form von porösen Schäumen realisiert werden können. Das Hauptziel besteht in der Optimierung der Architektur der Kathoden von der Nano- bis Makroskala, um eine größtmögliche Betriebsspannung und mechanische Stabilität zu erzielen.



12/2016 | Soziales
Angebot einer Fußpflege für wohnungslose Menschen // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Die Vector Stiftung verfolgt im sozialen Bereich unter anderem das Ziel, die Lebenssituation von wohnungslosen Menschen in der Region Stuttgart zu verbessern. Wohnsitzlose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen haben einen besonderen Versorgungsbedarf in verschiedenen Lebensbereichen. Da vor allem ältere Menschen oftmals zur selbstständigen Fußpflege nicht mehr in der Lage sind, bietet der Caritasverband Stuttgart e. V. in drei Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, in denen ältere Menschen erreicht bzw. betreut werden (Frauenpensionen, Tagesstätte Olgastraße, Carlo-Steeb-Haus) ab Januar 2017 regelmäßig medizinische Fußpflege an. Ziel ist es, den Fußpflegebedarf systematischer abzudecken und Folgeerkrankungen, die aufgrund mangelnder Fußpflege entstehen, zu vermeiden. Die Vector Stiftung unterstützt die Schaffung der notwendigen Infrastruktur in den Diensten und finanziert anteilig die Behandlung.



12/2016 | Forschung
Bio2CNG - Vergasungsverfahren zur Umwandlung biogener Reststoffen in CNG-Kraftstoff // Universität Stuttgart

Regenerativ erzeugter CNG-Kraftstoff (Compressed Natural Gas) kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Erzeugung von Bio-CNG aus holzartigen, biogenen Reststoffen (z.B. Stroh) ist ökologisch aber auch ökonomisch interessant, erfordert allerdings eine thermo-chemische Umsetzung. Diese unterteilt sich in eine Vergasung der Biomasse zu Synthesegas (700 - 900 °C) und dessen anschließende Methanisierung (300 - 500 °C). Durch Integration der exothermen Methanisierung in den endothermen Vergasungsprozess kann ein bis zu 20 % höherer Umwandlungswirkungsgrad gegenüber bisherigen Verfahren erreicht werden. Dieses Optimierungspotential soll mittels eines Hochdruckreaktors experimentell analysiert werden.



12/2016 | Forschung
Integriertes Mikroreaktorsystem zur dezentralen Dimethylethersynthese aus CO2 // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Zur Umsetzung der Energiewende im Mobilitätssektor müssen kostengünstige und effiziente Verfahren zur Synthese von CO2-neutralen Treibstoffen auf Basis erneuerbarer Energien erarbeitet werden. In diesem Forschungsprojekt am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) soll eine modulare und gut skalierbare Technologie zur dezentralen Umwandlung von CO2 und Elektrolysewasserstoff in Dimethylether entwickelt werden. Für das eingesetzte Mikroreaktorsystem werden multifunktionale, katalytisch aktive Schichten entwickelt, welche die beteiligten Teilreaktionen auf engstem Raum optimal kombinieren. So ist es möglich, den Dimethylether dezentral herzustellen und ihn daraufhin in zentralen Anlagen zu Treibstoff umzuwandeln.



12/2016 | Forschung
Neuartige Elektrodenmaterialien für wiederaufladbare elektrochemische Energiespeicher (NEW E2) // Helmholtz-Institut Ulm (HIU) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die reversible Energiespeicherung ist elementar für eine erfolgreiche Energiewende – nicht zuletzt hinsichtlich kontinuierlich ansteigender Mobilitätsbedürfnisse. Eine zentrale Rolle spielen hierbei Lithium-Ionen-Batterien. Die flächendeckende Akzeptanz von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen bedarf jedoch weiterer Fortschritte dieser Technologie, insbesondere in puncto Sicherheit, Ladezeit und Reichweite. Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung neuartiger Elektrodenmaterialien basierend auf einer Kombination von Konversions- und Legierungsreaktionen. Die Erkenntnisgewinne sollen genutzt werden, um neue Materialien zu entwickeln, die eine verbesserte Energie- und Leistungsdichte der anschließend charakterisierten Vollzellen ermöglichen.



11/2016 | Forschung
S-ELECTION – Maßgeschneiderte additiv gefertigte Weichmagnetkomponenten für Elektromotoren // Hochschule Aalen

Effiziente Elektromotoren erfordern weichmagnetische Materialien mit höchster Induktion und geringsten Verlusten. Für hochdrehende Traktionsmotoren in Elektrofahrzeugen kommen heutige Magnetwerkstoffe bezüglich ihrer Verluste jedoch schnell an ihre Grenzen. Funktional besser geeignete Materialien mit höherem spezifischem elektrischem Widerstand werden wegen der oft schwierigen Verarbeitbarkeit nicht eingesetzt. Hier bietet der 3D-Druck eine echte Chance, optimierte Weichmagnete für Elektromotoren zu fertigen. Im Projekt am Institut für Materialforschung an der Hochschule Aalen (IMFAA) werden die magnetischen und elektrischen Eigenschaften von Weichmagneten verbessert und die Herstellbarkeit durch additive Fertigung geprüft. Die neuen additiv gefertigten Materialien werden in ersten Komponenten-Prototypen getestet.



11/2016 | Bildung
GeoGebra - Digitale Werkzeuge im Mathematikunterricht // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Projekt GeoGebra hat zum Ziel, den Praxisbezug in der Lehramtsausbildung im Fach Mathematik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu stärken. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe und dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Karlsruhe soll der Einsatz geeigneter digitaler Werkzeuge, speziell GeoGebra, in der Schule und im Lehramtsstudium gefördert werden. Im Rahmen des Projekts werden die Auswirkungen von GeoGebra auf Unterrichtsziele, Unterrichtsinhalte und Aufgabenkultur untersucht. Dazu wird am KIT eine neue Fachdidaktik-Lehrveranstaltung konzipiert. Parallel werden eine zehnte Klasse sowie ein Seminarkurs des Helmholtz-Gymnasiums über drei Jahre beim Einsatz von GeoGebra begleitet. Ein Team aus Lehrkräften, Forschern und Vertretern des Staatlichen Seminars wird einen Pool mit GeoGebra-Unterrichtsmaterialien aufbauen und pflegen sowie fachliches und fachdidaktisches Material für die Lehrerfortbildung und -ausbildung erstellen und veröffentlichen. Alle Lehrkräfte haben dadurch die Möglichkeit, auf die konzipierten Unterrichtsmaterialen zuzugreifen.



10/2016 | Soziales
FrauenWerkstatt – Kreativangebote drinnen und draußen für suchtkranke Frauen // LAGAYA e.V.

Das Projekt „FrauenWerkstatt“ der Beratungsstelle des Vereins LAGAYA e. V. bietet Frauen mit Suchtproblematiken ein niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot. Ziel ist es, den Klientinnen eine Tagesstruktur zu ermöglichen, in der sie eigene Stärken ausbauen und in der Gemeinschaft ein Gefühl der Teilhabe erfahren können. Die Aktivierung von vergessenen Fähigkeiten ist für Menschen mit einer langjährigen Suchterkrankung ein wesentlicher Bestandteil in der langfristigen Stabilisierung. Das Angebot umfasst die Mitarbeit in einem offenen Atelier, einer Nähwerkstatt oder einem Repair-Café. Zudem können die Klientinnen am Urban Gardening teilnehmen und einfache Verwaltungs- und Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Durch begleitende themenbezogene Workshops und Gruppenangebote kann zum einen die Sozialkompetenz der Teilnehmerinnen gefördert und gestärkt werden. Zum anderen sollen durch psychoedukative Elemente Fähigkeiten erarbeitet werden, die die Frauen in ihrer Selbstfürsorge und Selbsthilfe unterstützen. Um diese Aufgaben umzusetzen, wird das Projekt von einer sozialpädagogischen Mitarbeiterin unterstützt und gestaltet. Im Anschluss an die von der Vector Stiftung finanzierte dreijährige Pilotphase soll das Angebot verankert sein und durch die bereitgestellten öffentlichen Gelder weitergeführt werden.



10/2016 | Soziales
STAR - Stundenweise Arbeit // Release Stuttgart e. V.

„STAR - Stundenweise Arbeit“ ist ein niedrigschwelliges Angebot der Stuttgarter Drogenberatungsstelle Release e.V.. Das Projekt ermöglicht Klienten des Vereins eine sinnvolle Tagesstrukturierung und führt sie wieder an den Arbeitsalltag heran. Neben hauswirtschaftlichen Theken- und Küchentätigkeiten sowie Reinigungs- und Versandarbeiten werden einfache Montagearbeiten angeboten, wofür am Release-Standort in der Kriegsbergstraße ein Werkraum eingerichtet wird. Während Personen im SGB II-Bezug an die Erwerbstätigkeit herangeführt werden sollen, stehen beim Personenkreis im Sozialhilfebezug (SGB XII) in erster Linie sozialtherapeutische Ziele im Vordergrund. Nach der von der Vector Stiftung finanzierten dreijährigen Pilotphase soll das Angebot bei Release e. V. etabliert und bekannt sein, sodass es sich über die zur Verfügung stehenden öffentlichen Gelder refinanziert.



09/2016 | Soziales
Ausbildungscampus Stuttgart // Bürgerstiftung Stuttgart

Der Ausbildungscampus Stuttgart ist aus dem Runden Tisch „Flüchtlinge und Ausbildung" entstanden, welcher von der Bürgerstiftung Stuttgart 2015 ins Leben gerufen wurde. Junge Menschen – Flüchtlinge und andere Jugendliche mit Ausbildungshemmnissen – bekommen gebündelt an einem Ort Unterstützung und Beratung. Auch berufliche Schulen und Unternehmen, die ausbilden und Stellen besetzen möchten, werden bezüglich ihrer Fragen beraten. Neben der Arbeitsagentur, dem Jobcenter und den Beratungsstellen von Sozial- und Jugendamt werden auch die freien Träger, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Region Stuttgart mit ihren Leistungen und Angeboten auf dem Ausbildungscampus vertreten sein. Die Vector Stiftung fördert den Ausbildungscampus Stuttgart gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern in den kommenden Jahren.



News zu diesem Projekt

21.08.2017 Computerausstattung am Ausbildungscampus Stuttgart
08/2016 | Bildung
Bildung5 – 5 Fellows für die Metropolregion Stuttgart II // Teach First Deutschland gGmbH

Seit zwei Jahren führt Teach First Deutschland (TFD) in der Region Stuttgart das Projekt „Bildung5“ erfolgreich mit Unterstützung der Vector Stiftung durch.  TFD ist eine Bildungsinitiative, die sich bereits seit 2007 für bessere Bildungschancen benachteiligter Schülerinnen und Schüler einsetzt. „Bildung5“ startet nun in die zweite Phase. Dabei werden auch in den kommenden zwei Jahren Schülerinnen und Schüler an fünf Brennpunktschulen in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung von TFD-Fellows begleitet und gestärkt. Fellows sind engagierte Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen, die zwei Jahre  im Unterricht unterstützen und außerunterrichtliche Angebote bereichern. Diese Arbeit führt zu Kompetenzzuwächsen von Schülerinnen und Schülern und Innovationen an Schulen.



06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg über drei Jahre finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden nach ihrer Ausbildung an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Universität Heidelberg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Universität Heidelberg über drei Jahre finanzieren. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



News zu diesem Projekt

23.01.2017 Stipendienvergabe für angehende MINT-Lehrkräfte
06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Universität Mannheim

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Universität Mannheim über drei Jahre finanzieren. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie hat die Vector Stiftung beschlossen, ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe über drei Jahre zu finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden nach ihrer Ausbildung an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Heidelberg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie hat die Vector Stiftung beschlossen, ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg über drei Jahre zu finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden später an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



10/2015 | Forschung
DynSyn – Dynamische Synthese von Kraftstoffen aus Überschussstrom // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Für die Synthese von Kraftstoffen aus Überschussstrom wird zunächst über Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der dann mit einer Kohlenstoffquelle (z.B. Biomasse oder CO2 aus Industrieabgasen) über einen Fischer-Tropsch Prozess zu einem flüssigen Kraftstoff weiterverarbeitet wird. Dies soll zukünftig auch dezentral mit hoher Flexibilität bzgl. der Menge der Ausgangsstoffe und der Energie in einem neuartigen Mikroreaktor in Technikumsgröße effizient möglich werden. In dem von der Vector Stiftung auf drei Jahre geförderten Projekt wird in einer experimentellen Studie der dynamische Betrieb untersucht und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Qualitätsschwankungen erarbeitet. Das Projekt wird im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015 unterstützt.



08/2015 | Bildung
Expedition Einstein Ferienangebote // Stadtverwaltung Böblingen

Das Projekt „Expedition Einstein“ ist naturwissenschaftliches Erlebniscamp und Ferienbetreuung zugleich. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche ab der 5. Jahrgangsstufe für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und mit altersgerechten Angeboten zu begleiten. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt für drei Jahre.



08/2015 | Soziales
Cambio – Erfolgreich in Ausbildung! // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Das Projekt „Cambio“ der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva) soll chancenarmen jungen Erwachsenen eine langfristige berufliche Perspektive ermöglichen, in dem sie in eine schulische oder betriebliche Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Zudem sollen junge Erwachsene, die bereits in Ausbildung sind, beim Auftreten ausbildungsgefährdender Faktoren darin unterstützt werden, diese abzubauen, um einen drohenden Abbruch zu verhindern.



07/2015 | Soziales
Bildungschancen für Stuttgart // Chancenwerk e.V.

Chancenwerk e.V. fördert mit der „Lernkaskade" ab Herbst 2015 junge Menschen in Stuttgart: Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen werden mit einem Intensivkurs durch Studierende unterstützt. Als Gegenleistung helfen die Älteren ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern bei schulischen Aufgaben. Die Älteren „bezahlen“ also mit ihrem Engagement. Die Jüngeren entrichten lediglich einen geringen monatlichen Beitrag, sodass das System unabhängig von der Herkunft der Kinder funktioniert. Chancenarme junge Menschen erhalten so Unterstützung, um in ihrem späteren Leben ihre Grundversorgung aus eigener Kraft sicherzustellen. Die Vector Stiftung unterstützt mit weiteren Förderern die Umsetzung des Projekts in Stuttgart für die kommenden drei Jahre.



05/2015 | Bildung
letsgoING II // Hochschule Reutlingen

Seit 2013 führt der Studienbereich Mechatronik der Hochschule Reutlingen das Projekt „letsgoING“ mit vier Gymnasien aus dem Kreis Tübingen / Reutlingen als Pilot durch. „letsgoING“ ermöglicht anspruchsvolle und interessante Mikrocontroller-Projekte im regulären NwT-Unterricht. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler für technische Aufgabenstellungen zu begeistern und für Ingenieur-Studiengänge zu motivieren. Phase II startet 2016 und zielt auf die Verbreiterung des Projekts ab. An den vier Pilotschulen werden Parallelkurse unterstützt und weitere Schulen sollen als Kooperationspartner für „letsgoING“ gewonnen werden. Das „letsgoING“-Modell soll zudem in der Bildungsstruktur verankert werden. In diesem Zusammenhang werden u.a. Kurse in der Aus- und Weiterbildung von NwT-Lehrkräften angeboten.



03/2015 | Bildung
Vector Stiftungslehrstuhl „Physik und ihre Didaktik" // Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Universität Tübingen richtet unter dem Motto „Lehrerbildung neu denken!“ eine School of Education ein, die neue Standards in der Lehrerbildung setzen soll. Um die Qualität der Lehrerbildung gerade in den MINT-Fächern deutlich zu steigern und um künftige Lehrerinnen und Lehrer zu befähigen, Jugendliche schon früh für ein entsprechendes Studium zu interessieren, sollen vier MINT-Lehrstühle für die naturwissenschaftlichen Fächer und ihre Didaktik eingerichtet werden, darunter der Vector Stiftungslehrstuhl „Physik und ihre Didaktik“.



11/2014 | Forschung
Erweitertes Energiemanagement bei E-Fahrzeugen // Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft

Das Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM) der Hochschule Karlsruhe wird in einem neuen Projekt die Entwicklung eines erweiterten Energiemanagements unter Berücksichtigung der gewünschten Fahrtstrecke bei E-Fahrzeugen untersuchen. Gefördert wird das Projekt von der Vector Stiftung über drei Jahre.



News zu diesem Projekt

30.11.2014 Kurzbeschreibung des IEEM-Forschungsprojekts
07/2013 | Forschung
Young Investigator Group „Green Mobility" // KIT-Stiftung

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Vector Stiftung haben gemeinsam die Young Investigator Group (YIG) „Green Mobility – Gewichtsoptimierte Fahrzeugstrukturen durch maßgeschneiderte Hochleistungsfaserverbunde“ eingerichtet. Ziel der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe ist es, die Simulierbarkeit von Hochleistungs-Faserverbundkunststoffen zu verbessern, um Fahrzeugbauteile aus diesen Werkstoffen gewichtsoptimiert auslegen zu können.



News zu diesem Projekt

10.08.2014 Start der YIG „Green Mobility