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08/2017 | Forschung
In-situ Polymerisation von Durchdringungsnetzwerken für den Aufbau von einheitlichen Festkörperelektrolyten // Helmholtz-Institut Ulm (HIU) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Lithium-Ionen-Batterien mit einem Feststoffelektrolyten auf der Basis von Kunststoffen bieten im Vergleich zu konventionellen Zellen mehr Sicherheit, Flexibilität sowie geringere Kosten und Umweltbelastung bei der Herstellung. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer einfachen Methode, welche den Aufbau des Polymerelektrolyten direkt im Kathodenmaterial erlaubt und ein neues Zelldesign ermöglicht. Die einheitliche, ionenleitende Polymerelektrolytmatrix kann dabei in engen Kontakt mit dem Aktivmaterial treten und sowohl die Funktion des Separators als auch des Binders übernehmen.



08/2017 | Forschung
Energiegewinnung durch Salzgradienten mittels Hydrogelen in einem osmotischen Motor // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Projekt ist eine Machbarkeitsstudie für einen vollständig neuen Ansatz zur Nutzung von Salzgradienten zwischen Meer- und Flusswasser als regenerative Energiequelle. Dabei werden Superabsorber (aktives Material in Windeln) eingesetzt, die in Süßwasser quellen und in Salzwasser entquellen. Eine zyklische Kolbenbewegung in einem Osmosemotor ist so durch abwechselndes Benetzen des Superabsorbers mit Fluss- und Meerwasser an Flussdeltas zum Energiegewinn denkbar. Die Optimierung des Energieausstoßes, sowie ein Uspcaling sind Ziele des Projektes am Institut für Technische Chemie und Polymerchemie.



07/2017 | Forschung
Bor-Stickstoff Dotierung von Graphen: Vom Metall zum Halbleiter // Universität Tübingen

Graphen ist ein vielversprechender Werkstoff für eine große Breite von Anwendungen. Von großem Interesse ist der Einsatz im Bereich der organischen Elektronik.
Aufgrund seines metallischen Charakters kann Graphen allerdings nicht ohne weitere Modifikationen in Transistoren verwendet werden. Hier soll durch den Ersatz einiger Kohlenstoffatome durch Bor- und Stickstoffatome eine Bandlücke im Graphen erzeugt werden. Dazu werden im Projekt am Institut für Organische Chemie bor- und stickstoffhaltige organische Verbindungen mit vorgebildetem Graphengitter verwendet.



07/2017 | Forschung
Organische Solarzellen: Effiziente Lichtkonversion // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Um die Nutzung von infrarotem Licht in organischen Solarzellen zu ermöglichen und somit deren Wirkungsgrad zu steigern, werden neuartige Aufkonversions-Schichten auf den Solarzellen appliziert, die jeweils zwei infrarote Photonen in ein sichtbares Photon wandeln. Damit die Aufkonversion in festen organischen Dünnschichten effizient funktionieren kann, müssen die beteiligen Sensitizer- und Emitter-Moleküleinheiten hochgeordnet vorliegen. In diesem Forschungsprojekt am Institut für Organische Chemie werden hierbei gezielt verschiedene Anordnungen von Sensitizern und Emittern synthetisiert und hinsichtlich ihrer Konversions-Effizienz optoelektronisch charakterisiert. Im Erfolgsfall wird das Konzept auf andere Solartechnologien und auf Lichtquellen für die Allgemeinbeleuchtung übertragen.



07/2017 | Forschung
CellMOUSE // Universität Ulm

Das Ziel des Projektes am Institut für experimentelle Physik besteht in der Entwicklung einer neuen Methodik zur Blut- beziehungsweise Zellanalyse. Dabei werden herkömmliche Techniken mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in einem vollkommen neuartigen Messsystem kombiniert, um eine höhere Spezifizität bei gleichzeitig stark reduzierten Anforderungen zu erreichen. Dabei steht die zuverlässige Identifikation von Blutzellen und deren krankhafter Veränderungen im Forschungsfokus. Die Vision des Projektes ist ein kostengünstiges hämatologisches Diagnosegerät für den weltweiten Einsatz.



07/2017 | Bildung
Förderung des FundaMINT-Stipendiums ab 2017 // Deutsche Telekom Stiftung

Auf der Suche nach erfolgreichen Programmen zur Förderung von Lehramtsstudierenden der MINT-Fächer ist die Vector Stiftung auf das von der Deutsche Telekom Stiftung entwickelte Stipendienprogramm FundaMINT aufmerksam geworden. Dieses einzigartige Stipendium fördert angehende Lehrkräfte der MINT-Fächer in den letzten vier Semestern Ihres Masterstudiums finanziell und ideell. Mit dem Ziel, das FundaMINT-Stipendienprogramm weiter zu verbreiten und zu verstetigen und damit die MINT-Lehrerbildung zu stärken, fördert die Vector Stiftung ab 2017 zusätzliche Stipendien.



07/2017 | Forschung
Amphiforce - Superamphiphobe Oberflächen durch Elektrophorese // Hochschule Aalen

Im Projekt Amphiforce am Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen (FINO) der Hochschule Aalen sollen superamphiphobe Oberflächen entwickelt werden. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl stark wasser- als auch stark ölabweisend sind. Die erforderliche Oberflächenstruktur wird durch eine kombinierte Oberflächentechnik, u. a. mittels mikrogeprägten Substraten und nachfolgender Elektrophorese, erzielt.


Superamphiphobe Oberflächen eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen wie selbstreinigende Beschichtungen, Anti-Eis-Oberflächen, die Süßwassergewinnung aus Nebel oder die Ölabtrennung aus Gasen oder Flüssigkeiten, wie z.B. bei Ölkatastrophen oder zur Aufreinigung von Trinkwasser benötigt.



07/2017 | Bildung
Lehrerfortbildungen für BNT und Informatik // VDI-Haus Stuttgart GmbH

Mit der Einführung des neuen Bildungsplans 2016 in Baden-Württemberg besteht weiterhin Bedarf an Fortbildungen für Lehrkräfte im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Insbesondere bei den Fächern Biologie, Naturphänomene und Technik (BNT) und Informatik steigt die Nachfrage. Im kommenden Schuljahr wird die gemeinnützige VDI-Haus Stuttgart GmbH daher Lehrerfortbildungen zu den Themen Statik und Elektronik anbieten. Neben der Vermittlung praxisnaher Inhalte an die Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II sollen Anregungen für den eigenen Unterricht gegeben werden. Um einen möglichst hohen Wissens- und Praxistransfer zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl pro Fortbildung auf 12 Lehrkräfte begrenzt. Die Vector Stiftung fördert das Projekt im kommenden Jahr.



06/2017 | Forschung
Mathematik und Perspektive wachsender Einkommensungleichheit // Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n)

Im Projekt am FAW/n sollen verschiedene Analysen durchgeführt werden, die beobachtbare Phänomene wie die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und den Verlust der gesellschaftlichen Mitte erläutern. Die Analysen basieren auf einer Klasse von Lorenzkurven, die sich durch ein exzellentes Approximationsverhalten an empirische Einkommensverteilungsdaten auszeichnen und sie untermauern die unbedingte Notwendigkeit, dass das Ungleichheitsniveau in einer Gesellschaft nicht außerhalb des "efficient inequality range" liegen sollte.


Im Einzelnen geht es um eine Analyse der Zunahme von Ungleichheit im Zeitverlauf, um eine Betrachtung von Armut und Reichtum sowie um eine aggregierte Betrachtung von Ungleichheit von Staatengruppen. Es soll eine Web-Anwendung implementiert werden, die die gewonnenen Erkenntnisse für ihre Nutzer aufbereitet.



06/2017 | Soziales
Gesundheit im Käthe-Luther-Haus // Evangelische Wohnheime Stuttgart e.V.

Das Käthe-Luther-Haus ist ein Wohnheim für Frauen in sozialer Ausgrenzung und Wohnungsnot in Stuttgart. Es bietet neben der Wohnmöglichkeit verschiedene Angebote zur Tagesstrukturierung an. Im Rahmen eines Partizipationsprojekts gründete sich eine Gruppe, die gesunde Ernährung in den Fokus stellt. Um ergänzend die sportliche Betätigung zu fördern, gibt es ab August 2017 ein Fitnessangebot in einem naheliegenden Studio. Neben der Anleitung durch ausgebildete Trainer werden individuelle Trainings- und auf Wunsch Ernährungspläne auf die Belange der Frauen zugeschnitten. Begleitet werden die Bewohnerinnen durch eine Sozialarbeiterin, die im Rahmen von leitfadengeführten Gruppen- und Einzelgesprächen die Fortschritte und Motivation mit den Projektteilnehmerinnen reflektiert. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Betroffene der Wohnungsnotfallhilfe langfristig zum Sport motiviert werden können. Die Vector Stiftung unterstützt die Anlaufphase des Projekts bis Dezember 2017.



06/2017 | Soziales
Präventive Wohnraumsicherung für Familien // Landeshauptstadt Stuttgart

Die Erfahrung in der Fachstelle Wohnungssicherung des Sozialamts des Landeshauptstadt Stuttgart zeigt immer wieder, dass für einen nachhaltigen Wohnungserhalt bei Familien und Alleinerziehenden eine proaktive und kontinuierliche Nachbetreuung notwendig ist. Nachdem wohnungserhaltende Maßnahmen erfolgreich waren, ist häufig ein längerfristiger Unterstützungsbedarf nötig, um wiederholte Kündigungen oder Räumungsklagen zu vermeiden. Im Rahmen des Projekts „Präventive Wohnraumsicherung für Familien“ wird diese weiterführende Betreuung in der Fachstelle geleistet. Sie ist eine wesentliche konzeptionelle Ergänzung mit dem Ziel, akute Hilfen zur Verhinderung des Wohnungsverlustes langfristig zu sichern und die Familien in ihrem gewohnten Umfeld zu stabilisieren. Das Präventivprojekt zur Verhinderung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit wird drei Jahre von der Vector Stiftung gefördert.



06/2017 | Bildung
Ich kann’s! // KinderHelden gGmbH

„Ich kann’s! – Lernförderung im Bildungstandem“ ist ein Mentorenprojekt der KinderHelden gGmbH, welches Grundschulkindern mit schwierigen Startbedingungen eine individuelle Lernförderung anbietet. Jedes Kind trifft sich wöchentlich mit seinem ehrenamtlichen Lernbegleiter (Mentor) und wird von ihm sowohl bei schulischen als auch bei persönlichen Fragen unterstützt. KinderHelden sorgt für eine fachgerechte Auswahl und Vorbereitung der Mentoren, steht in engem Kontakt zu den Schulen, begleitet das Tandem und schafft ergänzende Gruppenaktivitäten. Die Schüler verbessern ihr Lern- und Arbeitsverhalten sowie ihre schulischen Leistungen und stärken ihr Selbstbewusstsein. Mit dem Ziel, Kindern mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu ermöglichen, fördert die Vector Stiftung das Programm in der Region Stuttgart gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart und weiteren Förderern.



05/2017 | Soziales
Fitness-Lotsen für sozial benachteiligte Menschen // Aufbaugilde Heilbronn

Im Rahmen des Projekts wird eine kleine Gruppe langzeitarbeitsloser Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in speziellen Workshops zu Fitness-Lotsen ausgebildet, wobei sie Kenntnisse in Anatomie, Sportmedizin sowie Trainingslehre erwerben. Nach der Ausbildung sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, das erworbene Wissen an andere Betroffene in Form von einfachen Fitness- und Gymnastikkursen innerhalb und außerhalb der Aufbaugilde Heilbronn weiterzugeben. Die Erfahrung zeigt, dass sich gesellschaftlich am Rande stehende Menschen leichter von Personen mit ähnlichen Erfahrungen aktivieren lassen. Das Pilotprojekt wird von der Vector Stiftung im Rahmen des Förderschwerpunkts „Verbesserung der Lebensbedingungen von wohnungslosen Menschen“ unterstützt.



03/2017 | Soziales
Dezentrale Schuldnerberatung // Evangelische Gesellschaft - Zentrale Schuldnerberatung Stuttgart (ZSB)

Die zentrale Schuldnerberatung (ZSB) bietet in Kooperation von Evangelischer Gesellschaft Stuttgart e.V., Caritasverband für Stuttgart e.V. und PräventSozial gGmbH soziale Schuldnerberatung für Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger an. Der Zugang zur Beratung erfolgt über Sprechzeiten in der ZSB. Im Rahmen des Pilotprojekts „Dezentrale Schuldnerberatung“ werden zusätzliche Beratungsangebote an niedrigschwelligen Anlaufstellen der Wohnungslosenhilfe angeboten. Schulden können existenziell bedrohliche Situationen wie Wohnraum- und Arbeitsplatzverlust bewirken. Um diese Situationen zu verhindern bzw. zu überwinden, möchte die ZSB mit der dezentralen Schuldnerberatung eine Brücke für benachteiligte Menschen in ihre Beratungsangebote bauen. Mit der dezentralen Beratung können Menschen erreicht werden, die die ZSB in der Innenstadt bisher nicht aufsuchen. Hierzu gehören insbesondere alte, kranke und sozial benachteiligte Menschen, für die es ein großer Aufwand ist, den Stadtteil zu verlassen. Die Vector Stiftung fördert das Projekt im Rahmen ihres sozialen Themenschwerpunkts „Wohnungslosigkeit“.



12/2016 | Bildung
Summer Science Camp // Stuttgarter Jugendhaus gGmbH

Die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft realisiert ein besonderes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche aus Stuttgart und der Umgebung: das Summer Science Camp – Willkommen in der MINT Galaxie. Das Angebot zum forschenden Experimentieren auf den Gebieten Robotik – Flugobjekte – Mobilität – Energie (Themensterne) wird im Sommer 2017 zum fünften Mal in der Carl Benz Arena stattfinden. 600 Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren können drei Wochen in der Technik Galaxie aus den verschiedenen Themensternen wählen und unter Anleitung von Experten und Expertinnen intensiv in ein Thema eintauchen. Die Vector Stiftung unterstützt 2017 die Durchführung des Camps gemeinsam mit weiteren Förderern.



12/2016 | Forschung
DEmiL // Kooperationsprojekt KIT und Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT)

Der elektrische Antriebsstrang ist das zentrale Element für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität. Im Projekt „DEmiL“ wird ein neuartiger Elektromotor erforscht, welcher sich durch eine direkte Kühlung der Statorwicklungen auszeichnet. Dieses Kühlkonzept sorgt für eine herausragende Leistungsdichte und Effizienz des Antriebs und ermöglicht gleichzeitig den Einsatz von Kunststoffen als Gehäusematerial. Die ausgewählten Spritzgießmassen auf Basis duromerer, faserverstärkter Kunststoffe können großserienfähig, kostengünstig und mit einer hohen Funktionsintegration verarbeitet werden. Das Projekt „DEmiL“ soll das Potential dieses neuen Ansatzes in der Elektromotorenfertigung aufzeigen.



12/2016 | Soziales
Neuanschaffung des DRK-Kältebus // DRK-Kreisverband Stuttgart e.V.

Seit dem Winterhalbjahr 2013/2014 bietet der Kreisverband Stuttgart des Deutschen Roten Kreuzes (DRK-Kreisverband Stuttgart e.V.) in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt der Stadt Stuttgart den Kältebus an. Bei Temperaturen ab -5 °C fährt ein ehrenamtliches Team rund 30 Anlaufstellen in Stuttgart an, an denen wohnungslose Personen, die sich aus verschiedenen Gründen gegen eine Unterkunft entschieden haben, übernachten. Der Kältebus gibt heiße Getränke, wärmende Kleidung, Isomatten, Decken und Schlafsäcke aus. Wer in einer Notunterkunft übernachten möchte, diese aber nicht mehr aus eigener Kraft erreichen kann, wird vom DRK-Kältebus hingefahren. Kleine Blessuren können vor Ort versorgt werden; in anderen Fällen muss der Rettungsdienst alarmiert werden. Passantinnen und Passanten können bei der Polizei oder beim DRK weitere Plätze melden, die in die Kältebustour aufgenommen werden. Die Anschaffung und Ausstattung eines neuen Fahrzeugs wird von der Vector Stiftung mitfinanziert.



12/2016 | Soziales
Social Impact Lab Stuttgart // Social Impact gGmbH

Das Social Impact Lab Stuttgart wird von der Social Impact gGmbH als Ort des Lernens, des Austauschens und Vernetzens etabliert und unterstützt die Entwicklung einer Infrastruktur zur Förderung von sozialen Innovationen. Hier werden Social Startups unterstützt, die mit ihren Ideen gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch lösen wollen. Das spezifisch auf den jeweils individuellen Bedarf abgestimmte Angebot besteht aus der Bereitstellung von Co-Working-Spaces, Fachberatung, Coaching, speziellen Qualifizierungsbausteinen, Fachmentoring, Vernetzung mit Entscheidungsträgern, Unterstützung bei der Finanzierung und weiteren Angeboten. Die Vector Stiftung fördert die Etablierung des Social Impact Lab Stuttgart in den kommenden drei Jahren. Mindestens 50 Gründerteams sollen während dieser Zeit in den Programmen betreut werden.



12/2016 | Soziales
Gesundheitliche Versorgung für Menschen in Wohnungsnot // Kooperationsprojekt

Im Rahmen des Projektes untersuchen Forscherinnen und Forscher der Hochschule Esslingen und des Forschungsinstituts tifs e.V., welche Faktoren den Zugang von wohnungslosen Menschen zum Gesundheitssystem erschweren und welche Möglichkeiten für einen verbesserten Zugang realisiert werden können. Die Hauptforschungsfrage des Projektes, die in enger Zusammenarbeit mit innovativer Praxis in Stuttgart bearbeitet wird, lautet daher: Wie kann es gelingen, wohnungslose Menschen an die reguläre gesundheitliche Versorgung anzubinden? Dabei müssen unterschiedliche Lebens- und Problemlagen der wohnungslosen Frauen und Männer Berücksichtigung finden (körperliche und/oder psychische Erkrankungen, Migrationshintergrund, etc.). Die Vector Stiftung finanziert das Forschungsprojekt im Rahmen ihres sozialen Themenschwerpunkts „Wohnungslosigkeit“.



12/2016 | Bildung
MINT-Teacher-Lab // Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg an der Universität Stuttgart

Mit Unterstützung der Vector Stiftung wird unter dem Dach der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg an der Universität Stuttgart ein moderner schulischer Klassenraum eingerichtet. Er wird genutzt werden, um die Lehreraus- und Weiterbildung in den MINT-Lehramtsfächern Physik, Biologie, Naturwissenschaft und Technik (NwT), Informatik und Technik durch einen professionsorientierten und wissenschaftlich begleiteten Ansatz im Großraum Stuttgart-Ludwigsburg zu verbessern. Unter kooperativer Einbindung der Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker der ersten und zweiten Lehrerbildungsphase wird dadurch die Lehramtsausbildung an den drei beteiligten lehrerbildenden Hochschulen Stuttgart, Hohenheim und Ludwigsburg für den natur- und technikwissenschaftlichen Unterricht gestärkt werden. Ziel ist es, die fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen angehender MINT-Lehrkräfte in praxisnahen Situationen bereits während des Studiums zu fördern. Die Vector Stiftung finanziert neben der Entwicklung und Erprobung eines Lehrerbildungskonzepts die Ausstattung des Raums.



12/2016 | Soziales
MediA – Medizinische Assistenz // Kooperationsprojekt

„MediA – Medizinische Assistenz“ startet 2017 als Modellprojekt mit dem Ziel, wohnungslose Menschen in Stuttgart, die bisher keine oder sehr wenig Hilfe zur medizinischen Integration erhalten haben, in das Regelsystem der ärztlichen Versorgung zu integrieren. Dazu werden sie von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Ehrenamtlichen zu Ärztinnen und Ärzten begleitet. Zusätzlich bietet MediA aufsuchende psychiatrische Behandlung in den Anlaufstellen der Wohnungsnotfallhilfe an. Das Projekt wird durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, einen Psychiater sowie Ehrenamtliche getragen und vom Caritasverband Stuttgart e.V., der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V. und dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Kooperation mit dem Sozialamt der Landeshauptstadt Stuttgart durchgeführt. Die Vector Stiftung finanziert MediA in den kommenden drei Jahren.



12/2016 | Forschung
Bioinspirierte V205 Nanostrukturen - In Richtung hoch kapazitive Zwei-Ionen Batterien // Universität Stuttgart

Elektromobilität erfordert effiziente Energiespeichermedien, insbesondere wiederaufladbare Batterien. Wichtige Anforderungen sind hierbei eine hohe mechanische Stabilität und Kapazität, sowie schnelle Ladezeiten und eine lange Lebensdauer. Diese Anforderungen sollen im vorliegenden Projekt durch die Entwicklung neuartiger Kathoden, die Lithium- gemeinsam mit Aluminium-Ionen interkalieren können, erfüllt werden. Die bioinspirierten, nanostrukturierten Kathoden bestehen aus Vanadiumpentoxid-Nanofasern als funktionelle Bausteine und haben den Vorteil, dass sie sowohl als papierartige Schichten als auch in Form von porösen Schäumen realisiert werden können. Das Hauptziel besteht in der Optimierung der Architektur der Kathoden von der Nano- bis Makroskala, um eine größtmögliche Betriebsspannung und mechanische Stabilität zu erzielen.



12/2016 | Soziales
Angebot einer Fußpflege für wohnungslose Menschen // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Die Vector Stiftung verfolgt im sozialen Bereich unter anderem das Ziel, die Lebenssituation von wohnungslosen Menschen in der Region Stuttgart zu verbessern. Wohnsitzlose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen haben einen besonderen Versorgungsbedarf in verschiedenen Lebensbereichen. Da vor allem ältere Menschen oftmals zur selbstständigen Fußpflege nicht mehr in der Lage sind, bietet der Caritasverband Stuttgart e. V. in drei Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, in denen ältere Menschen erreicht bzw. betreut werden (Frauenpensionen, Tagesstätte Olgastraße, Carlo-Steeb-Haus) ab Januar 2017 regelmäßig medizinische Fußpflege an. Ziel ist es, den Fußpflegebedarf systematischer abzudecken und Folgeerkrankungen, die aufgrund mangelnder Fußpflege entstehen, zu vermeiden. Die Vector Stiftung unterstützt die Schaffung der notwendigen Infrastruktur in den Diensten und finanziert anteilig die Behandlung.



12/2016 | Forschung
Bio2CNG - Vergasungsverfahren zur Umwandlung biogener Reststoffen in CNG-Kraftstoff // Universität Stuttgart

Regenerativ erzeugter CNG-Kraftstoff (Compressed Natural Gas) kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Erzeugung von Bio-CNG aus holzartigen, biogenen Reststoffen (z.B. Stroh) ist ökologisch aber auch ökonomisch interessant, erfordert allerdings eine thermo-chemische Umsetzung. Diese unterteilt sich in eine Vergasung der Biomasse zu Synthesegas (700 - 900 °C) und dessen anschließende Methanisierung (300 - 500 °C). Durch Integration der exothermen Methanisierung in den endothermen Vergasungsprozess kann ein bis zu 20 % höherer Umwandlungswirkungsgrad gegenüber bisherigen Verfahren erreicht werden. Dieses Optimierungspotential soll mittels eines Hochdruckreaktors experimentell analysiert werden.



12/2016 | Forschung
Integriertes Mikroreaktorsystem zur dezentralen Dimethylethersynthese aus CO2 // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Zur Umsetzung der Energiewende im Mobilitätssektor müssen kostengünstige und effiziente Verfahren zur Synthese von CO2-neutralen Treibstoffen auf Basis erneuerbarer Energien erarbeitet werden. In diesem Forschungsprojekt am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) soll eine modulare und gut skalierbare Technologie zur dezentralen Umwandlung von CO2 und Elektrolysewasserstoff in Dimethylether entwickelt werden. Für das eingesetzte Mikroreaktorsystem werden multifunktionale, katalytisch aktive Schichten entwickelt, welche die beteiligten Teilreaktionen auf engstem Raum optimal kombinieren. So ist es möglich, den Dimethylether dezentral herzustellen und ihn daraufhin in zentralen Anlagen zu Treibstoff umzuwandeln.



12/2016 | Forschung
Neuartige Elektrodenmaterialien für wiederaufladbare elektrochemische Energiespeicher (NEW E2) // Helmholtz-Institut Ulm (HIU) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die reversible Energiespeicherung ist elementar für eine erfolgreiche Energiewende – nicht zuletzt hinsichtlich kontinuierlich ansteigender Mobilitätsbedürfnisse. Eine zentrale Rolle spielen hierbei Lithium-Ionen-Batterien. Die flächendeckende Akzeptanz von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen bedarf jedoch weiterer Fortschritte dieser Technologie, insbesondere in puncto Sicherheit, Ladezeit und Reichweite. Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung neuartiger Elektrodenmaterialien basierend auf einer Kombination von Konversions- und Legierungsreaktionen. Die Erkenntnisgewinne sollen genutzt werden, um neue Materialien zu entwickeln, die eine verbesserte Energie- und Leistungsdichte der anschließend charakterisierten Vollzellen ermöglichen.



11/2016 | Forschung
S-ELECTION – Maßgeschneiderte additiv gefertigte Weichmagnetkomponenten für Elektromotoren // Hochschule Aalen

Effiziente Elektromotoren erfordern weichmagnetische Materialien mit höchster Induktion und geringsten Verlusten. Für hochdrehende Traktionsmotoren in Elektrofahrzeugen kommen heutige Magnetwerkstoffe bezüglich ihrer Verluste jedoch schnell an ihre Grenzen. Funktional besser geeignete Materialien mit höherem spezifischem elektrischem Widerstand werden wegen der oft schwierigen Verarbeitbarkeit nicht eingesetzt. Hier bietet der 3D-Druck eine echte Chance, optimierte Weichmagnete für Elektromotoren zu fertigen. Im Projekt am Institut für Materialforschung an der Hochschule Aalen (IMFAA) werden die magnetischen und elektrischen Eigenschaften von Weichmagneten verbessert und die Herstellbarkeit durch additive Fertigung geprüft. Die neuen additiv gefertigten Materialien werden in ersten Komponenten-Prototypen getestet.



11/2016 | Soziales
Dunkelfeldstudie BaWü // Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Jugendsozialarbeit richtet sich mit niedrigschwelligen und präventiven Angeboten gezielt an marginalisierte Jugendliche und junge Erwachsene. Dennoch gibt es junge Menschen, die durch Jugendsozialarbeit – aber auch durch andere Ansätze Sozialer Arbeit – nicht oder nicht angemessen erreicht werden. Im Rahmen der Studie werden die Bedarfslagen dieser jungen Menschen sowie das Angebotsspektrum der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg quantitativ und qualitativ erforscht und Handlungsempfehlungen für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote für benachteiligte junge Menschen abgeleitet. Die Vector Stiftung fördert die auf 2,5 Jahre angelegte Studie gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA).



11/2016 | Bildung
GeoGebra - Digitale Werkzeuge im Mathematikunterricht // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Projekt GeoGebra hat zum Ziel, den Praxisbezug in der Lehramtsausbildung im Fach Mathematik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu stärken. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe und dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Karlsruhe soll der Einsatz geeigneter digitaler Werkzeuge, speziell GeoGebra, in der Schule und im Lehramtsstudium gefördert werden. Im Rahmen des Projekts werden die Auswirkungen von GeoGebra auf Unterrichtsziele, Unterrichtsinhalte und Aufgabenkultur untersucht. Dazu wird am KIT eine neue Fachdidaktik-Lehrveranstaltung konzipiert. Parallel werden eine zehnte Klasse sowie ein Seminarkurs des Helmholtz-Gymnasiums über drei Jahre beim Einsatz von GeoGebra begleitet. Ein Team aus Lehrkräften, Forschern und Vertretern des Staatlichen Seminars wird einen Pool mit GeoGebra-Unterrichtsmaterialien aufbauen und pflegen sowie fachliches und fachdidaktisches Material für die Lehrerfortbildung und -ausbildung erstellen und veröffentlichen. Alle Lehrkräfte haben dadurch die Möglichkeit, auf die konzipierten Unterrichtsmaterialen zuzugreifen.



10/2016 | Soziales
FrauenWerkstatt – Kreativangebote drinnen und draußen für suchtkranke Frauen // LAGAYA e.V.

Das Projekt „FrauenWerkstatt“ der Beratungsstelle des Vereins LAGAYA e. V. bietet Frauen mit Suchtproblematiken ein niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot. Ziel ist es, den Klientinnen eine Tagesstruktur zu ermöglichen, in der sie eigene Stärken ausbauen und in der Gemeinschaft ein Gefühl der Teilhabe erfahren können. Die Aktivierung von vergessenen Fähigkeiten ist für Menschen mit einer langjährigen Suchterkrankung ein wesentlicher Bestandteil in der langfristigen Stabilisierung. Das Angebot umfasst die Mitarbeit in einem offenen Atelier, einer Nähwerkstatt oder einem Repair-Café. Zudem können die Klientinnen am Urban Gardening teilnehmen und einfache Verwaltungs- und Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Durch begleitende themenbezogene Workshops und Gruppenangebote kann zum einen die Sozialkompetenz der Teilnehmerinnen gefördert und gestärkt werden. Zum anderen sollen durch psychoedukative Elemente Fähigkeiten erarbeitet werden, die die Frauen in ihrer Selbstfürsorge und Selbsthilfe unterstützen. Um diese Aufgaben umzusetzen, wird das Projekt von einer sozialpädagogischen Mitarbeiterin unterstützt und gestaltet. Im Anschluss an die von der Vector Stiftung finanzierte dreijährige Pilotphase soll das Angebot verankert sein und durch die bereitgestellten öffentlichen Gelder weitergeführt werden.



10/2016 | Bildung
Evaluation des Schulversuchs NwT-K2 // Universität Stuttgart

Das Unterrichtsfach Naturwissenschaft und Technik (NwT) wurde im Schuljahr 2007/08 an den allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg als naturwissenschaftliches Profilfach in den Klassenstufen 8 bis 10 eingeführt. Zusätzlich startete im Schuljahr 2008/09 der Schulversuch „NwT in den Jahrgangsstufen – zweistündig“, bei dem NwT in der Kursstufe als zweistündiges Wahl- oder Wahlpflichtfach unterrichtet wird. Insgesamt nehmen derzeit 52 Gymnasien am Schulversuch teil. Im Rahmen des von der Vector Stiftung geförderten Projekts wird dieser landesweite Schulversuch – auf der Basis systematisch erhobener Daten – evaluiert. Ziel ist es, grundlegende Erkenntnisse bereit zu stellen, um den Übergang aus der Schulversuchsphase in die Regelphase zu gestalten, die Weiterentwicklung von NwT als 4-stündiges Fach in der Kursstufe zu realisieren und die fachdidaktische Ausbildung von NwT-Lehrkräften zu verbessern.



10/2016 | Soziales
STAR - Stundenweise Arbeit // Release Stuttgart e. V.

„STAR - Stundenweise Arbeit“ ist ein niedrigschwelliges Angebot der Stuttgarter Drogenberatungsstelle Release e.V.. Das Projekt ermöglicht Klienten des Vereins eine sinnvolle Tagesstrukturierung und führt sie wieder an den Arbeitsalltag heran. Neben hauswirtschaftlichen Theken- und Küchentätigkeiten sowie Reinigungs- und Versandarbeiten werden einfache Montagearbeiten angeboten, wofür am Release-Standort in der Kriegsbergstraße ein Werkraum eingerichtet wird. Während Personen im SGB II-Bezug an die Erwerbstätigkeit herangeführt werden sollen, stehen beim Personenkreis im Sozialhilfebezug (SGB XII) in erster Linie sozialtherapeutische Ziele im Vordergrund. Nach der von der Vector Stiftung finanzierten dreijährigen Pilotphase soll das Angebot bei Release e. V. etabliert und bekannt sein, sodass es sich über die zur Verfügung stehenden öffentlichen Gelder refinanziert.



09/2016 | Soziales
Ausbildungscampus Stuttgart // Bürgerstiftung Stuttgart

Der Ausbildungscampus Stuttgart ist aus dem Runden Tisch „Flüchtlinge und Ausbildung" entstanden, welcher von der Bürgerstiftung Stuttgart 2015 ins Leben gerufen wurde. Junge Menschen – Flüchtlinge und andere Jugendliche mit Ausbildungshemmnissen – bekommen gebündelt an einem Ort Unterstützung und Beratung. Auch berufliche Schulen und Unternehmen, die ausbilden und Stellen besetzen möchten, werden bezüglich ihrer Fragen beraten. Neben der Arbeitsagentur, dem Jobcenter und den Beratungsstellen von Sozial- und Jugendamt werden auch die freien Träger, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Region Stuttgart mit ihren Leistungen und Angeboten auf dem Ausbildungscampus vertreten sein. Die Vector Stiftung fördert den Ausbildungscampus Stuttgart gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern in den kommenden Jahren.



News zu diesem Projekt

21.08.2017 Computerausstattung am Ausbildungscampus Stuttgart
09/2016 | Bildung
Engagementstärkung im Themenfeld MINT-Bildung // PHINEO gemeinnützige AG

Das Analysehaus PHINEO stärkt das Engagement im Themenfeld MINT, indem es wirkungsvolle Projekte und ihre Handlungsansätze sichtbar macht. Dafür analysiert PHINEO die Angebote gemeinnütziger Organisationen und zeichnet wirkungsorientierte MINT-Projekte aus. Soziale Investoren erhalten einen Überblick über sinnvolles Engagement und können sich an den Good-Practice-Beispielen orientieren. Die Ergebnisse werden in einem Themenreport MINT publiziert und über Veranstaltungen und Artikel verbreitet. Dadurch stärkt PHINEO die wirkungsorientierte Weiterentwicklung gemeinnütziger Organisationen im Themenfeld MINT sowie den trisektoralen Austausch.



08/2016 | Soziales
SMARTmobil 2017 // BAZ Esslingen – Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH

Im Januar 2017 startet das Berufsausbildungszentrum (BAZ) Esslingen als Teil der Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH die zweite Phase des Projekts SMARTmobil. Ziel ist es, die Lebensverhältnisse junger Menschen mit multiplen Problemlagen zu stabilisieren und sie an den Berufs- und Ausbildungsmarkt heranzuführen. Dabei werden sie sozialpädagogisch unterstützt. Beim Besuch des tagesstrukturbildenden Werkstatt- und Unterrichtsangebots können sie sich sanktionsfrei (also ohne ALG-II-Leistungskürzung bei unentschuldigtem Fehlen) wieder an eine normale Alltagsstruktur gewöhnen. Die Vector Stiftung finanziert die Initiative gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds und fördert darüber hinaus das „Vertiefende Modul“ (SMARTmobilPLUS). Dieses zusätzliche Angebot zielt darauf ab, die jungen Menschen durch erlebnispädagogische und soziale Aktivitäten wieder in das gesellschaftliche Leben zu integrieren, sie in individuellen, finanziellen Notlagen zu beraten und ein kostenloses – im Berufsfeld Hauswirtschaft selbst gekochtes –Mittagessen zu ermöglichen.



08/2016 | Bildung
Bildung5 – 5 Fellows für die Metropolregion Stuttgart II // Teach First Deutschland gGmbH

Seit zwei Jahren führt Teach First Deutschland (TFD) in der Region Stuttgart das Projekt „Bildung5“ erfolgreich mit Unterstützung der Vector Stiftung durch.  TFD ist eine Bildungsinitiative, die sich bereits seit 2007 für bessere Bildungschancen benachteiligter Schülerinnen und Schüler einsetzt. „Bildung5“ startet nun in die zweite Phase. Dabei werden auch in den kommenden zwei Jahren Schülerinnen und Schüler an fünf Brennpunktschulen in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung von TFD-Fellows begleitet und gestärkt. Fellows sind engagierte Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen, die zwei Jahre  im Unterricht unterstützen und außerunterrichtliche Angebote bereichern. Diese Arbeit führt zu Kompetenzzuwächsen von Schülerinnen und Schülern und Innovationen an Schulen.



08/2016 | Forschung
Nanofaserbasierte Bio-Hybridmaterialien // Universität Stuttgart

Aufgrund neuer Technologien werden immer komplexere Anforderungen an Halbleiter- und Energiespeichermaterialien gestellt. Um diesen Anforderungen zu begegnen, werden in diesem Projekt am Institut für Materialwissenschaften neuartige Bio-Hybridmaterialien in einem bioinspirierten Syntheseansatz hergestellt und untersucht. Zinnoxid SnO-Nanofasern und SnO₂-Nanoplättchen, die über eine Hydrothermalsynthese hergestellt werden, werden hierbei mit bio-organischen M13 Bakteriophagen mechanisch stabilisiert und versponnen. Die Interaktion zwischen der organischen und der anorganischen Phase steht im Fokus der Untersuchungen. Die daraus resultierenden Bio-Hybridfäden können als Grundlage für faserbasierte Halbleiterstrukturen oder für Energiespeichertechnologien dienen.



08/2016 | Forschung
Smart Factory – Smart Rooftop Greenhouses // Universität Stuttgart

Die in der Industrie häufig anfallende Abwärme wird derzeit vielfach ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Die Bewirtschaftung von Fabrikhallendächern zur Pflanzenproduktion mittels industrieller Abwärme kann einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz leisten. Mit der Integration der Produktionssysteme in die Versorgungssysteme der Fabrik und des urbanen Umfelds ist es möglich, die Ressourceneffizienz zu steigern. Als Grundlage für ein Pilotprojekt am Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) werden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Potentiale hierzu untersucht.



08/2016 | Bildung
Einrichtung MINT Klassenraum // Universität Tübingen

Um fachliche und fachdidaktische Kompetenzen in unterrichtsnahen Situationen bereits während der Lehrerausbildung vermitteln zu können, wird mit der Unterstützung der Vector Stiftung ein MINT Klassenraum in der Tübinger School of Education (TüSE) eingerichtet. Der Raum wird von Studierenden im Rahmen ihrer Lehrveranstaltungen genutzt, um fachdidaktische Kenntnisse in der Praxis zu erproben und zu reflektieren. Zudem wird er im Rahmen der bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschung sowie zur Weiterbildung von Lehrkräften genutzt. Die Fachdidaktiken der MINT-Lehramtsfächer Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Naturwissenschaft und Technik (NwT) sowie Physik werden den Klassenraum nutzen und die Lehrerbildung über Synergieeffekte in diesem Zentrum stärken.



08/2016 | Bildung
Elektrochemilumineszenzgerät in der Chemiedidaktik // Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Die Elektrochemie ist von enormem gesellschaftspolitischem Interesse und daher eines der zentralen Gebiete sowohl in der chemischen als auch in der chemiedidaktischen Hochschulausbildung und Forschung. Eine empirische Untersuchung zeigt jedoch, dass eine klassische Einführung in die Elektrochemie bei Schülerinnen und Schülern zu zahlreichen Fehlvorstellungen führt. Diese sind so fest verankert, dass sie sich später auch bei (Lehramts-)Studierenden nur schwer abbauen lassen. Durch das chemiedidaktische Pilotprojekt soll die Elektrochemie mit der Spektralphotometrie kombiniert werden, um (Lehramts-)Studierenden einen verständlichen Zugang zur Elektrochemie zu ermöglichen. Unter der Annahme, dass die spektroskopische Verfolgung der Elektrodenvorgänge dabei hilft, die Elektrodenvorgänge besser verstehen zu können, führen Studierende im Rahmen ihres Studiums verschiedene Versuche zur modernen  Spektroelektrochemie mit dem Elektrolumineszenzgerät durch. Parallel verfolgt eine Kontrollgruppe klassische Experimente. Im Rahmen des Chemiedidaktikseminars werden beide Gruppen zu fachlichen Inhalten, Vor- und Nachteilen sowie zum Themenverständnis befragt. Die Vector Stiftung unterstützt das Pilotprojekt, um die Chemiedidaktik im Rahmen des Lehramtsstudiums zu verbessern.



08/2016 | Forschung
Elektrolytabhängige Kapazität von aktivierten Kohlenstoffen bei Doppelschichtkondensatoren // Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW (ZSW)

Doppelschichtkondensatoren können in industriellen Prozessen zur effizienten Zwischenspeicherung von elektrischer Energie genutzt werden und damit zur Energieeinsparung beitragen. Im vorliegenden Projekt werden asymmetrische Doppelschichtkondensatoren auf Basis wässriger Elektrolyte mit aktivierten Kohlenstoffen untersucht. Diese Kohlenstoffe werden aus Abfallprodukten der Landwirtschaft, z.B. aus Nussschalen hergestellt. Die erreichbare Kapazität hängt wesentlich von den Herstellungsbedingungen während der Pyrolyse und Aktivierung ab. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Adaption des Elektrolyten an den aktivierten Kohlenstoff. Um eine maximale Kapazität zu erhalten, muss sich die Größe der adsorbierten Ionen des Elektrolyten in die Porengröße der Kohlenstoffe einpassen. Die Zusammenhänge werden im Projekt analysiert und dokumentiert.



07/2016 | Forschung
Katalysator-System zur selektiven, katalytischen Oxidation biogener Rohstoffe // Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mit diesem Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik soll ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Erzeugung bislang nahezu ausschließlich petrochemisch hergestellter Plattformchemikalien aufgezeigt werden. Ziel des Projektes „SelkatOx“ ist es, maßgeschneiderte Katalysator-Systeme für die selektive, katalytische Oxidation biogener Rohstoffe zu höheren organischen Säuren in flüssig-flüssig Zweiphasensystemen mit in-situ Produktisolierung zu entwickeln und zu optimieren. Hierbei soll es mit Hilfe molekular-definierter Katalysatoren aus der Stoffgruppe der Polyoxometallate über einen oxidativen bzw. thermisch-induzierten Reaktionspfad gelingen, in speziell definierten Temperaturbereichen lignocellulose Biomasse selektiv zu höheren organischen Säuren wie Essigsäure und Levulinsäure oder Propionsäure und Milchsäure umzusetzen.



07/2016 | Forschung
Katalytische Oxidationsreaktionen in Mikroreaktoren // Universität Ulm

Die chemische Industrie steht weltweit vor einem grundlegenden Umbruch und benötigt innovative Lösungen zur energieeffizienten Nutzung nicht-fossiler Rohstoffe. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, werden interdisziplinäre Lösungsansätze zwischen der Chemie und der Verfahrenstechnik benötigt. Das vorliegende Projekt an den Instituten Chemieingenieurwesen und Anorganische Chemie entwickelt daher integrierte Gesamtkonzepte zur energieeffizienten Durchführung katalytischer Oxidationsreaktionen in flexibel auslegbaren Mikroreaktoren. Ziel ist die Kopplung industriell wichtiger chemischer Prozesse an frei verfügbare Rohstoffe wie Biomasse, Luftsauerstoff oder Sonnenlicht. Die Projektergebnisse sollen grundlegend neue Lösungskonzepte für die zukünftige Katalysatorentwicklung und das Reaktordesign liefern.



07/2016 | Forschung
Ionenstrom-basierter, echtzeitfähiger Miniatur-HC-Sensor // Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft

Mit der nächsten Stufe der europäischen Abgasgesetzgebung (2017: Euro-6c-PKW) werden die Emissionen nicht mehr nur in Rollenprüfstands-Messungen bestimmt, sondern ergänzend dazu auch bei Realfahrt (RDE: Real Driving Emissions). Dabei liegt der Fokus auf der Messung der NOx-Emissionen. Aufgrund des zunehmenden Einsatzes von CO2-reduzierenden Maßnahmen wie Start-Stopp, Segelbetrieb, Hybridisierung und alternativen Kraftstoffen stellt zusätzlich die Reduzierung der HC-Emissionen eine Herausforderung dar. Etablierte HC-Messsysteme sind wegen der erforderlichen Mitführung von Wasserstoff allerdings nicht für den mobilen Einsatz geeignet. In diesem Vorhaben am Institut für Kälte-, Klima- und Umwelttechnik soll daher ein für RDE-Messfahrten geeignetes HC-Sensorprinzip entwickelt werden.



07/2016 | Forschung
Untersuchung von molekularen Nanomagneten // Universität Stuttgart

Das Ziel des Projekts am Institut für Physikalische Chemie ist es, das Verständnis von molekularen Nanomagneten maßgeblich zu verbessern. Molekulare Nanomagnete sind Moleküle, die eine stabile Magnetisierung aufweisen. Sie stehen zurzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, da sie durch ihre Eigenschaften ein hohes Anwendungspotential in neuartigen Datenspeichersystemen besitzen. Mittels hochpräzisen computerbasierten Rechnungen soll untersucht werden, wie ihre magnetische Stabilität mit der molekularen Struktur zusammenhängt. Ein tieferes Verständnis wird es ermöglichen, Blaupausen für die gezielte Entwicklung verbesserter molekularer Nanomagnete zu erstellen.



07/2016 | Forschung
Kontrollierte Kristallisation der Absorberschicht in Perowskitsolarzellen // Universität Freiburg

Perowskitsolarzellen sind eine neuartige Photovoltaiktechnologie, mit der bereits Wirkungsgrade von bis zu 22.1 % erreicht werden konnten. Ihr großer Vorteil gegenüber etablierten Photovoltaiktechnologien ist, dass sie vergleichsweise einfach hergestellt werden können. Allerdings ist die Reproduzierbarkeit noch gering. Es ist bekannt, dass die Morphologie der Absorberschicht eine entscheidende Rolle für die Güte der Solarzelle spielt. In diesem Projekt am Freiburger Materialforschungszentrum soll deshalb die Kristallisation der Absorberschicht gezielter kontrolliert und dadurch die Reproduzierbarkeit erhöht werden. Dazu werden Verfahren wie Aufschmelzen und Rekristallisation, Solvent-Annealing oder temporäre Komplexbildung eingesetzt.



07/2016 | Forschung
Supraleitende Elektronenstrahlquellen für die Materiewellen-Interferometrie // Universität Tübingen

In verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Technik werden Emitter für Elektronenstrahlen benötigt - z.B. in der Elektronen-Mikroskopie, der Oberflächen-Spektroskopie oder der Materiewellen-Interferometrie. Ausgangspunkt der Elektronen ist dabei meist eine im Nanometerbereich präparierte Metallspitze. In diesem Projekt des Physikalischen Instituts werden neuartige, supraleitende Spitzen aus Niob entwickelt. Aufgrund des Welle-Teilchen Dualismus der Quantenphysik sind diese Spitzen auch Quellen von Elektronen-Materiewellen mit einer geringen Energiebreite. Diese werden in einem Interferometer charakterisiert. Es wird ebenfalls getestet, ob eine korrelierte Elektronenpaar-emission stattfindet, welche neue Quantenexperimente ermöglichen würde.



07/2016 | Forschung
Charakterisierung motorischer Endplatten – synaptisch oder parakrin? // Hochschule Mannheim

Sympathische Nervenzellen kontrollieren wichtige Körperfunktionen. Ihre Signale zur Empfängerzelle übertragen sie über Entfernungen von wenigen Nanometern (synaptisch) bis hin zu mehreren Mikrometern (parakrin). Motorische Endplatten, welche die Muskelkontraktion kontrollieren, wurden als neue Zielstrukturen für die sympathischen Nervenzellen identifiziert. Dies ist klinisch wichtig, da Patienten mit Endplatten-Muskelschwächeerkrankungen gut auf die Behandlung mit sympathikomimetischen Arzneimitteln ansprechen. In dem gemeinsamen Projekt der Fakultäten Biotechnologie und Verfahrens- und Chemietechnik soll eine spezielle Form der Rasterkraftmikroskopie etabliert werden, um die Abstände zwischen sympathischen Nervenzellen und Endplatten zu vermessen und herauszufinden, ob sympathische Nervenzellen synaptisch oder parakrin mit den Endplatten kommunizieren.



07/2016 | Forschung
Energieübertragung mittels Ultraschall // Universität Freiburg

Drahtlose Energieübertragung ist für den langfristigen Erfolg von aktiven medizinischen Implantaten, aber auch für zahlreiche Industrie-4.0 Anwendungen unerlässlich. Im Allgemeinen wird hierfür elektromagnetische Strahlung verwendet, üblicherweise übertragen in Luft. Im Gegensatz dazu ist eine Energieübertragung mittels Ultraschall kaum entwickelt, obwohl Ultraschall leicht durch Festkörper oder Flüssigkeiten übertragen werden kann und nicht durch Metall abgeschirmt wird. Ultraschalltechnologie ist komplex und beinhaltet Akustik, Elektronik, piezoelektrische Materialien und Energiewandler. Mit dem Projekt am Institut für Mikrosystemtechnik sollen die Grundlagen für eine drahtlose Ultraschall-Energieübertragung entwickelt und für Anwendungen evaluiert werden.



06/2016 | Soziales
U-Turn // Sozialberatung Stuttgart e.V.

U-Turn ist die Online-Beratung der Sozialberatung Stuttgart – einem Verein der freien Straffälligenhilfe, der sich für innovative Gewalt- und Kriminalprävention einsetzt. Bei U-Turn können sich Hilfesuchende von ausgebildetem Fachpersonal anonym zu den Themen Häusliche Gewalt, Aggression/Aggressivität, Inhaftierung und Straffälligkeit beraten lassen. Sowohl Menschen, die in ihrer Beziehung psychische oder physische Gewalt ausüben oder erleben, als auch Angehörige von Inhaftierten nutzen derzeit das Angebot. Künftig bietet U-Turn auch einen niedrigschwelligen Zugang zu Hilfen für männliche Opfer häuslicher Gewalt.



06/2016 | Soziales
Erweiterung der Sanitäranlagen im Café 72 // Ambulante Hilfe Stuttgart e.V.

Das Café 72 ist eine niedrigschwellige Tageseinrichtung für Menschen in Armut und Wohnungsnot. Hier können sich Menschen mit unterschiedlichen Problemlagen aufhalten und sich im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe versorgen. Zwei Toiletten und eine Dusche stehen bisher zur Verfügung. Durch die stark zunehmende Anzahl von  Besucherinnen und Besuchern des Café 72 reichen die bestehenden Sanitäranlagen nicht aus, um den Bedarf zu decken. Häufige Engpässe und Spannungen zwischen den Nutzerinnen und Nutzern sind die Folge. Die Vector Stiftung unterstützt daher die umfassende Neugestaltung und Erweiterung des Sanitärbereichs im Café 72. Dazu zählen unter anderem der Ausbau der Anlagen sowie die Einrichtung getrennter Zugänge für Männer und Frauen. So kann den hygienischen und geschlechterspezifischen Ansprüchen nachgekommen werden.



06/2016 | Soziales
CUT Schule // Sozialberatung Stuttgart e.V.

CUT Schule ist ein gewaltpräventives Angebot für Schülerinnen und Schüler, das ab dem Schuljahr 2016/2017 als Pilotprojekt an einer Stuttgarter Werkrealschule durchgeführt wird. Jugendliche, die mit grenzverletzendem Verhalten aufgefallen sind, setzen sich zeitnah in sechs bis zehn Einzelgesprächen mit jugendspezifischen Gewaltthemen auseinander, hinterfragen ihr eigenes Verhalten und übernehmen Verantwortung für ihr Handeln. Präventiv wirkende Faktoren wie alternative Handlungsmöglichkeiten, Ressourcenaktivierung und Zielformulierungen werden erarbeitet. Die Pilotphase wird von der Vector Stiftung finanziell unterstützt.



06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg über drei Jahre finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden nach ihrer Ausbildung an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



06/2016 | Bildung
Konstruktion und Automatisierung im Rahmen eines NwT-Projekts // Goethe-Gymnasium Ludwigsburg

Am Goethe-Gymnasium Ludwigsburg werden Schülerinnen und Schüler der Kursstufe im kommenden Schuljahr erarbeiten, wie sich ein selbst hergestelltes Produkt – z. B. Aspirin aus dem Chemieunterricht – mit Hilfe von Automatisierungsanlagen verpacken lässt. Die Konstruktion und Produktion der Verpackungseinheit sowie die Programmierung und Automatisierung des Verpackungsvorgangs sind Inhalte des Pilotprojekts, welches im Rahmen des zweistündigen NwT-Kurses (Naturwissenschaft und Technik) in der 11. und 12. Klasse umgesetzt wird. Um das Projekt zu realisieren, unterstützt die Vector Stiftung das Goethe-Gymnasium bei der Anschaffung der Arbeitsmittel.



06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Universität Heidelberg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Universität Heidelberg über drei Jahre finanzieren. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



News zu diesem Projekt

23.01.2017 Stipendienvergabe für angehende MINT-Lehrkräfte
06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Universität Mannheim

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Universität Mannheim über drei Jahre finanzieren. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie hat die Vector Stiftung beschlossen, ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe über drei Jahre zu finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden nach ihrer Ausbildung an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Heidelberg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie hat die Vector Stiftung beschlossen, ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg über drei Jahre zu finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden später an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



03/2016 | Soziales
Kunsttherapeutische Arbeit mit Flüchtlingskindern // AGDW e.V.

Durch künstlerisches Gestalten und ressourcenorientiertes Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien können individuelle Prozesse und persönliche Situationen aufgefangen, begleitet und verarbeitet werden, sodass die Kinder sich besser in ihr neues Leben einfinden lernen. Über diesen gezielten Einsatz künstlerischer Mittel und das Erleben von Farben und Formen werden nachhaltige Wirkungen auf körperliche, vitale, seelische und geistige Funktionen erzielt sowie physiologische Prozesse in Gang gesetzt, mithilfe derer eine nötige Stabilisierung erreicht werden kann. Die Vector Stiftung unterstützt den Verein AGDW e. V. bei der Finanzierung der kunsttherapeutischen Betreuung.



02/2016 | Soziales
Ein Haus der Geschichten - lebendiges Erzählen in der Gemeinschaft // Elternseminar des Jugendamtes der Stadt Stuttgart

Als „Treff- und Lernangebot in Ihrer Nähe“ unterstützt die präventiv und interkulturell ausgerichtete Familienbildungsstelle Stuttgarter Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung durch kostenfreie Gruppenangebote in allen Stadtteilen. Inhalt des Projekts ist die Verankerung narrativer Elemente in das Profil dieser bürgernahen Elternbildung: Mündliches Erzählen als kreatives Medium kultureller Bildung mit gemeinschaftsstiftenden und demokratiefördernden Wirkungen. Das „Haus der Geschichten" besteht aus einer internationalen Erzählwerkstatt erfahrener Elternbildner/innen, die durch eine deutsch-französische Erzählerin angeleitet werden, sowie offenen Veranstaltungen für Familien aller Zugehörigkeiten. Zudem werden bestehende multikulturelle Elterngruppen aufgesucht und durch lebendiges Erzählen zur Mitteilung von traditionellen Geschichten wie auch biographischen Migrations- und Fluchtgeschichten animiert.



01/2016 | Soziales
Ambulanzfahrzeug MedMobil // Ambulante Hilfe Stuttgart e.V.

MedMobil ist ein gemeinsames Projekt der Ambulanten Hilfe e. V. und Ärzte der Welt e. V.  sowie der Freien Träger der Wohnungsnotfallhilfe (Sozialdienst  Katholischer  Frauen, Sozialberatung Stuttgart e.V., Evangelische Gesellschaft und Caritas Stuttgart) und der Stadt Stuttgart. Es bietet kostenlose, anonyme und niedrigschwellige medizinische Versorgung und soziale Beratung für wohnungslose und arme Menschen in Stuttgart an. Hierbei suchen die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen des MedMobils sozial benachteiligte Menschen wochentags an sechs unterschiedlichen Orten im Stuttgarter Stadtgebiet auf. Neben Einsätzen in Tagesstätten der Wohnungsnotfallhilfe – ausgestattet mit einem kleinen Behandlungszimmer – werden öffentliche Plätze mit einem Ambulanzfahrzeug angefahren, welches als rollende Arztpraxis dient. Das Ambulanzfahrzeug ermöglicht einen besonders niedrigschwelligen Zugang für die Menschen vor Ort. Gemeinsam mit anderen Förderern finanziert die Vector Stiftung ein neues Ambulanzfahrzeug, damit das Team von MedMobil auch künftig wertvolle Arbeit in Stuttgart leisten kann.



12/2015 | Soziales
Mobile Kindersozialarbeit in Stuttgart Fasanenhof und Möhringen // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Im Rahmen des Projekts sollen Kinder, die bereits im Alter von 7 bis 11 Jahren einen erhöhten Hilfe- und Entwicklungsbedarf durch problematisches Verhalten aufweisen, erreicht werden. Schulische Schwierigkeiten, das Fernbleiben vom Unterricht, Diebstähle, Sachbeschädigungen und der Missbrauch von Alkohol und Zigaretten sind Folgen, die sich aus den Problemlagen der Kinder ergeben. Das familiäre Verhältnis dieser Kinder ist häufig durch Armut, Sucht, Krankheit oder fehlende Erziehungskompetenz der Eltern geprägt. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Sport, Kochen und Ausflüge sowie umfassende Gespräche mit dem Sozialarbeiter wird eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern aufgebaut und ihre schulischen und persönlichen Kompetenzen werden gefördert. Neben der Arbeit mit den Kindern wird ein weiterer Fokus auf die Arbeit mit den Eltern gelegt. Um zu verhindern, dass Kinder bereits in jungen Jahren ihren familiären Halt verlieren und auf Abwege geraten, müssen die Eltern eingebunden und ggf. in weiterführende Hilfsmaßnahmen vermittelt werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt ab Juli 2016.



12/2015 | Soziales
Koordination Fortbildung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit // Bürgerstiftung Stuttgart

In Stuttgart engagieren sich rund 4.000 Menschen ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. Sie unterstützen die Freundeskreise in den Unterkünften und bilden oft die einzige Brücke zwischen den Geflüchteten und unserer Gesellschaft. Die Bürgerstiftung Stuttgart entwickelte 2014 an einem Runden Tisch ein Konzept, wie Ehrenamtliche in ihrem Engagement unterstützt werden können. Um die Fortbildung der Ehrenamtlichen besser zu koordinieren und Aktivitäten der Freundeskreise intensiver zu vernetzen, wurde im Mai 2015 eine Personalstelle geschaffen, die beim Sozialamt der Stadt Stuttgart angesiedelt ist und von sechs Stuttgarter Stiftungen finanziert wird. Die Koordinatorin führt Freundeskreise zusammen, steht ihnen beratend zu Seite und entwickelt Fortbildungsprogramme für Ehrenamtliche. Aufgrund der steigenden Zahl Ehrenamtlicher wird eine weitere Personalstelle geschaffen, die in den kommenden drei Jahren von der Vector Stiftung und weiteren Stuttgarter Stiftungen finanziert wird.



News zu diesem Projekt

11.10.2016 Website „Flüchtlinge in Stuttgart“ ist online
12/2015 | Bildung
Juniorprofessur MINT-Fachdidaktik /Aufbau eines Lehr-Lern-Labors NwT // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die gymnasiale Lehrerbildung – speziell in den MINT-Fächern – ist ein wesentlicher Bestandteil des Bildungsangebots am KIT. Die Fördermittel dienen der Einrichtung einer Juniorprofessur im Bereich der MINT-Fachdidaktik, die das Gebiet der schulnahen Fachdidaktikforschung zur Weiterentwicklung der forschungsorientierten Lehre in den MINT-Lehramtsfächern an der Schnittstelle zwischen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften vertritt. Daran anknüpfend wird speziell die Naturwissenschaft und Technik (NwT)-Lehramtsausbildung über den Aufbau und die Weiterentwicklung eines Lehr-Lern-Labors NwT gestärkt. Gemeinsam mit der Gips-Schüle-Stiftung fördert die Vector Stiftung das Projekt für drei Jahre.



12/2015 | Soziales
Interkulturelle Kompetenz im Übergang Schule-Beruf II // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Nachdem die Pilotphase des Projekts „Interkulturelle Kompetenz im Übergang Schule-Beruf“ durch den Fachdienst Jugend.Arbeit.Perpektive (Caritasverband für Stuttgart e.V.) sehr erfolgreich umgesetzt wurde, hat die Vector Stiftung eine Förderung für zwei weitere Jahre bewilligt. Im Projektjahr 2015 wurden rund 80 junge Erwachsene betreut und auf das Berufsleben vorbereitet; ein Viertel konnte bereits in Ausbildung, Beruf oder Schule vermittelt werden. Einen entscheidenden Grund für den Erfolg sieht die Caritas in der Schwerpunktlegung auf soziale und kulturelle Aspekte bei der Begleitung Jugendlicher im Übergang von der Schule in den Beruf (Maßnahme 400+). Durch soziale Gruppenarbeit, sportliche Aktivitäten und interkulturellen Austausch wird die Kommunikation untereinander systematisch verbessert, der Umgang mit fremden Kulturen wird erlernt und die Jugendlichen werden für die Eigenschaften sozialer Interaktion (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, etc.) sensibilisiert.



12/2015 | Bildung
Denken verstehen lernen – „Computational Thinking“ in der Grundschule // Universität Tübingen

Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Etablierung eines neuen Schulfachs , „Computational Thinking" (Informatisches Denken), für Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Der von  S. Papert und  J. Wing geprägte Begriff „Computational Thinking“ beschreibt die Fähigkeit, große Probleme mit vielen Variablen durch  Zerlegung, Modellierung, Abstraktion und Generalisierung zu lösen. Das Erfassen und Beschreiben von Problemen sowie das Denken auf mehreren Abstraktionsebenen wird heute tagtäglich gefordert. Daher legt das neue Schulfach den Fokus auf das konzeptuelle Verständnis von menschlichem Denken im Sinne von Informationsverarbeitung. Darüber hinaus soll ein Weg aufgezeigt werden, wie moderne Didaktik für MINT-Fächer im Allgemeinen gestaltet werden kann.



11/2015 | Forschung
Kameraprototyp zum Nachweis von Lichtspuren kosmischer Strahlung // Universität Tübingen

Das gemeinsame Projekt der Astro- und Teilchenphysik der Universität Tübingen steht in Zusammenhang mit dem geplanten Extreme-Universe Space Observatory Satellit. Er ist der Erforschung des Ursprungs und der Eigenschaften von höchstenergetischer Kosmischer Strahlung gewidmet. Im vorliegenden Projekt wird hierfür ein Kameraprototyp entwickelt, der auf Photomultipliern auf Halbleiterbasis, sog. SiPMs basiert, um als Alternative zu den  vorgesehenen herkömmlichen Photomultipliern eingesetzt zu werden. SiPMs sind sensitiver und verbrauchen zudem weniger Leistung und sind leichter. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Neutrinos auf der Spur - Charakterisierung von Germanium-Detektoren mittels PET // Universität Tübingen

Hochreine Germaniumkristalle werden u. a. zum Nachweis von Beta- und Gammastrahlen eingesetzt, da diese eine sehr hohe Energieauflösung erreichen.  Deren Empfindlichkeit kann durch Analyse der Pulsformen noch gesteigert werden. Die Abhängigkeit der Pulsformen vom Entstehungsort im Kristall, von der Energie der eingestrahlten Gammas und von Geometrie und Feldkonfiguration soll mit  Positron-Emissions-Tomographie (PET) an der Universität Tübingen studiert werden.  Dies wird das GERDA-Experiment in Italien empfindlicher machen, welches die Natur des Neutrinos bestimmen möchte. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt „Charakterisierung von Germanium-Detektoren mittels PET“  im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Mikrobielle Wasserstoffproduktion // Universität Stuttgart

Wasserstoff ist ein interessanter Treibstoff: Er besitzt eine hohe Energiedichte und bei der Verbrennung entsteht ausschließlich Wasserdampf. Ließe sich Wasserstoff nachhaltig gewinnen, könnte das private Mobilität und Transport umweltfreundlicher machen. Das Projekt „Mikrobielle Wasserstoffproduktion" des Instituts für Biomaterialen und biomolekulare Systeme (IBBS) der Universität Stuttgart soll untersuchen, ob Grünalgen oder Purpurbakterien die effizienteren Wasserstofflieferanten sind. Beide sind in Abwesenheit von Sauerstoff zur Wasserstoffproduktion fähig. Es fehlen aber Daten, die die Prozesse vergleichbar machen und aufzeigen, wie Wasserstoff nachhaltig produziert werden kann. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Soziales
Medienscouts+ // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Das Projekt „Medienscouts+“ wird von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva) in Kooperation mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (ajs) durchführt. Gezielt gefördert wird die Medienkompetenz von Jugendlichen, die in den Stuttgarter Wohngruppen der eva leben. Junge Menschen werden dabei zu Medienscouts ausgebildet, die dann – mit Unterstützung geschulter Fachkräfte – entsprechende Angebote in den Wohngruppen umsetzen. Ziel ist es, junge Menschen für den Umgang mit Medien zu sensibilisieren und die Medienkompetenzförderung als Regelaufgabe in der pädagogischen Arbeit der stationären Wohngruppen dauerhaft zu etablieren. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt für drei Jahre.



11/2015 | Forschung
3D-MAPP: Digitale 3D-Geodaten durch User-App effizienter gewinnen // Universität Heidelberg

Unter dem Motto „3D-Geoinformation von und für uns“ entwickelt das Projekt „3D-MAPP: 3D-MicroMapping von großen Geodatensätzen im Web“ an der Universität Heidelberg eine webbasierte Methodik zur Gewinnung von digitalen Geodaten durch die Verknüpfung der Datenanalyse durch Mensch und Maschine. Über eine schnell zu bedienende 3D-Web-Visualisierung können User in Sekundenschnelle 3D-Micro-Mapping Tasks lösen, die durch automatische Algorithmen nur sehr schwer oder gar nicht gelöst werden können. Auf Basis einer umfangreichen Studie soll die Idee von 3D-MAPP empirisch evaluiert werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
clickECM-Hydrogele – biologisch aktive Hydrogele mit gezielt gesteuerten Eigenschaften // Universität Stuttgart

In diesem Forschungsprojekt wird erstmals eine vollständige humane extrazelluläre Matrix (ECM), die eine Vielzahl an biologisch aktiven Struktur- und Signalmolekülen enthält, mit synthetischen Bausteinen zu einem Hydrogel vernetzt. Die Arbeiten werden von der Arbeitsgruppe „Chemische und physikalische Grenzflächen" des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie der Universität Stuttgart durchgeführt. Durch das gezielte Quervernetzen sollen dabei die bio-mechanischen Eigenschaften des entstehenden ECM-Hydrogels gezielt gesteuert werden. Ziel ist es, Hydrogele mit definierter Stabilität, Elastizität und Quellbarkeit aus einer humanen ECM herzustellen. Aufgrund der hohen biologischen Komplexität und der Ähnlichkeit zu humanem Gewebe wäre ein Einsatz dieser Hydrogele als Implantat oder als in vitro Testsystem zur Reduktion von Tierversuchen denkbar. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Ein lernfähiges Robotersystem in hoch dynamischer Umgebung am Beispiel eines tischtennisspielenden Roboters // Universität Tübingen

Im Projekt an der Universität Tübingen soll ein lernfähiger, Tischtennis spielender Roboter entwickelt werden. Er soll mit einem schnellen Kamerasystem die Balltrajektorie und den Spin des Balls bestimmen und unter Verwendung normaler Schläger und Tischtennisbälle auch mit Spin gespielte Bälle kontrolliert zurückspielen können. Das System ist ein Demonstrator für lernfähige Roboter, die in hoch dynamischen Umgebungen schnell und flexibel reagieren müssen, und daher von großem wissenschaftlichem Interesse in der Robotik. Die Vector Stiftung unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Kostenoptimiertes Batteriekonzept für stationäre Energiespeicher – Machbarkeitsstudie // Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE)

Im Projektvorhaben LASSIE am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) soll die Machbarkeit eines neuen Batteriekonzepts für stationäre Energiespeicher untersucht werden, welches radikal auf die Minimierung der Kosten je eingespeicherter KWh ausgerichtet ist. Die Basis hierfür bildet eine am Fraunhofer ISE entwickelte Natrium-Ionenbatteriezelle mit einem wässrigen Elektrolyten. Solch ein System hat verschiedene Vorteile: Natrium anstelle von Lithium erlaubt eine enorme Skalierung, wie sie voraussichtlich für den Markt der stationären Energiespeicher notwendig sein wird. Auch ist der Zugang zu den günstigen Natriumsalzen als Rohmaterialien sehr einfach. Der wässrige Elektrolyt erlaubt einen sehr sicheren Betrieb. In Summe kann die gesamte Batterie aus ungiftigen Materialien aufgebaut werden. Eine Herausforderung bildet die aufgrund der geringen Zellspannung reduzierte Energiedichte. Das Projekt LASSIE setzt genau an diesem Punkt an, es werden neuartige Konzepte untersucht, wie die Zellspannung erhöht werden kann. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Verringerung des ökologischen Fußabdrucks bei der Herstellung von Propylenoxid // Universität Stuttgart

Propylenoxid ist das am zweithäufigsten hergestellte chemische Zwischenprodukt mit einer weltweiten Kapazität von 8,6⋅10^6 t im Jahr 2010. Im Rahmen des Projekts der Arbeitsgruppe „Photochemische Reaktionstechnik“ am Institut für Technische Chemie der Universität Stuttgart werden deshalb der nutzbare Prozessparameterraum und die Möglichkeiten moderner Lichtquellen und Reaktorkonzepte sowie das Potential der photokatalytischen Epoxidierung von Propylen evaluiert. Mit Hilfe eines mikrostrukturierten Photo-Festbettreaktors soll die Selektivität zu Propylenoxid durch Beeinflussung der Reaktionsgeschwindigkeit verbessert werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Soziales
RESET // Kreisjugendring Esslingen e.V.

„RESET“ ist ein Programm des Kreisjugendrings Esslingen e.V. Es steht für Respekt, Einsatz, Soziales Lernen, Erfolg und Teilhabe. Bei RESET werden delinquent handelnde und gewaltbereite Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren, die eine richterliche Zuweisung in Form von gemeinnützigen Sozialstunden bekommen haben, intensiv begleitet. Eine Sozialpädagogin und eine handwerkliche Fachkraft unterstützen die jungen Erwachsenen sowohl bei der Absolvierung ihrer Sozialstunden als auch in ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Ziel ist es, weitere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten zu vermeiden und die jungen Menschen nachhaltig auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft zu unterstützen. Die Vector Stiftung fördert das Projekt in Ostfildern für zwei Jahre.



News zu diesem Projekt

22.03.2016 Artikel der Esslinger Zeitung zu RESET
11/2015 | Forschung
ownGRID - Studie zur Nutzung von E-Fahrzeugspeichern als stationäre Pufferspeicher // Universität Stuttgart

Ziel des Projekts ownGRID ist es, E-Fahrzeug-Batterien – sowohl im Fahrzeug verbaute als auch stationäre – als Pufferspeicher für PV-Anlagen zu nutzen, um so die Effizienz zu steigern. Dazu sind eine intelligente Steuerung des Gesamtsystems und die Schaffung der Rückspeisemöglichkeit aus der Fahrzeugbatterie notwendig. Hierdurch soll der Strombezug unter Gewährleistung der benötigten Mobilitätsleistung minimiert werden, um die Ausnutzung erneuerbarer Energien zu maximieren, Stromnetze zu entlasten, die Notwendigkeit großer Speicherkraftwerke zu verringern und finanzielle Vorteile für den Betreiber zu bewirken. Des Weiteren sollen verlässliche Lastprofile für die Zellentwicklung im Parallelprojekt EnerTOP gewonnen werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015 für drei Jahre.



10/2015 | Forschung
CO2fuel – Herstellung von Kraftstoffen aus CO2 und Licht // Universität Stuttgart

Das Ziel des Projekts „CO2fuel“ ist die Entwicklung eines leistungsfähigen Systems zur Synthese von Brennstoffen aus Abgasen. Hauptgegenstand dieses Projekts an der Universität Stuttgart wird die Entwicklung eines geeigneten perowskitbasierten Katalysatormaterials für die photoelektrochemische (PE) Synthese sein. Die Verarbeitung zu einer PE-Elektrode und deren Einbau in eine Solarzelle ist letztendlich entscheidend für eine Bewertung der Leistungsfähigkeit des Halbleitermaterials. Zur Herstellung der Elektroden soll ein alternativer auf Siebdruckverfahren basierender Prozess entwickelt werden, wie er z.B. schon zum Herstellen von Batterien erprobt wird. Gefördert wird das Projekt von der Vector Stiftung für drei Jahre im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



10/2015 | Forschung
EnerTOP - Energiedichteerhöhung von Li-Ionen Zellen für mobile und stationäre Anwendungen // Universität Stuttgart

Im Rahmen dieses Projekts an der Universität Stuttgart soll die Energiedichte von Li-Ionen Zellen in vier verschiedenen Ansätzen maßgeblich erhöht werden: Zum einen sollen siliziumbasierte Anodenmaterialien mit höherer Kapazität (mAh/g) verwendet werden - zum anderen auch Kathodenmaterialien mit höherer Kapazität (mAh/g) und/oder höherer Spannung gegenüber Lithium. (Beide Elektrodenmaterialien werden durch spezielle Bearbeitungsverfahren in ihrer Zykelfestigkeit erhöht.) Drittens soll der Kapazitätsverlust über die Lebenszeit reduziert werden, indem eine detaillierte Untersuchung der Betriebszyklen in einem komplexeren Anwendungsfeld (Traktion, stationär, etc.) und deren Auswirkungen auf das Alterungsverhalten durchgeführt wird. Die entsprechenden Profile – mit iterativ optimierten Zelleigenschaften – liefert das Co-Projekt „ownGRID“. Als letztes Element soll ein neuartiges Zellhäusungs-Konzept aufgebaut werden, um die Volumenschübe in der Zelle beim Laden und Entladen abzufedern und dadurch die Zykelstabilität zu verbessern. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



10/2015 | Forschung
Freikolbenlineargeneratorsystem mit zwei gegenläufigen Kolben– Test des Regelungskonzept am Prüfstand // Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung von Freikolbenlineargeneratoren ist die Verwendung von zwei gegenläufigen Kolbeneinheiten, um Vibrationen und Geräusche zu reduzieren. Dabei ist die Herausforderung zu bewältigen, die Kolbenbewegungen synchron zu halten. Hierfür wurden in der Vergangenheit anhand von Simulationen verschiedene Regelungskonzepte entwickelt. Als Anschlussprojekt an diese Entwicklung findet nun die Umsetzung der Synchronisation von zwei gegenläufigen Kolbenbewegungen am Prüfstand statt. Damit soll die Funktionsfähigkeit der Regelungskonzepte nachgewiesen werden. Gefördert wird das Projekt am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015. Die Vorarbeiten zum Projekt begannen bereits im Jahr 2013 und wurden ebenfalls von der Vector Stiftung unterstützt.



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13.05.2016 Zeitungsbericht zum Freikolbenlineargeneratorsystem
10/2015 | Forschung
DynSyn – Dynamische Synthese von Kraftstoffen aus Überschussstrom // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Für die Synthese von Kraftstoffen aus Überschussstrom wird zunächst über Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der dann mit einer Kohlenstoffquelle (z.B. Biomasse oder CO2 aus Industrieabgasen) über einen Fischer-Tropsch Prozess zu einem flüssigen Kraftstoff weiterverarbeitet wird. Dies soll zukünftig auch dezentral mit hoher Flexibilität bzgl. der Menge der Ausgangsstoffe und der Energie in einem neuartigen Mikroreaktor in Technikumsgröße effizient möglich werden. In dem von der Vector Stiftung auf drei Jahre geförderten Projekt wird in einer experimentellen Studie der dynamische Betrieb untersucht und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Qualitätsschwankungen erarbeitet. Das Projekt wird im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015 unterstützt.



10/2015 | Forschung
LoLiFast – Alterung von Fahrzeugbatterien durch Schnellladung mit Regelung vermindern // Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW (ZSW)

Im Projekt "Long life – fast charging" (LoLiFast) am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wird eine adaptive Schnelladeregelung für Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen entwickelt und untersucht. Ziel hierbei ist die Verkürzung der Ladezeit des Elektrofahrzeugs unter Erhalt der Batterielebensdauer durch eine Vermeidung des kritischen Alterungsmechanismus des Lithiumplatings. Als Maßnahme werden dazu zeitoptimale und alterungsminimale Ladetrajektorien entworfen, eine Onlinedetektion von Lithiumplating entwickelt und eine adaptive, diagnosebasierte Laderegelung etabliert. Das neue Ladeverfahren wird in Hard- und Software aufgebaut und testbasiert evaluiert. Unterstützt wird das Projekt von der Vector Stiftung für drei Jahre im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



10/2015 | Forschung
RE-source - Superstarke Recycling-Magnete für Elektromotoren // Hochschule Aalen

Für die nachhaltige Mobilität besitzen superstarke Dauermagnete eine Schlüsselfunktion. Die stärksten Dauermagnete sind heute die Seltenerd(RE)-Magnete. Durch die Entwicklung und Erforschung von superstarken Recycling-Magneten für Elektromotoren sollen zukünftig RE-Metall-Ressourcen geschont und effiziente preiswerte Traktionsmotoren für Elektrofahrzeuge ermöglicht werden. Damit die Recycling-Magnete vergleichbare Funktionalität besitzen wie Neumaterial, müssen ihr Gefüge und die damit verbundenen Magneteigenschaften systematisch als Funktion der Beschaffenheit des recycelbaren Materials und spezifizierter Prozessparameter analysiert werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt an der Hochschule Aalen für drei Jahre im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



10/2015 | Forschung
SISKA - Höhere Energiedichte durch siliziumbasierte Batteriezellen // Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE)

Im Projekt „Siliciumbasierte Energiespeicherzellen – neuartige Kathoden und Anoden" (SISKA) verfolgt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) neue Wege für die Herstellung von Li-Ionen Batteriezellen. Silicium, Basis für den weltweiten Durchbruch der Solarzellenproduktionstechnologie, könnte auch bei Li-Ionen-Batteriezellen eine überraschend wichtige Rolle spielen. Die Forscher des Fraunhofer ISE untersuchen im Projekt SISKA neuartige Synthesewege, mit denen sich leistungsfähige Li-Ionen Akkus unter Einsatz von besonderen Siliciumverbindungen herstellen lassen. Hiermit wird angestrebt, die Energiedichte von Li-Ionenbatterien signifikant zu erhöhen. Das Fraunhofer ISE ist mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte Solarforschungsinstitut in Europa. Unterstützt wird das Projekt von der Vector Stiftung für drei Jahre im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



09/2015 | Bildung
R0botik - Kreativität trifft EV3-In // Förderverein der Realschule Schwieberdingen-Hemmingen e.V.

Mit Hilfe des Lego-Systems EV3 werden Jugendliche der Realschule in Schwieberdingen-Hemmingen ab der 9. Klassenstufe spielerisch an Probleme aus der Informatik und anderen technischen Berufen herangeführt. Die Vector Stiftung unterstützt den Schulverein bei der Beschaffung notwendiger technischer Ausrüstung.



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29.09.2016 AG der Glemstalschule baut erste Roboter
08/2015 | Bildung
Expedition Einstein Ferienangebote // Stadtverwaltung Böblingen

Das Projekt „Expedition Einstein“ ist naturwissenschaftliches Erlebniscamp und Ferienbetreuung zugleich. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche ab der 5. Jahrgangsstufe für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und mit altersgerechten Angeboten zu begleiten. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt für drei Jahre.



08/2015 | Soziales
Cambio – Erfolgreich in Ausbildung! // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Das Projekt „Cambio“ der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva) soll chancenarmen jungen Erwachsenen eine langfristige berufliche Perspektive ermöglichen, in dem sie in eine schulische oder betriebliche Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Zudem sollen junge Erwachsene, die bereits in Ausbildung sind, beim Auftreten ausbildungsgefährdender Faktoren darin unterstützt werden, diese abzubauen, um einen drohenden Abbruch zu verhindern.



08/2015 | Bildung
mach MI(N)T! – 2. Durchgang // mach MI(N)T!

2015 geht mach MI(N)T! in die zweite Runde. Schulen aus der gesamten Metropolregion Stuttgart haben sich im Rahmen der mach MI(N)T!-Ausschreibung um eine Förderung beworben. Ab Schuljahresbeginn 2015/2016 werden 22 Projekte an Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen im Raum Stuttgart über drei Jahre von der Vector Stiftung und der Heidehof Stiftung unterstützt. Zusammen mit den bereits 2014 zugesagten Projekten werden damit insgesamt 45 mach MI(N)T!-Projekte an Schulen in der Metropolregion Stuttgart umgesetzt. Mach MI(N)T! zielt insbesondere darauf ab, Schülerinnen und Schüler, deren Potential im MINT-Bereich noch unentdeckt ist, für technische und naturwissenschaftliche Fragen zu begeistern und ihr Interesse an MINT-Themen zu wecken. Die Planung, Entwicklung und Umsetzung des Projekts kann jede Schule unter Einhaltung der Förderregelungen individuell gestalten. Damit lässt sich mach MI(N)T! in unterschiedliche Schulkonzepte integrieren und ist nachhaltig angelegt.



07/2015 | Soziales
Bildungschancen für Stuttgart // Chancenwerk e.V.

Chancenwerk e.V. fördert mit der „Lernkaskade" ab Herbst 2015 junge Menschen in Stuttgart: Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen werden mit einem Intensivkurs durch Studierende unterstützt. Als Gegenleistung helfen die Älteren ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern bei schulischen Aufgaben. Die Älteren „bezahlen“ also mit ihrem Engagement. Die Jüngeren entrichten lediglich einen geringen monatlichen Beitrag, sodass das System unabhängig von der Herkunft der Kinder funktioniert. Chancenarme junge Menschen erhalten so Unterstützung, um in ihrem späteren Leben ihre Grundversorgung aus eigener Kraft sicherzustellen. Die Vector Stiftung unterstützt mit weiteren Förderern die Umsetzung des Projekts in Stuttgart für die kommenden drei Jahre.



07/2015 | Bildung
Studie „Interessenentwicklung im mach MI(N)T!-Unterricht“ // Universität Stuttgart

Die Studie der Universität Stuttgart bezieht sich auf das Programm „mach MI(N)T!“, in welchem die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler mit mittleren Leistungen und geringer Affinität zu den MINT-Fächern angesprochen und gezielt gefördert werden soll. Es soll evaluiert werden, ob die angestrebten Effekte im Bereich Interesse-/Selbstkonzept und Motivation erreicht werden. Zudem werden die Interessenentwicklungen und die Bildungsorientierung untersucht. Daraus sollen grundlegende Erkenntnisse für die Unterrichtspraxis und Lehrerausbildung im Bezugsfeld der freiwilligen MINT-Angebote gewonnen werden.



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19.10.2016 Zwischenbericht zur mach MI(N)T!-Evaluation online
06/2015 | Soziales
Aufbau Lehramtsstudium Informatik // KIT-Stiftung

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Vector Stiftung die Neueinführung des Lehramtsstudiums Informatik. Die zukünftigen Lehramtsstudierenden der Informatik sollen mit dem Studium eine umfassende Ausbildung erhalten und sich mit den Abschlüssen Bachelor of Education (B. Ed.) und Master of Education (M. Ed.) für den Schuldienst qualifizieren. Die Informatikstudiengänge am KIT belegen seit langem deutschlandweit Spitzenplätze in den Rankings. Das KIT besitzt außerdem einen hervorragenden Ruf bei der Ausbildung von Lehrkräften in den MINT-Fächern. Diese beiden Grundlagen bieten die besten Voraussetzungen für die erfolgreiche Einführung des Lehramtsstudiums Informatik.



06/2015 | Soziales
ZUKUNFT AUSBILDUNG // BAZ Esslingen – Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH

„ZUKUNFT AUSBILDUNG" ist ein Projekt des Beruflichen Ausbildungszentrums (BAZ) Esslingen und zielt darauf ab, chancenarmen jungen Menschen den Einstieg in eine Ausbildung zu erleichtern. Das Modell aus Bewerberpool, Bewerbungscoaching, „Ausbildungsplatz Speed-Dating" und Azubi Startseminar bietet den Jugendlichen eine Möglichkeit, sich einen Ausbildungsplatz zu erarbeiten. Sie werden bei der Ausbildungsplatzsuche dauerhaft durch eine vertraute Ansprechperson betreut. Besonderheit des niedrigschwelligen Projekts ist es, dass der Fokus primär auf die Motivation und Zielstrebigkeit der Jugendlichen gelegt wird und der Lebenslauf nicht allein ausschlaggebend ist. Das Projekt wird in den kommenden zwei Jahren durch die Vector Stiftung gefördert.



05/2015 | Bildung
letsgoING II // Hochschule Reutlingen

Seit 2013 führt der Studienbereich Mechatronik der Hochschule Reutlingen das Projekt „letsgoING“ mit vier Gymnasien aus dem Kreis Tübingen / Reutlingen als Pilot durch. „letsgoING“ ermöglicht anspruchsvolle und interessante Mikrocontroller-Projekte im regulären NwT-Unterricht. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler für technische Aufgabenstellungen zu begeistern und für Ingenieur-Studiengänge zu motivieren. Phase II startet 2016 und zielt auf die Verbreiterung des Projekts ab. An den vier Pilotschulen werden Parallelkurse unterstützt und weitere Schulen sollen als Kooperationspartner für „letsgoING“ gewonnen werden. Das „letsgoING“-Modell soll zudem in der Bildungsstruktur verankert werden. In diesem Zusammenhang werden u.a. Kurse in der Aus- und Weiterbildung von NwT-Lehrkräften angeboten.



04/2015 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vector Stiftung fördert ab dem Wintersemester 2015/2016 zehn Lehramtsstudierende der MINT-Fächer mit dem Deutschlandstipendium für die Dauer von drei Jahren. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



03/2015 | Bildung
Studie „Interessen- und Kompetenzentwicklung im NwT-Unterricht“ // Universität Stuttgart

Im Bildungsbereich fördert die Vector Stiftung die Erstellung einer Studie der Universität Stuttgart, die darauf abzielt, die bisherigen Erfahrungen und Kompetenzen im Unterrichtsfach „Naturwissenschaft und Technik" (NwT) zu erfassen. Die Studie soll grundlegende Erkenntnisse zur Unterrichtsgestaltung für die Unterrichtspraxis und die Lehrerausbildung bereitstellen. Untersucht wird, mit welchen Interessen und Vorkenntnissen die Schülerinnen und Schüler in den NwT-Unterricht einmünden und wie sich ihre Kompetenzen und Interessen im Unterricht entwickeln. Dabei wird analysiert, ob sich standortübergreifend eine Kernkompetenz ausmachen lässt und ob der NwT-Unterricht für weitere Bildungsentscheidungen bedeutsam wird.



03/2015 | Soziales
Job Coach II // leben&wohnen - Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Stuttgart (ELW)

Das Neeffhaus ist ein Wohnheim für Frauen in Wohnungsnot des Eigenbetriebs leben&wohnen der Landeshauptstadt Stuttgart. Seit 2013 fördert die Vector Stiftung das Neeffhaus-Projekt „Job Coach“. Es ermöglicht eine intensivere und nachhaltigere Betreuung der Frauen. Ergänzend zum Regelangebot bietet es ein individuell abgestimmtes Betreuungsangebot in den Lebensphasen Schule und Ausbildung sowie bei der Eingliederung der Frauen in den Arbeitsmarkt. Auch die zweite Phase des Projekts wird von der Vector Stiftung unterstützt und startet 2016.



03/2015 | Soziales
Handwerkliche Begabungen fördern // pro labore gGmbH

Im Rahmen des Themenschwerpunktes 2015 unterstützt die Vector Stiftung das Projekt „Handwerkliche Begabungen fördern“ der Initiative pro labore in Reutlingen. Ab April 2015 werden für zwei Jahre 20 junge Erwachsene, die sonst keine Chance auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz haben, an eine Ausbildung im Maler-, Schreiner oder Zimmererbereich herangeführt. Eine umfangreiche Anleitung durch erfahrene Meister in diesen Gewerken und eine intensive sozialpädagogische Begleitung der Jugendlichen bilden die Kernpunkte des Projekts.



03/2015 | Bildung
Vector Stiftungslehrstuhl „Physik und ihre Didaktik" // Universität Tübingen

Die Universität Tübingen richtet unter dem Motto „Lehrerbildung neu denken!“ eine School of Education ein, die neue Standards in der Lehrerbildung setzen soll. Um die Qualität der Lehrerbildung gerade in den MINT-Fächern deutlich zu steigern und um künftige Lehrerinnen und Lehrer zu befähigen, Jugendliche schon früh für ein entsprechendes Studium zu interessieren, sollen vier MINT-Lehrstühle für die naturwissenschaftlichen Fächer und ihre Didaktik eingerichtet werden, darunter der Vector Stiftungslehrstuhl „Physik und ihre Didaktik“.



02/2015 | Soziales
Stottern und Beruf II // Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. (BVSS)

Das Projekt „Stottern und Beruf“ der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. (BVSS) startet 2015 in die zweite Phase. Als unmittelbare Unterstützung für Betroffene werden die in Phase I entwickelten Angebote etabliert und ausgebaut (Qualifizierung der Selbsthilfegruppen über Multiplikatoren, individuelle Peer-to-Peer-Beratung, Berufsorientierungsseminare für junge Stotternde). Hinzu kommt die gezielte Aufklärung der Arbeitgeberseite. Vorurteile und Unwissen gegenüber dem Stottern sollen abgebaut werden, damit Betroffene im Berufsleben aufgrund ihrer Sprechbehinderung keine Benachteiligung erfahren.



12/2014 | Bildung
TechTalents // UnternehmerTUM gGmbH

Das „TechTalents“-Programm des Gründerzentrums UnternehmerTUM befähigt und fördert neue Generationen von Technologiegründern. In interdisziplinären Vorlesungseinheiten sowie in Maker- und Gründungsprojekten erhalten Studierende praxisnahe Ausbildung in der Umsetzung von innovativen Produkten und Dienstleistungen. Teilnehmer am Programm nutzen den TechShop, eine High-Tech-Prototypenwerkstatt auf 1500m² am Campus Garching zur Entwicklung von Prototypen, und gründen innovative Produkt- und Dienstleistungsunternehmen. Das „TechTalents“-Programm leistet einen Beitrag zur Stärkung der Ausbildung in MINT-Fächern und zur Förderung von Gründungen im Hardwarebereich.



News zu diesem Projekt

10.06.2015 MakerSpace in Garching startet erfolgreich
15.05.2015 UnternehmerTUM stellt sich vor
12/2014 | Forschung
Großflächige Präparation und Mikroskopie hochkapazitativer Li-Ionen Speicherzellen // Hochschule Aalen

Für die nachhaltige Mobilität sind Li-Ionen Batterien eine wichtige Schlüsseltechnologie. Die Qualität dieser Batterien, d.h. Funktion, Sicherheit und Lebensdauer, hängt entscheidend vom inneren Aufbau, von feingeometrischen Merkmalen und Fertigungsungänzen ab. Diese Mikrometer- und Sub-Mikrometerdimension kann nur mikroskopisch ausreichend genau analysiert werden. Ziel des Projekts „Großflächige Präparation und Mikroskopie hochkapazitativer Li-Ionen Speicherzellen“ der Hochschule Aalen ist die Entwicklung einer Präparations- und Analysemethodik für die mikroskopische Charakterisierung insbesondere großer Batteriezellen. Dabei müssen große Datenmengen softwaretechnisch verarbeitet und intelligente Algorithmen zur automatischen quantitativen Auswertung entwickelt werden.



11/2014 | Forschung
Erweitertes Energiemanagement bei E-Fahrzeugen // Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft

Das Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM) der Hochschule Karlsruhe wird in einem neuen Projekt die Entwicklung eines erweiterten Energiemanagements unter Berücksichtigung der gewünschten Fahrtstrecke bei E-Fahrzeugen untersuchen. Gefördert wird das Projekt von der Vector Stiftung über drei Jahre.



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30.11.2014 Kurzbeschreibung des IEEM-Forschungsprojekts
11/2014 | Forschung
Forschungsprojekt „LIBELLE“ // Universität Stuttgart

Das Institut für Photovoltaik (IPV) der Universität Stuttgart wird ab 2015 zu Lithium-Ionen Batterien mit selbsttragenden und leichten Einheiten (LIBELLE) forschen. Ziel ist es, eine Reichweitenerhöhung von E-Fahrzeugen durch ein erheblich verbessertes Verhältnis der gravimetrischen Energiedichte [Wh/kg] beim Übergang von Zelle auf Batterie (mehr kWh bei gleichem Batteriegewicht) sowie durch ein optimiertes Batterie-Management System zu erreichen. Die Vector Stiftung finanziert das Projekt bis 2018.



11/2014 | Bildung
Vector Stiftung Auslandsstipendium III // Hochschule Reutlingen

Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Fakultät Technik der Hochschule Reutlingen und ausländischen Partnerhochschulen wird von der Vector Stiftung in den kommenden drei Jahren weiter unterstützt. Outgoing- und Incoming-Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Technik können sich über die Hochschule um ein Stipendium der Vector Stiftung bewerben, wobei sowohl die Leistungen als auch das soziale Engagement bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten berücksichtigt werden.



10/2014 | Bildung
NwT-Bildungshaus in Göppingen // Hochschule Esslingen

Die Hochschule Esslingen hat sich mit dem Bildungshaus für Naturwissenschaft und Technik (NwT) am Standort Göppingen das Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche, Studierende und Familien systematisch an ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen und industrielle Arbeitsweisen heranzuführen. Schülerinnen und Schüler sollen bereits während ihrer Schulzeit für Technik begeistert werden. Darüber hinaus werden Erziehern/innen und Lehrkräfte über eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung soweit qualifiziert, dass sie in Kindertagesstätten und Schulen angepasste technische Projekte durchführen können. Herzstück des Projekts ist der Aufbau einer überregionalen Lehrerweiterbildung zur Qualifikation von Lehrkräften für das Unterrichtsfach „Naturwissenschaft und Technik“. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt „NwT-Bildungshaus“ gemeinsam mit weiteren Förderern für drei Jahre.



09/2014 | Bildung
Deutschlandstipendien Lehramt MINT-Studierende // Universität Tübingen

Die Vector Stiftung fördert ab April 2015 fünf Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer an der Universität Tübingen für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, interessieren.



09/2014 | Bildung
Deutschlandstipendien Lehramt MINT-Studierende // Universität Stuttgart

Die Vector Stiftung fördert ab April 2015 zehn Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer an der Universität Stuttgart für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, interessieren.



08/2014 | Forschung
Betriebssicherheit von berührungsloser Ladeinfrastruktur in Elektrofahrzeugen // Universität Stuttgart

Das Institut für Elektrische Energiewandlung (IEW) der Universität Stuttgart baut im Rahmen des Projekts „Betriebssicherheit von berührungsloser Ladeinfrastruktur in Elektrofahrzeugen“ eine induktive Ladeinfrastruktur mit einer Leistung von 3kW für Elektrofahrzeuge auf. Ziel ist es, Verfahren für die Fremdkörperdetektion zu entwickeln und deren Auswirkung auf das Systemverhalten zu erforschen. Das Forschungsprojekt wird von der Vector Stiftung für drei Jahre gefördert.



07/2014 | Bildung
mach MI(N)T! – 1. Durchgang // mach MI(N)T!

mach MI(N)T! ist ein Projekt, das vom Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart ins Leben gerufen wurde und von der Vector Stiftung und der Heidehof Stiftung unterstützt wird. Das Projekt soll Schüler und Schülerinnen ab Klasse 6, die bisher noch kaum Interesse an MINT-Fächern gezeigt haben. für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistern. Ab dem Schuljahr 2014/2015 wird mach MI(N)T! von 21 Schulen in der Metropolregion Stuttgart angeboten. Mit den von der Vector Stiftung bereitgestellten Geldern können Studierende und Lehrkräfte individuelle Mathematik-, Physik- oder Technik-AGs anbieten, die in das jeweilige Schulkonzept passen und nachhaltig gestaltet sind. Die Förderung ist für drei drei Jahre ausgelegt.



05/2014 | Forschung
Promotionsstipendium „Formadaptive drahtlose Leistungsübertragung für medizinische und Consumer Anwendungen“ // Universität Freiburg

Ab dem Wintersemester 2014/2015 fördert die Vector Stiftung für drei Jahre ein Promotionsstipendium am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg zum Thema „Formadaptive drahtlose Leistungsübertragung für medizinische und Consumer Anwendungen“. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, ein flexibles und miniaturisiertes System zur drahtlosen Leistungsübertragung für medizinische und Consumer Anwendungen zu entwickeln. Mit der Förderung von Promotionsstipendien möchte die Vector Stiftung einen Beitrag zur Forschungslandschaft Deutschland leisten.



12/2013 | Bildung
MINToring – Studierende begleiten Schüler und Studieneinsteiger // BBQ Berufliche Bildung gGmbH

Hinter dem Projekt „MINToring“ der BBQ Berufliche Bildung gGmbH steht die zentrale Idee, Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu gewinnen und auf ihrem Weg in ein MINT-Studium zu begleiteten. Hierzu stehen engagierte Studierende der MINT-Fächer (MINToren) den jungen Erwachsenen (MINTees) an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe und Esslingen beratend und unterstützend zur Seite. Zum einen werden Einblicke in verschiedene Studiengänge und das Studentenleben gegeben. Zum anderen werden durch die Begleitung seitens der MINToren in den ersten Semestern Studienabläufe stabilisiert und Abbrüche vermieden. Die Vector Stiftung fördert das Projekt für eine Dauer von drei Jahren.



10/2013 | Forschung
Forschungsprojekt „INEA“ // Universität Stuttgart

Für eine Laufzeit von drei Jahren fördert die Vector Stiftung das Projekt „Innovative elektrische Maschine für energieeffiziente Antriebssysteme“ (INEA) am Institut für elektrische Energieumwandlung (IEW) der Universität Stuttgart. Ziel ist die Berechnung, der Entwurf, die Auslegung und der Aufbau einer energieeffizienten, elektrisch erregten Synchronmaschine. Der Läufer soll kontaktlos mittels induktiver Übertragung mit Energie versorgt werden.



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31.08.2013 Projektskizze „INEA“ ist online
08/2013 | Forschung
Promotionsprojekt „Simulation von Hybridfahrzeugen“ // Universität Stuttgart

Im Zentrum des Projekts „Dynamische Hybridsimulation“, welches am Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) der Universität Stuttgart angesiedelt ist, steht die Forschungsfrage, wie der Verbrennungsmotor innerhalb von Hybridsimulationen detaillierter hinsichtlich Wirkungsgrad, Verbrennungsgeräusch und Schadstoffemissionen abgebildet werden kann. In diesem Zusammenhang finanziert die Vector Stiftung ein Promotionsstipendium für die Dauer von drei Jahren.



08/2013 | Forschung
Promotionsstipendium „0D und 3D Simulationen im Bereich der Verbrennungsmotoren in hybridisierten Umfeldern“ // Universität Stuttgart

Die Vector Stiftung hat die Unterstützung eines Promotionsprojekts am Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) der Universität Stuttgart für drei Jahre zugesagt. Es werden Möglichkeiten erforscht, wie die Kraftstoffeigenschaften im Rahmen der 0D- und 3D-Simulation von Verbrennungsmotoren besser berücksichtigt werden können.



07/2013 | Forschung
Young Investigator Group „Green Mobility" // KIT-Stiftung

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Vector Stiftung haben gemeinsam die Young Investigator Group (YIG) „Green Mobility – Gewichtsoptimierte Fahrzeugstrukturen durch maßgeschneiderte Hochleistungsfaserverbunde“ eingerichtet. Ziel der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe ist es, die Simulierbarkeit von Hochleistungs-Faserverbundkunststoffen zu verbessern, um Fahrzeugbauteile aus diesen Werkstoffen gewichtsoptimiert auslegen zu können.



News zu diesem Projekt

10.08.2014 Start der YIG „Green Mobility
04/2013 | Bildung
Deutschlandstipendien MINT-Studierende 2013 // Universität Stuttgart

Nachdem die Vector Stiftung 2012 die Förderzusage für die Finanzierung von 66 Deutschlandstipendien gegeben hat, werden ab dem Wintersemester 2013/2014 weitere 76 Deutschlandstipendien an zehn Hochschulen und Universitäten finanziert. An der Universität Stuttgart fördert die Vector Stiftung 15 weitere Deutschlandstipendien für die Dauer von drei Jahren.



08/2017 | Forschung
In-situ Polymerisation von Durchdringungsnetzwerken für den Aufbau von einheitlichen Festkörperelektrolyten // Helmholtz-Institut Ulm (HIU) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Lithium-Ionen-Batterien mit einem Feststoffelektrolyten auf der Basis von Kunststoffen bieten im Vergleich zu konventionellen Zellen mehr Sicherheit, Flexibilität sowie geringere Kosten und Umweltbelastung bei der Herstellung. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer einfachen Methode, welche den Aufbau des Polymerelektrolyten direkt im Kathodenmaterial erlaubt und ein neues Zelldesign ermöglicht. Die einheitliche, ionenleitende Polymerelektrolytmatrix kann dabei in engen Kontakt mit dem Aktivmaterial treten und sowohl die Funktion des Separators als auch des Binders übernehmen.



08/2017 | Forschung
Energiegewinnung durch Salzgradienten mittels Hydrogelen in einem osmotischen Motor // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Projekt ist eine Machbarkeitsstudie für einen vollständig neuen Ansatz zur Nutzung von Salzgradienten zwischen Meer- und Flusswasser als regenerative Energiequelle. Dabei werden Superabsorber (aktives Material in Windeln) eingesetzt, die in Süßwasser quellen und in Salzwasser entquellen. Eine zyklische Kolbenbewegung in einem Osmosemotor ist so durch abwechselndes Benetzen des Superabsorbers mit Fluss- und Meerwasser an Flussdeltas zum Energiegewinn denkbar. Die Optimierung des Energieausstoßes, sowie ein Uspcaling sind Ziele des Projektes am Institut für Technische Chemie und Polymerchemie.



07/2017 | Forschung
Bor-Stickstoff Dotierung von Graphen: Vom Metall zum Halbleiter // Universität Tübingen

Graphen ist ein vielversprechender Werkstoff für eine große Breite von Anwendungen. Von großem Interesse ist der Einsatz im Bereich der organischen Elektronik.
Aufgrund seines metallischen Charakters kann Graphen allerdings nicht ohne weitere Modifikationen in Transistoren verwendet werden. Hier soll durch den Ersatz einiger Kohlenstoffatome durch Bor- und Stickstoffatome eine Bandlücke im Graphen erzeugt werden. Dazu werden im Projekt am Institut für Organische Chemie bor- und stickstoffhaltige organische Verbindungen mit vorgebildetem Graphengitter verwendet.



07/2017 | Forschung
Organische Solarzellen: Effiziente Lichtkonversion // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Um die Nutzung von infrarotem Licht in organischen Solarzellen zu ermöglichen und somit deren Wirkungsgrad zu steigern, werden neuartige Aufkonversions-Schichten auf den Solarzellen appliziert, die jeweils zwei infrarote Photonen in ein sichtbares Photon wandeln. Damit die Aufkonversion in festen organischen Dünnschichten effizient funktionieren kann, müssen die beteiligen Sensitizer- und Emitter-Moleküleinheiten hochgeordnet vorliegen. In diesem Forschungsprojekt am Institut für Organische Chemie werden hierbei gezielt verschiedene Anordnungen von Sensitizern und Emittern synthetisiert und hinsichtlich ihrer Konversions-Effizienz optoelektronisch charakterisiert. Im Erfolgsfall wird das Konzept auf andere Solartechnologien und auf Lichtquellen für die Allgemeinbeleuchtung übertragen.



07/2017 | Forschung
CellMOUSE // Universität Ulm

Das Ziel des Projektes am Institut für experimentelle Physik besteht in der Entwicklung einer neuen Methodik zur Blut- beziehungsweise Zellanalyse. Dabei werden herkömmliche Techniken mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in einem vollkommen neuartigen Messsystem kombiniert, um eine höhere Spezifizität bei gleichzeitig stark reduzierten Anforderungen zu erreichen. Dabei steht die zuverlässige Identifikation von Blutzellen und deren krankhafter Veränderungen im Forschungsfokus. Die Vision des Projektes ist ein kostengünstiges hämatologisches Diagnosegerät für den weltweiten Einsatz.



07/2017 | Bildung
Förderung des FundaMINT-Stipendiums ab 2017 // Deutsche Telekom Stiftung

Auf der Suche nach erfolgreichen Programmen zur Förderung von Lehramtsstudierenden der MINT-Fächer ist die Vector Stiftung auf das von der Deutsche Telekom Stiftung entwickelte Stipendienprogramm FundaMINT aufmerksam geworden. Dieses einzigartige Stipendium fördert angehende Lehrkräfte der MINT-Fächer in den letzten vier Semestern Ihres Masterstudiums finanziell und ideell. Mit dem Ziel, das FundaMINT-Stipendienprogramm weiter zu verbreiten und zu verstetigen und damit die MINT-Lehrerbildung zu stärken, fördert die Vector Stiftung ab 2017 zusätzliche Stipendien.



07/2017 | Forschung
Amphiforce - Superamphiphobe Oberflächen durch Elektrophorese // Hochschule Aalen

Im Projekt Amphiforce am Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen (FINO) der Hochschule Aalen sollen superamphiphobe Oberflächen entwickelt werden. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl stark wasser- als auch stark ölabweisend sind. Die erforderliche Oberflächenstruktur wird durch eine kombinierte Oberflächentechnik, u. a. mittels mikrogeprägten Substraten und nachfolgender Elektrophorese, erzielt.


Superamphiphobe Oberflächen eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen wie selbstreinigende Beschichtungen, Anti-Eis-Oberflächen, die Süßwassergewinnung aus Nebel oder die Ölabtrennung aus Gasen oder Flüssigkeiten, wie z.B. bei Ölkatastrophen oder zur Aufreinigung von Trinkwasser benötigt.



07/2017 | Bildung
Lehrerfortbildungen für BNT und Informatik // VDI-Haus Stuttgart GmbH

Mit der Einführung des neuen Bildungsplans 2016 in Baden-Württemberg besteht weiterhin Bedarf an Fortbildungen für Lehrkräfte im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Insbesondere bei den Fächern Biologie, Naturphänomene und Technik (BNT) und Informatik steigt die Nachfrage. Im kommenden Schuljahr wird die gemeinnützige VDI-Haus Stuttgart GmbH daher Lehrerfortbildungen zu den Themen Statik und Elektronik anbieten. Neben der Vermittlung praxisnaher Inhalte an die Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II sollen Anregungen für den eigenen Unterricht gegeben werden. Um einen möglichst hohen Wissens- und Praxistransfer zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl pro Fortbildung auf 12 Lehrkräfte begrenzt. Die Vector Stiftung fördert das Projekt im kommenden Jahr.



06/2017 | Forschung
Mathematik und Perspektive wachsender Einkommensungleichheit // Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n)

Im Projekt am FAW/n sollen verschiedene Analysen durchgeführt werden, die beobachtbare Phänomene wie die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und den Verlust der gesellschaftlichen Mitte erläutern. Die Analysen basieren auf einer Klasse von Lorenzkurven, die sich durch ein exzellentes Approximationsverhalten an empirische Einkommensverteilungsdaten auszeichnen und sie untermauern die unbedingte Notwendigkeit, dass das Ungleichheitsniveau in einer Gesellschaft nicht außerhalb des "efficient inequality range" liegen sollte.


Im Einzelnen geht es um eine Analyse der Zunahme von Ungleichheit im Zeitverlauf, um eine Betrachtung von Armut und Reichtum sowie um eine aggregierte Betrachtung von Ungleichheit von Staatengruppen. Es soll eine Web-Anwendung implementiert werden, die die gewonnenen Erkenntnisse für ihre Nutzer aufbereitet.



06/2017 | Soziales
Gesundheit im Käthe-Luther-Haus // Evangelische Wohnheime Stuttgart e.V.

Das Käthe-Luther-Haus ist ein Wohnheim für Frauen in sozialer Ausgrenzung und Wohnungsnot in Stuttgart. Es bietet neben der Wohnmöglichkeit verschiedene Angebote zur Tagesstrukturierung an. Im Rahmen eines Partizipationsprojekts gründete sich eine Gruppe, die gesunde Ernährung in den Fokus stellt. Um ergänzend die sportliche Betätigung zu fördern, gibt es ab August 2017 ein Fitnessangebot in einem naheliegenden Studio. Neben der Anleitung durch ausgebildete Trainer werden individuelle Trainings- und auf Wunsch Ernährungspläne auf die Belange der Frauen zugeschnitten. Begleitet werden die Bewohnerinnen durch eine Sozialarbeiterin, die im Rahmen von leitfadengeführten Gruppen- und Einzelgesprächen die Fortschritte und Motivation mit den Projektteilnehmerinnen reflektiert. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Betroffene der Wohnungsnotfallhilfe langfristig zum Sport motiviert werden können. Die Vector Stiftung unterstützt die Anlaufphase des Projekts bis Dezember 2017.



06/2017 | Soziales
Präventive Wohnraumsicherung für Familien // Landeshauptstadt Stuttgart

Die Erfahrung in der Fachstelle Wohnungssicherung des Sozialamts des Landeshauptstadt Stuttgart zeigt immer wieder, dass für einen nachhaltigen Wohnungserhalt bei Familien und Alleinerziehenden eine proaktive und kontinuierliche Nachbetreuung notwendig ist. Nachdem wohnungserhaltende Maßnahmen erfolgreich waren, ist häufig ein längerfristiger Unterstützungsbedarf nötig, um wiederholte Kündigungen oder Räumungsklagen zu vermeiden. Im Rahmen des Projekts „Präventive Wohnraumsicherung für Familien“ wird diese weiterführende Betreuung in der Fachstelle geleistet. Sie ist eine wesentliche konzeptionelle Ergänzung mit dem Ziel, akute Hilfen zur Verhinderung des Wohnungsverlustes langfristig zu sichern und die Familien in ihrem gewohnten Umfeld zu stabilisieren. Das Präventivprojekt zur Verhinderung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit wird drei Jahre von der Vector Stiftung gefördert.



06/2017 | Bildung
Ich kann’s! // KinderHelden gGmbH

„Ich kann’s! – Lernförderung im Bildungstandem“ ist ein Mentorenprojekt der KinderHelden gGmbH, welches Grundschulkindern mit schwierigen Startbedingungen eine individuelle Lernförderung anbietet. Jedes Kind trifft sich wöchentlich mit seinem ehrenamtlichen Lernbegleiter (Mentor) und wird von ihm sowohl bei schulischen als auch bei persönlichen Fragen unterstützt. KinderHelden sorgt für eine fachgerechte Auswahl und Vorbereitung der Mentoren, steht in engem Kontakt zu den Schulen, begleitet das Tandem und schafft ergänzende Gruppenaktivitäten. Die Schüler verbessern ihr Lern- und Arbeitsverhalten sowie ihre schulischen Leistungen und stärken ihr Selbstbewusstsein. Mit dem Ziel, Kindern mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu ermöglichen, fördert die Vector Stiftung das Programm in der Region Stuttgart gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart und weiteren Förderern.



05/2017 | Soziales
Fitness-Lotsen für sozial benachteiligte Menschen // Aufbaugilde Heilbronn

Im Rahmen des Projekts wird eine kleine Gruppe langzeitarbeitsloser Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in speziellen Workshops zu Fitness-Lotsen ausgebildet, wobei sie Kenntnisse in Anatomie, Sportmedizin sowie Trainingslehre erwerben. Nach der Ausbildung sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, das erworbene Wissen an andere Betroffene in Form von einfachen Fitness- und Gymnastikkursen innerhalb und außerhalb der Aufbaugilde Heilbronn weiterzugeben. Die Erfahrung zeigt, dass sich gesellschaftlich am Rande stehende Menschen leichter von Personen mit ähnlichen Erfahrungen aktivieren lassen. Das Pilotprojekt wird von der Vector Stiftung im Rahmen des Förderschwerpunkts „Verbesserung der Lebensbedingungen von wohnungslosen Menschen“ unterstützt.



03/2017 | Soziales
Dezentrale Schuldnerberatung // Evangelische Gesellschaft - Zentrale Schuldnerberatung Stuttgart (ZSB)

Die zentrale Schuldnerberatung (ZSB) bietet in Kooperation von Evangelischer Gesellschaft Stuttgart e.V., Caritasverband für Stuttgart e.V. und PräventSozial gGmbH soziale Schuldnerberatung für Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger an. Der Zugang zur Beratung erfolgt über Sprechzeiten in der ZSB. Im Rahmen des Pilotprojekts „Dezentrale Schuldnerberatung“ werden zusätzliche Beratungsangebote an niedrigschwelligen Anlaufstellen der Wohnungslosenhilfe angeboten. Schulden können existenziell bedrohliche Situationen wie Wohnraum- und Arbeitsplatzverlust bewirken. Um diese Situationen zu verhindern bzw. zu überwinden, möchte die ZSB mit der dezentralen Schuldnerberatung eine Brücke für benachteiligte Menschen in ihre Beratungsangebote bauen. Mit der dezentralen Beratung können Menschen erreicht werden, die die ZSB in der Innenstadt bisher nicht aufsuchen. Hierzu gehören insbesondere alte, kranke und sozial benachteiligte Menschen, für die es ein großer Aufwand ist, den Stadtteil zu verlassen. Die Vector Stiftung fördert das Projekt im Rahmen ihres sozialen Themenschwerpunkts „Wohnungslosigkeit“.



12/2016 | Bildung
Summer Science Camp // Stuttgarter Jugendhaus gGmbH

Die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft realisiert ein besonderes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche aus Stuttgart und der Umgebung: das Summer Science Camp – Willkommen in der MINT Galaxie. Das Angebot zum forschenden Experimentieren auf den Gebieten Robotik – Flugobjekte – Mobilität – Energie (Themensterne) wird im Sommer 2017 zum fünften Mal in der Carl Benz Arena stattfinden. 600 Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren können drei Wochen in der Technik Galaxie aus den verschiedenen Themensternen wählen und unter Anleitung von Experten und Expertinnen intensiv in ein Thema eintauchen. Die Vector Stiftung unterstützt 2017 die Durchführung des Camps gemeinsam mit weiteren Förderern.



12/2016 | Forschung
DEmiL // Kooperationsprojekt KIT und Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT)

Der elektrische Antriebsstrang ist das zentrale Element für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität. Im Projekt „DEmiL“ wird ein neuartiger Elektromotor erforscht, welcher sich durch eine direkte Kühlung der Statorwicklungen auszeichnet. Dieses Kühlkonzept sorgt für eine herausragende Leistungsdichte und Effizienz des Antriebs und ermöglicht gleichzeitig den Einsatz von Kunststoffen als Gehäusematerial. Die ausgewählten Spritzgießmassen auf Basis duromerer, faserverstärkter Kunststoffe können großserienfähig, kostengünstig und mit einer hohen Funktionsintegration verarbeitet werden. Das Projekt „DEmiL“ soll das Potential dieses neuen Ansatzes in der Elektromotorenfertigung aufzeigen.



12/2016 | Soziales
Neuanschaffung des DRK-Kältebus // DRK-Kreisverband Stuttgart e.V.

Seit dem Winterhalbjahr 2013/2014 bietet der Kreisverband Stuttgart des Deutschen Roten Kreuzes (DRK-Kreisverband Stuttgart e.V.) in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt der Stadt Stuttgart den Kältebus an. Bei Temperaturen ab -5 °C fährt ein ehrenamtliches Team rund 30 Anlaufstellen in Stuttgart an, an denen wohnungslose Personen, die sich aus verschiedenen Gründen gegen eine Unterkunft entschieden haben, übernachten. Der Kältebus gibt heiße Getränke, wärmende Kleidung, Isomatten, Decken und Schlafsäcke aus. Wer in einer Notunterkunft übernachten möchte, diese aber nicht mehr aus eigener Kraft erreichen kann, wird vom DRK-Kältebus hingefahren. Kleine Blessuren können vor Ort versorgt werden; in anderen Fällen muss der Rettungsdienst alarmiert werden. Passantinnen und Passanten können bei der Polizei oder beim DRK weitere Plätze melden, die in die Kältebustour aufgenommen werden. Die Anschaffung und Ausstattung eines neuen Fahrzeugs wird von der Vector Stiftung mitfinanziert.



12/2016 | Soziales
Social Impact Lab Stuttgart // Social Impact gGmbH

Das Social Impact Lab Stuttgart wird von der Social Impact gGmbH als Ort des Lernens, des Austauschens und Vernetzens etabliert und unterstützt die Entwicklung einer Infrastruktur zur Förderung von sozialen Innovationen. Hier werden Social Startups unterstützt, die mit ihren Ideen gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch lösen wollen. Das spezifisch auf den jeweils individuellen Bedarf abgestimmte Angebot besteht aus der Bereitstellung von Co-Working-Spaces, Fachberatung, Coaching, speziellen Qualifizierungsbausteinen, Fachmentoring, Vernetzung mit Entscheidungsträgern, Unterstützung bei der Finanzierung und weiteren Angeboten. Die Vector Stiftung fördert die Etablierung des Social Impact Lab Stuttgart in den kommenden drei Jahren. Mindestens 50 Gründerteams sollen während dieser Zeit in den Programmen betreut werden.



12/2016 | Soziales
Gesundheitliche Versorgung für Menschen in Wohnungsnot // Kooperationsprojekt

Im Rahmen des Projektes untersuchen Forscherinnen und Forscher der Hochschule Esslingen und des Forschungsinstituts tifs e.V., welche Faktoren den Zugang von wohnungslosen Menschen zum Gesundheitssystem erschweren und welche Möglichkeiten für einen verbesserten Zugang realisiert werden können. Die Hauptforschungsfrage des Projektes, die in enger Zusammenarbeit mit innovativer Praxis in Stuttgart bearbeitet wird, lautet daher: Wie kann es gelingen, wohnungslose Menschen an die reguläre gesundheitliche Versorgung anzubinden? Dabei müssen unterschiedliche Lebens- und Problemlagen der wohnungslosen Frauen und Männer Berücksichtigung finden (körperliche und/oder psychische Erkrankungen, Migrationshintergrund, etc.). Die Vector Stiftung finanziert das Forschungsprojekt im Rahmen ihres sozialen Themenschwerpunkts „Wohnungslosigkeit“.



12/2016 | Bildung
MINT-Teacher-Lab // Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg an der Universität Stuttgart

Mit Unterstützung der Vector Stiftung wird unter dem Dach der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg an der Universität Stuttgart ein moderner schulischer Klassenraum eingerichtet. Er wird genutzt werden, um die Lehreraus- und Weiterbildung in den MINT-Lehramtsfächern Physik, Biologie, Naturwissenschaft und Technik (NwT), Informatik und Technik durch einen professionsorientierten und wissenschaftlich begleiteten Ansatz im Großraum Stuttgart-Ludwigsburg zu verbessern. Unter kooperativer Einbindung der Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker der ersten und zweiten Lehrerbildungsphase wird dadurch die Lehramtsausbildung an den drei beteiligten lehrerbildenden Hochschulen Stuttgart, Hohenheim und Ludwigsburg für den natur- und technikwissenschaftlichen Unterricht gestärkt werden. Ziel ist es, die fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen angehender MINT-Lehrkräfte in praxisnahen Situationen bereits während des Studiums zu fördern. Die Vector Stiftung finanziert neben der Entwicklung und Erprobung eines Lehrerbildungskonzepts die Ausstattung des Raums.



12/2016 | Soziales
MediA – Medizinische Assistenz // Kooperationsprojekt

„MediA – Medizinische Assistenz“ startet 2017 als Modellprojekt mit dem Ziel, wohnungslose Menschen in Stuttgart, die bisher keine oder sehr wenig Hilfe zur medizinischen Integration erhalten haben, in das Regelsystem der ärztlichen Versorgung zu integrieren. Dazu werden sie von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Ehrenamtlichen zu Ärztinnen und Ärzten begleitet. Zusätzlich bietet MediA aufsuchende psychiatrische Behandlung in den Anlaufstellen der Wohnungsnotfallhilfe an. Das Projekt wird durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, einen Psychiater sowie Ehrenamtliche getragen und vom Caritasverband Stuttgart e.V., der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V. und dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Kooperation mit dem Sozialamt der Landeshauptstadt Stuttgart durchgeführt. Die Vector Stiftung finanziert MediA in den kommenden drei Jahren.



12/2016 | Forschung
Bioinspirierte V205 Nanostrukturen - In Richtung hoch kapazitive Zwei-Ionen Batterien // Universität Stuttgart

Elektromobilität erfordert effiziente Energiespeichermedien, insbesondere wiederaufladbare Batterien. Wichtige Anforderungen sind hierbei eine hohe mechanische Stabilität und Kapazität, sowie schnelle Ladezeiten und eine lange Lebensdauer. Diese Anforderungen sollen im vorliegenden Projekt durch die Entwicklung neuartiger Kathoden, die Lithium- gemeinsam mit Aluminium-Ionen interkalieren können, erfüllt werden. Die bioinspirierten, nanostrukturierten Kathoden bestehen aus Vanadiumpentoxid-Nanofasern als funktionelle Bausteine und haben den Vorteil, dass sie sowohl als papierartige Schichten als auch in Form von porösen Schäumen realisiert werden können. Das Hauptziel besteht in der Optimierung der Architektur der Kathoden von der Nano- bis Makroskala, um eine größtmögliche Betriebsspannung und mechanische Stabilität zu erzielen.



12/2016 | Soziales
Angebot einer Fußpflege für wohnungslose Menschen // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Die Vector Stiftung verfolgt im sozialen Bereich unter anderem das Ziel, die Lebenssituation von wohnungslosen Menschen in der Region Stuttgart zu verbessern. Wohnsitzlose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen haben einen besonderen Versorgungsbedarf in verschiedenen Lebensbereichen. Da vor allem ältere Menschen oftmals zur selbstständigen Fußpflege nicht mehr in der Lage sind, bietet der Caritasverband Stuttgart e. V. in drei Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, in denen ältere Menschen erreicht bzw. betreut werden (Frauenpensionen, Tagesstätte Olgastraße, Carlo-Steeb-Haus) ab Januar 2017 regelmäßig medizinische Fußpflege an. Ziel ist es, den Fußpflegebedarf systematischer abzudecken und Folgeerkrankungen, die aufgrund mangelnder Fußpflege entstehen, zu vermeiden. Die Vector Stiftung unterstützt die Schaffung der notwendigen Infrastruktur in den Diensten und finanziert anteilig die Behandlung.



12/2016 | Forschung
Bio2CNG - Vergasungsverfahren zur Umwandlung biogener Reststoffen in CNG-Kraftstoff // Universität Stuttgart

Regenerativ erzeugter CNG-Kraftstoff (Compressed Natural Gas) kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Erzeugung von Bio-CNG aus holzartigen, biogenen Reststoffen (z.B. Stroh) ist ökologisch aber auch ökonomisch interessant, erfordert allerdings eine thermo-chemische Umsetzung. Diese unterteilt sich in eine Vergasung der Biomasse zu Synthesegas (700 - 900 °C) und dessen anschließende Methanisierung (300 - 500 °C). Durch Integration der exothermen Methanisierung in den endothermen Vergasungsprozess kann ein bis zu 20 % höherer Umwandlungswirkungsgrad gegenüber bisherigen Verfahren erreicht werden. Dieses Optimierungspotential soll mittels eines Hochdruckreaktors experimentell analysiert werden.



12/2016 | Forschung
Integriertes Mikroreaktorsystem zur dezentralen Dimethylethersynthese aus CO2 // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Zur Umsetzung der Energiewende im Mobilitätssektor müssen kostengünstige und effiziente Verfahren zur Synthese von CO2-neutralen Treibstoffen auf Basis erneuerbarer Energien erarbeitet werden. In diesem Forschungsprojekt am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) soll eine modulare und gut skalierbare Technologie zur dezentralen Umwandlung von CO2 und Elektrolysewasserstoff in Dimethylether entwickelt werden. Für das eingesetzte Mikroreaktorsystem werden multifunktionale, katalytisch aktive Schichten entwickelt, welche die beteiligten Teilreaktionen auf engstem Raum optimal kombinieren. So ist es möglich, den Dimethylether dezentral herzustellen und ihn daraufhin in zentralen Anlagen zu Treibstoff umzuwandeln.



12/2016 | Forschung
Neuartige Elektrodenmaterialien für wiederaufladbare elektrochemische Energiespeicher (NEW E2) // Helmholtz-Institut Ulm (HIU) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die reversible Energiespeicherung ist elementar für eine erfolgreiche Energiewende – nicht zuletzt hinsichtlich kontinuierlich ansteigender Mobilitätsbedürfnisse. Eine zentrale Rolle spielen hierbei Lithium-Ionen-Batterien. Die flächendeckende Akzeptanz von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen bedarf jedoch weiterer Fortschritte dieser Technologie, insbesondere in puncto Sicherheit, Ladezeit und Reichweite. Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung neuartiger Elektrodenmaterialien basierend auf einer Kombination von Konversions- und Legierungsreaktionen. Die Erkenntnisgewinne sollen genutzt werden, um neue Materialien zu entwickeln, die eine verbesserte Energie- und Leistungsdichte der anschließend charakterisierten Vollzellen ermöglichen.



11/2016 | Forschung
S-ELECTION – Maßgeschneiderte additiv gefertigte Weichmagnetkomponenten für Elektromotoren // Hochschule Aalen

Effiziente Elektromotoren erfordern weichmagnetische Materialien mit höchster Induktion und geringsten Verlusten. Für hochdrehende Traktionsmotoren in Elektrofahrzeugen kommen heutige Magnetwerkstoffe bezüglich ihrer Verluste jedoch schnell an ihre Grenzen. Funktional besser geeignete Materialien mit höherem spezifischem elektrischem Widerstand werden wegen der oft schwierigen Verarbeitbarkeit nicht eingesetzt. Hier bietet der 3D-Druck eine echte Chance, optimierte Weichmagnete für Elektromotoren zu fertigen. Im Projekt am Institut für Materialforschung an der Hochschule Aalen (IMFAA) werden die magnetischen und elektrischen Eigenschaften von Weichmagneten verbessert und die Herstellbarkeit durch additive Fertigung geprüft. Die neuen additiv gefertigten Materialien werden in ersten Komponenten-Prototypen getestet.



11/2016 | Soziales
Dunkelfeldstudie BaWü // Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Jugendsozialarbeit richtet sich mit niedrigschwelligen und präventiven Angeboten gezielt an marginalisierte Jugendliche und junge Erwachsene. Dennoch gibt es junge Menschen, die durch Jugendsozialarbeit – aber auch durch andere Ansätze Sozialer Arbeit – nicht oder nicht angemessen erreicht werden. Im Rahmen der Studie werden die Bedarfslagen dieser jungen Menschen sowie das Angebotsspektrum der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg quantitativ und qualitativ erforscht und Handlungsempfehlungen für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote für benachteiligte junge Menschen abgeleitet. Die Vector Stiftung fördert die auf 2,5 Jahre angelegte Studie gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA).



11/2016 | Bildung
GeoGebra - Digitale Werkzeuge im Mathematikunterricht // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Das Projekt GeoGebra hat zum Ziel, den Praxisbezug in der Lehramtsausbildung im Fach Mathematik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu stärken. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe und dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Karlsruhe soll der Einsatz geeigneter digitaler Werkzeuge, speziell GeoGebra, in der Schule und im Lehramtsstudium gefördert werden. Im Rahmen des Projekts werden die Auswirkungen von GeoGebra auf Unterrichtsziele, Unterrichtsinhalte und Aufgabenkultur untersucht. Dazu wird am KIT eine neue Fachdidaktik-Lehrveranstaltung konzipiert. Parallel werden eine zehnte Klasse sowie ein Seminarkurs des Helmholtz-Gymnasiums über drei Jahre beim Einsatz von GeoGebra begleitet. Ein Team aus Lehrkräften, Forschern und Vertretern des Staatlichen Seminars wird einen Pool mit GeoGebra-Unterrichtsmaterialien aufbauen und pflegen sowie fachliches und fachdidaktisches Material für die Lehrerfortbildung und -ausbildung erstellen und veröffentlichen. Alle Lehrkräfte haben dadurch die Möglichkeit, auf die konzipierten Unterrichtsmaterialen zuzugreifen.



10/2016 | Soziales
FrauenWerkstatt – Kreativangebote drinnen und draußen für suchtkranke Frauen // LAGAYA e.V.

Das Projekt „FrauenWerkstatt“ der Beratungsstelle des Vereins LAGAYA e. V. bietet Frauen mit Suchtproblematiken ein niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot. Ziel ist es, den Klientinnen eine Tagesstruktur zu ermöglichen, in der sie eigene Stärken ausbauen und in der Gemeinschaft ein Gefühl der Teilhabe erfahren können. Die Aktivierung von vergessenen Fähigkeiten ist für Menschen mit einer langjährigen Suchterkrankung ein wesentlicher Bestandteil in der langfristigen Stabilisierung. Das Angebot umfasst die Mitarbeit in einem offenen Atelier, einer Nähwerkstatt oder einem Repair-Café. Zudem können die Klientinnen am Urban Gardening teilnehmen und einfache Verwaltungs- und Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Durch begleitende themenbezogene Workshops und Gruppenangebote kann zum einen die Sozialkompetenz der Teilnehmerinnen gefördert und gestärkt werden. Zum anderen sollen durch psychoedukative Elemente Fähigkeiten erarbeitet werden, die die Frauen in ihrer Selbstfürsorge und Selbsthilfe unterstützen. Um diese Aufgaben umzusetzen, wird das Projekt von einer sozialpädagogischen Mitarbeiterin unterstützt und gestaltet. Im Anschluss an die von der Vector Stiftung finanzierte dreijährige Pilotphase soll das Angebot verankert sein und durch die bereitgestellten öffentlichen Gelder weitergeführt werden.



10/2016 | Bildung
Evaluation des Schulversuchs NwT-K2 // Universität Stuttgart

Das Unterrichtsfach Naturwissenschaft und Technik (NwT) wurde im Schuljahr 2007/08 an den allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg als naturwissenschaftliches Profilfach in den Klassenstufen 8 bis 10 eingeführt. Zusätzlich startete im Schuljahr 2008/09 der Schulversuch „NwT in den Jahrgangsstufen – zweistündig“, bei dem NwT in der Kursstufe als zweistündiges Wahl- oder Wahlpflichtfach unterrichtet wird. Insgesamt nehmen derzeit 52 Gymnasien am Schulversuch teil. Im Rahmen des von der Vector Stiftung geförderten Projekts wird dieser landesweite Schulversuch – auf der Basis systematisch erhobener Daten – evaluiert. Ziel ist es, grundlegende Erkenntnisse bereit zu stellen, um den Übergang aus der Schulversuchsphase in die Regelphase zu gestalten, die Weiterentwicklung von NwT als 4-stündiges Fach in der Kursstufe zu realisieren und die fachdidaktische Ausbildung von NwT-Lehrkräften zu verbessern.



10/2016 | Soziales
STAR - Stundenweise Arbeit // Release Stuttgart e. V.

„STAR - Stundenweise Arbeit“ ist ein niedrigschwelliges Angebot der Stuttgarter Drogenberatungsstelle Release e.V.. Das Projekt ermöglicht Klienten des Vereins eine sinnvolle Tagesstrukturierung und führt sie wieder an den Arbeitsalltag heran. Neben hauswirtschaftlichen Theken- und Küchentätigkeiten sowie Reinigungs- und Versandarbeiten werden einfache Montagearbeiten angeboten, wofür am Release-Standort in der Kriegsbergstraße ein Werkraum eingerichtet wird. Während Personen im SGB II-Bezug an die Erwerbstätigkeit herangeführt werden sollen, stehen beim Personenkreis im Sozialhilfebezug (SGB XII) in erster Linie sozialtherapeutische Ziele im Vordergrund. Nach der von der Vector Stiftung finanzierten dreijährigen Pilotphase soll das Angebot bei Release e. V. etabliert und bekannt sein, sodass es sich über die zur Verfügung stehenden öffentlichen Gelder refinanziert.



09/2016 | Soziales
Ausbildungscampus Stuttgart // Bürgerstiftung Stuttgart

Der Ausbildungscampus Stuttgart ist aus dem Runden Tisch „Flüchtlinge und Ausbildung" entstanden, welcher von der Bürgerstiftung Stuttgart 2015 ins Leben gerufen wurde. Junge Menschen – Flüchtlinge und andere Jugendliche mit Ausbildungshemmnissen – bekommen gebündelt an einem Ort Unterstützung und Beratung. Auch berufliche Schulen und Unternehmen, die ausbilden und Stellen besetzen möchten, werden bezüglich ihrer Fragen beraten. Neben der Arbeitsagentur, dem Jobcenter und den Beratungsstellen von Sozial- und Jugendamt werden auch die freien Träger, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Region Stuttgart mit ihren Leistungen und Angeboten auf dem Ausbildungscampus vertreten sein. Die Vector Stiftung fördert den Ausbildungscampus Stuttgart gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern in den kommenden Jahren.



News zu diesem Projekt

21.08.2017 Computerausstattung am Ausbildungscampus Stuttgart
09/2016 | Bildung
Engagementstärkung im Themenfeld MINT-Bildung // PHINEO gemeinnützige AG

Das Analysehaus PHINEO stärkt das Engagement im Themenfeld MINT, indem es wirkungsvolle Projekte und ihre Handlungsansätze sichtbar macht. Dafür analysiert PHINEO die Angebote gemeinnütziger Organisationen und zeichnet wirkungsorientierte MINT-Projekte aus. Soziale Investoren erhalten einen Überblick über sinnvolles Engagement und können sich an den Good-Practice-Beispielen orientieren. Die Ergebnisse werden in einem Themenreport MINT publiziert und über Veranstaltungen und Artikel verbreitet. Dadurch stärkt PHINEO die wirkungsorientierte Weiterentwicklung gemeinnütziger Organisationen im Themenfeld MINT sowie den trisektoralen Austausch.



08/2016 | Soziales
SMARTmobil 2017 // BAZ Esslingen – Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH

Im Januar 2017 startet das Berufsausbildungszentrum (BAZ) Esslingen als Teil der Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH die zweite Phase des Projekts SMARTmobil. Ziel ist es, die Lebensverhältnisse junger Menschen mit multiplen Problemlagen zu stabilisieren und sie an den Berufs- und Ausbildungsmarkt heranzuführen. Dabei werden sie sozialpädagogisch unterstützt. Beim Besuch des tagesstrukturbildenden Werkstatt- und Unterrichtsangebots können sie sich sanktionsfrei (also ohne ALG-II-Leistungskürzung bei unentschuldigtem Fehlen) wieder an eine normale Alltagsstruktur gewöhnen. Die Vector Stiftung finanziert die Initiative gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds und fördert darüber hinaus das „Vertiefende Modul“ (SMARTmobilPLUS). Dieses zusätzliche Angebot zielt darauf ab, die jungen Menschen durch erlebnispädagogische und soziale Aktivitäten wieder in das gesellschaftliche Leben zu integrieren, sie in individuellen, finanziellen Notlagen zu beraten und ein kostenloses – im Berufsfeld Hauswirtschaft selbst gekochtes –Mittagessen zu ermöglichen.



08/2016 | Bildung
Bildung5 – 5 Fellows für die Metropolregion Stuttgart II // Teach First Deutschland gGmbH

Seit zwei Jahren führt Teach First Deutschland (TFD) in der Region Stuttgart das Projekt „Bildung5“ erfolgreich mit Unterstützung der Vector Stiftung durch.  TFD ist eine Bildungsinitiative, die sich bereits seit 2007 für bessere Bildungschancen benachteiligter Schülerinnen und Schüler einsetzt. „Bildung5“ startet nun in die zweite Phase. Dabei werden auch in den kommenden zwei Jahren Schülerinnen und Schüler an fünf Brennpunktschulen in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung von TFD-Fellows begleitet und gestärkt. Fellows sind engagierte Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen, die zwei Jahre  im Unterricht unterstützen und außerunterrichtliche Angebote bereichern. Diese Arbeit führt zu Kompetenzzuwächsen von Schülerinnen und Schülern und Innovationen an Schulen.



08/2016 | Forschung
Nanofaserbasierte Bio-Hybridmaterialien // Universität Stuttgart

Aufgrund neuer Technologien werden immer komplexere Anforderungen an Halbleiter- und Energiespeichermaterialien gestellt. Um diesen Anforderungen zu begegnen, werden in diesem Projekt am Institut für Materialwissenschaften neuartige Bio-Hybridmaterialien in einem bioinspirierten Syntheseansatz hergestellt und untersucht. Zinnoxid SnO-Nanofasern und SnO₂-Nanoplättchen, die über eine Hydrothermalsynthese hergestellt werden, werden hierbei mit bio-organischen M13 Bakteriophagen mechanisch stabilisiert und versponnen. Die Interaktion zwischen der organischen und der anorganischen Phase steht im Fokus der Untersuchungen. Die daraus resultierenden Bio-Hybridfäden können als Grundlage für faserbasierte Halbleiterstrukturen oder für Energiespeichertechnologien dienen.



08/2016 | Forschung
Smart Factory – Smart Rooftop Greenhouses // Universität Stuttgart

Die in der Industrie häufig anfallende Abwärme wird derzeit vielfach ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Die Bewirtschaftung von Fabrikhallendächern zur Pflanzenproduktion mittels industrieller Abwärme kann einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz leisten. Mit der Integration der Produktionssysteme in die Versorgungssysteme der Fabrik und des urbanen Umfelds ist es möglich, die Ressourceneffizienz zu steigern. Als Grundlage für ein Pilotprojekt am Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) werden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Potentiale hierzu untersucht.



08/2016 | Bildung
Einrichtung MINT Klassenraum // Universität Tübingen

Um fachliche und fachdidaktische Kompetenzen in unterrichtsnahen Situationen bereits während der Lehrerausbildung vermitteln zu können, wird mit der Unterstützung der Vector Stiftung ein MINT Klassenraum in der Tübinger School of Education (TüSE) eingerichtet. Der Raum wird von Studierenden im Rahmen ihrer Lehrveranstaltungen genutzt, um fachdidaktische Kenntnisse in der Praxis zu erproben und zu reflektieren. Zudem wird er im Rahmen der bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschung sowie zur Weiterbildung von Lehrkräften genutzt. Die Fachdidaktiken der MINT-Lehramtsfächer Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Naturwissenschaft und Technik (NwT) sowie Physik werden den Klassenraum nutzen und die Lehrerbildung über Synergieeffekte in diesem Zentrum stärken.



08/2016 | Bildung
Elektrochemilumineszenzgerät in der Chemiedidaktik // Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Die Elektrochemie ist von enormem gesellschaftspolitischem Interesse und daher eines der zentralen Gebiete sowohl in der chemischen als auch in der chemiedidaktischen Hochschulausbildung und Forschung. Eine empirische Untersuchung zeigt jedoch, dass eine klassische Einführung in die Elektrochemie bei Schülerinnen und Schülern zu zahlreichen Fehlvorstellungen führt. Diese sind so fest verankert, dass sie sich später auch bei (Lehramts-)Studierenden nur schwer abbauen lassen. Durch das chemiedidaktische Pilotprojekt soll die Elektrochemie mit der Spektralphotometrie kombiniert werden, um (Lehramts-)Studierenden einen verständlichen Zugang zur Elektrochemie zu ermöglichen. Unter der Annahme, dass die spektroskopische Verfolgung der Elektrodenvorgänge dabei hilft, die Elektrodenvorgänge besser verstehen zu können, führen Studierende im Rahmen ihres Studiums verschiedene Versuche zur modernen  Spektroelektrochemie mit dem Elektrolumineszenzgerät durch. Parallel verfolgt eine Kontrollgruppe klassische Experimente. Im Rahmen des Chemiedidaktikseminars werden beide Gruppen zu fachlichen Inhalten, Vor- und Nachteilen sowie zum Themenverständnis befragt. Die Vector Stiftung unterstützt das Pilotprojekt, um die Chemiedidaktik im Rahmen des Lehramtsstudiums zu verbessern.



08/2016 | Forschung
Elektrolytabhängige Kapazität von aktivierten Kohlenstoffen bei Doppelschichtkondensatoren // Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW (ZSW)

Doppelschichtkondensatoren können in industriellen Prozessen zur effizienten Zwischenspeicherung von elektrischer Energie genutzt werden und damit zur Energieeinsparung beitragen. Im vorliegenden Projekt werden asymmetrische Doppelschichtkondensatoren auf Basis wässriger Elektrolyte mit aktivierten Kohlenstoffen untersucht. Diese Kohlenstoffe werden aus Abfallprodukten der Landwirtschaft, z.B. aus Nussschalen hergestellt. Die erreichbare Kapazität hängt wesentlich von den Herstellungsbedingungen während der Pyrolyse und Aktivierung ab. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Adaption des Elektrolyten an den aktivierten Kohlenstoff. Um eine maximale Kapazität zu erhalten, muss sich die Größe der adsorbierten Ionen des Elektrolyten in die Porengröße der Kohlenstoffe einpassen. Die Zusammenhänge werden im Projekt analysiert und dokumentiert.



07/2016 | Forschung
Katalysator-System zur selektiven, katalytischen Oxidation biogener Rohstoffe // Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mit diesem Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik soll ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Erzeugung bislang nahezu ausschließlich petrochemisch hergestellter Plattformchemikalien aufgezeigt werden. Ziel des Projektes „SelkatOx“ ist es, maßgeschneiderte Katalysator-Systeme für die selektive, katalytische Oxidation biogener Rohstoffe zu höheren organischen Säuren in flüssig-flüssig Zweiphasensystemen mit in-situ Produktisolierung zu entwickeln und zu optimieren. Hierbei soll es mit Hilfe molekular-definierter Katalysatoren aus der Stoffgruppe der Polyoxometallate über einen oxidativen bzw. thermisch-induzierten Reaktionspfad gelingen, in speziell definierten Temperaturbereichen lignocellulose Biomasse selektiv zu höheren organischen Säuren wie Essigsäure und Levulinsäure oder Propionsäure und Milchsäure umzusetzen.



07/2016 | Forschung
Katalytische Oxidationsreaktionen in Mikroreaktoren // Universität Ulm

Die chemische Industrie steht weltweit vor einem grundlegenden Umbruch und benötigt innovative Lösungen zur energieeffizienten Nutzung nicht-fossiler Rohstoffe. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, werden interdisziplinäre Lösungsansätze zwischen der Chemie und der Verfahrenstechnik benötigt. Das vorliegende Projekt an den Instituten Chemieingenieurwesen und Anorganische Chemie entwickelt daher integrierte Gesamtkonzepte zur energieeffizienten Durchführung katalytischer Oxidationsreaktionen in flexibel auslegbaren Mikroreaktoren. Ziel ist die Kopplung industriell wichtiger chemischer Prozesse an frei verfügbare Rohstoffe wie Biomasse, Luftsauerstoff oder Sonnenlicht. Die Projektergebnisse sollen grundlegend neue Lösungskonzepte für die zukünftige Katalysatorentwicklung und das Reaktordesign liefern.



07/2016 | Forschung
Ionenstrom-basierter, echtzeitfähiger Miniatur-HC-Sensor // Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft

Mit der nächsten Stufe der europäischen Abgasgesetzgebung (2017: Euro-6c-PKW) werden die Emissionen nicht mehr nur in Rollenprüfstands-Messungen bestimmt, sondern ergänzend dazu auch bei Realfahrt (RDE: Real Driving Emissions). Dabei liegt der Fokus auf der Messung der NOx-Emissionen. Aufgrund des zunehmenden Einsatzes von CO2-reduzierenden Maßnahmen wie Start-Stopp, Segelbetrieb, Hybridisierung und alternativen Kraftstoffen stellt zusätzlich die Reduzierung der HC-Emissionen eine Herausforderung dar. Etablierte HC-Messsysteme sind wegen der erforderlichen Mitführung von Wasserstoff allerdings nicht für den mobilen Einsatz geeignet. In diesem Vorhaben am Institut für Kälte-, Klima- und Umwelttechnik soll daher ein für RDE-Messfahrten geeignetes HC-Sensorprinzip entwickelt werden.



07/2016 | Forschung
Untersuchung von molekularen Nanomagneten // Universität Stuttgart

Das Ziel des Projekts am Institut für Physikalische Chemie ist es, das Verständnis von molekularen Nanomagneten maßgeblich zu verbessern. Molekulare Nanomagnete sind Moleküle, die eine stabile Magnetisierung aufweisen. Sie stehen zurzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, da sie durch ihre Eigenschaften ein hohes Anwendungspotential in neuartigen Datenspeichersystemen besitzen. Mittels hochpräzisen computerbasierten Rechnungen soll untersucht werden, wie ihre magnetische Stabilität mit der molekularen Struktur zusammenhängt. Ein tieferes Verständnis wird es ermöglichen, Blaupausen für die gezielte Entwicklung verbesserter molekularer Nanomagnete zu erstellen.



07/2016 | Forschung
Kontrollierte Kristallisation der Absorberschicht in Perowskitsolarzellen // Universität Freiburg

Perowskitsolarzellen sind eine neuartige Photovoltaiktechnologie, mit der bereits Wirkungsgrade von bis zu 22.1 % erreicht werden konnten. Ihr großer Vorteil gegenüber etablierten Photovoltaiktechnologien ist, dass sie vergleichsweise einfach hergestellt werden können. Allerdings ist die Reproduzierbarkeit noch gering. Es ist bekannt, dass die Morphologie der Absorberschicht eine entscheidende Rolle für die Güte der Solarzelle spielt. In diesem Projekt am Freiburger Materialforschungszentrum soll deshalb die Kristallisation der Absorberschicht gezielter kontrolliert und dadurch die Reproduzierbarkeit erhöht werden. Dazu werden Verfahren wie Aufschmelzen und Rekristallisation, Solvent-Annealing oder temporäre Komplexbildung eingesetzt.



07/2016 | Forschung
Supraleitende Elektronenstrahlquellen für die Materiewellen-Interferometrie // Universität Tübingen

In verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Technik werden Emitter für Elektronenstrahlen benötigt - z.B. in der Elektronen-Mikroskopie, der Oberflächen-Spektroskopie oder der Materiewellen-Interferometrie. Ausgangspunkt der Elektronen ist dabei meist eine im Nanometerbereich präparierte Metallspitze. In diesem Projekt des Physikalischen Instituts werden neuartige, supraleitende Spitzen aus Niob entwickelt. Aufgrund des Welle-Teilchen Dualismus der Quantenphysik sind diese Spitzen auch Quellen von Elektronen-Materiewellen mit einer geringen Energiebreite. Diese werden in einem Interferometer charakterisiert. Es wird ebenfalls getestet, ob eine korrelierte Elektronenpaar-emission stattfindet, welche neue Quantenexperimente ermöglichen würde.



07/2016 | Forschung
Charakterisierung motorischer Endplatten – synaptisch oder parakrin? // Hochschule Mannheim

Sympathische Nervenzellen kontrollieren wichtige Körperfunktionen. Ihre Signale zur Empfängerzelle übertragen sie über Entfernungen von wenigen Nanometern (synaptisch) bis hin zu mehreren Mikrometern (parakrin). Motorische Endplatten, welche die Muskelkontraktion kontrollieren, wurden als neue Zielstrukturen für die sympathischen Nervenzellen identifiziert. Dies ist klinisch wichtig, da Patienten mit Endplatten-Muskelschwächeerkrankungen gut auf die Behandlung mit sympathikomimetischen Arzneimitteln ansprechen. In dem gemeinsamen Projekt der Fakultäten Biotechnologie und Verfahrens- und Chemietechnik soll eine spezielle Form der Rasterkraftmikroskopie etabliert werden, um die Abstände zwischen sympathischen Nervenzellen und Endplatten zu vermessen und herauszufinden, ob sympathische Nervenzellen synaptisch oder parakrin mit den Endplatten kommunizieren.



07/2016 | Forschung
Energieübertragung mittels Ultraschall // Universität Freiburg

Drahtlose Energieübertragung ist für den langfristigen Erfolg von aktiven medizinischen Implantaten, aber auch für zahlreiche Industrie-4.0 Anwendungen unerlässlich. Im Allgemeinen wird hierfür elektromagnetische Strahlung verwendet, üblicherweise übertragen in Luft. Im Gegensatz dazu ist eine Energieübertragung mittels Ultraschall kaum entwickelt, obwohl Ultraschall leicht durch Festkörper oder Flüssigkeiten übertragen werden kann und nicht durch Metall abgeschirmt wird. Ultraschalltechnologie ist komplex und beinhaltet Akustik, Elektronik, piezoelektrische Materialien und Energiewandler. Mit dem Projekt am Institut für Mikrosystemtechnik sollen die Grundlagen für eine drahtlose Ultraschall-Energieübertragung entwickelt und für Anwendungen evaluiert werden.



06/2016 | Soziales
U-Turn // Sozialberatung Stuttgart e.V.

U-Turn ist die Online-Beratung der Sozialberatung Stuttgart – einem Verein der freien Straffälligenhilfe, der sich für innovative Gewalt- und Kriminalprävention einsetzt. Bei U-Turn können sich Hilfesuchende von ausgebildetem Fachpersonal anonym zu den Themen Häusliche Gewalt, Aggression/Aggressivität, Inhaftierung und Straffälligkeit beraten lassen. Sowohl Menschen, die in ihrer Beziehung psychische oder physische Gewalt ausüben oder erleben, als auch Angehörige von Inhaftierten nutzen derzeit das Angebot. Künftig bietet U-Turn auch einen niedrigschwelligen Zugang zu Hilfen für männliche Opfer häuslicher Gewalt.



06/2016 | Soziales
Erweiterung der Sanitäranlagen im Café 72 // Ambulante Hilfe Stuttgart e.V.

Das Café 72 ist eine niedrigschwellige Tageseinrichtung für Menschen in Armut und Wohnungsnot. Hier können sich Menschen mit unterschiedlichen Problemlagen aufhalten und sich im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe versorgen. Zwei Toiletten und eine Dusche stehen bisher zur Verfügung. Durch die stark zunehmende Anzahl von  Besucherinnen und Besuchern des Café 72 reichen die bestehenden Sanitäranlagen nicht aus, um den Bedarf zu decken. Häufige Engpässe und Spannungen zwischen den Nutzerinnen und Nutzern sind die Folge. Die Vector Stiftung unterstützt daher die umfassende Neugestaltung und Erweiterung des Sanitärbereichs im Café 72. Dazu zählen unter anderem der Ausbau der Anlagen sowie die Einrichtung getrennter Zugänge für Männer und Frauen. So kann den hygienischen und geschlechterspezifischen Ansprüchen nachgekommen werden.



06/2016 | Soziales
CUT Schule // Sozialberatung Stuttgart e.V.

CUT Schule ist ein gewaltpräventives Angebot für Schülerinnen und Schüler, das ab dem Schuljahr 2016/2017 als Pilotprojekt an einer Stuttgarter Werkrealschule durchgeführt wird. Jugendliche, die mit grenzverletzendem Verhalten aufgefallen sind, setzen sich zeitnah in sechs bis zehn Einzelgesprächen mit jugendspezifischen Gewaltthemen auseinander, hinterfragen ihr eigenes Verhalten und übernehmen Verantwortung für ihr Handeln. Präventiv wirkende Faktoren wie alternative Handlungsmöglichkeiten, Ressourcenaktivierung und Zielformulierungen werden erarbeitet. Die Pilotphase wird von der Vector Stiftung finanziell unterstützt.



06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg über drei Jahre finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden nach ihrer Ausbildung an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



06/2016 | Bildung
Konstruktion und Automatisierung im Rahmen eines NwT-Projekts // Goethe-Gymnasium Ludwigsburg

Am Goethe-Gymnasium Ludwigsburg werden Schülerinnen und Schüler der Kursstufe im kommenden Schuljahr erarbeiten, wie sich ein selbst hergestelltes Produkt – z. B. Aspirin aus dem Chemieunterricht – mit Hilfe von Automatisierungsanlagen verpacken lässt. Die Konstruktion und Produktion der Verpackungseinheit sowie die Programmierung und Automatisierung des Verpackungsvorgangs sind Inhalte des Pilotprojekts, welches im Rahmen des zweistündigen NwT-Kurses (Naturwissenschaft und Technik) in der 11. und 12. Klasse umgesetzt wird. Um das Projekt zu realisieren, unterstützt die Vector Stiftung das Goethe-Gymnasium bei der Anschaffung der Arbeitsmittel.



06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Universität Heidelberg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Universität Heidelberg über drei Jahre finanzieren. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



News zu diesem Projekt

23.01.2017 Stipendienvergabe für angehende MINT-Lehrkräfte
06/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Universität Mannheim

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie wird die Vector Stiftung ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Universität Mannheim über drei Jahre finanzieren. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie hat die Vector Stiftung beschlossen, ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe über drei Jahre zu finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden nach ihrer Ausbildung an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



05/2016 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Pädagogische Hochschule Heidelberg

Im Rahmen ihrer Bildungsstrategie hat die Vector Stiftung beschlossen, ab dem Wintersemester 2016/2017 sechs Deutschlandstipendien für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg über drei Jahre zu finanzieren. Die angehenden MINT-Lehrkräfte werden später an Werkreal-, Real- und Hauptschulen sowie Gemeinschaftsschulen in ihren Kernfächern unterrichten. Ziel der Stiftung ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



03/2016 | Soziales
Kunsttherapeutische Arbeit mit Flüchtlingskindern // AGDW e.V.

Durch künstlerisches Gestalten und ressourcenorientiertes Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien können individuelle Prozesse und persönliche Situationen aufgefangen, begleitet und verarbeitet werden, sodass die Kinder sich besser in ihr neues Leben einfinden lernen. Über diesen gezielten Einsatz künstlerischer Mittel und das Erleben von Farben und Formen werden nachhaltige Wirkungen auf körperliche, vitale, seelische und geistige Funktionen erzielt sowie physiologische Prozesse in Gang gesetzt, mithilfe derer eine nötige Stabilisierung erreicht werden kann. Die Vector Stiftung unterstützt den Verein AGDW e. V. bei der Finanzierung der kunsttherapeutischen Betreuung.



02/2016 | Soziales
Ein Haus der Geschichten - lebendiges Erzählen in der Gemeinschaft // Elternseminar des Jugendamtes der Stadt Stuttgart

Als „Treff- und Lernangebot in Ihrer Nähe“ unterstützt die präventiv und interkulturell ausgerichtete Familienbildungsstelle Stuttgarter Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung durch kostenfreie Gruppenangebote in allen Stadtteilen. Inhalt des Projekts ist die Verankerung narrativer Elemente in das Profil dieser bürgernahen Elternbildung: Mündliches Erzählen als kreatives Medium kultureller Bildung mit gemeinschaftsstiftenden und demokratiefördernden Wirkungen. Das „Haus der Geschichten" besteht aus einer internationalen Erzählwerkstatt erfahrener Elternbildner/innen, die durch eine deutsch-französische Erzählerin angeleitet werden, sowie offenen Veranstaltungen für Familien aller Zugehörigkeiten. Zudem werden bestehende multikulturelle Elterngruppen aufgesucht und durch lebendiges Erzählen zur Mitteilung von traditionellen Geschichten wie auch biographischen Migrations- und Fluchtgeschichten animiert.



01/2016 | Soziales
Ambulanzfahrzeug MedMobil // Ambulante Hilfe Stuttgart e.V.

MedMobil ist ein gemeinsames Projekt der Ambulanten Hilfe e. V. und Ärzte der Welt e. V.  sowie der Freien Träger der Wohnungsnotfallhilfe (Sozialdienst  Katholischer  Frauen, Sozialberatung Stuttgart e.V., Evangelische Gesellschaft und Caritas Stuttgart) und der Stadt Stuttgart. Es bietet kostenlose, anonyme und niedrigschwellige medizinische Versorgung und soziale Beratung für wohnungslose und arme Menschen in Stuttgart an. Hierbei suchen die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen des MedMobils sozial benachteiligte Menschen wochentags an sechs unterschiedlichen Orten im Stuttgarter Stadtgebiet auf. Neben Einsätzen in Tagesstätten der Wohnungsnotfallhilfe – ausgestattet mit einem kleinen Behandlungszimmer – werden öffentliche Plätze mit einem Ambulanzfahrzeug angefahren, welches als rollende Arztpraxis dient. Das Ambulanzfahrzeug ermöglicht einen besonders niedrigschwelligen Zugang für die Menschen vor Ort. Gemeinsam mit anderen Förderern finanziert die Vector Stiftung ein neues Ambulanzfahrzeug, damit das Team von MedMobil auch künftig wertvolle Arbeit in Stuttgart leisten kann.



12/2015 | Soziales
Mobile Kindersozialarbeit in Stuttgart Fasanenhof und Möhringen // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Im Rahmen des Projekts sollen Kinder, die bereits im Alter von 7 bis 11 Jahren einen erhöhten Hilfe- und Entwicklungsbedarf durch problematisches Verhalten aufweisen, erreicht werden. Schulische Schwierigkeiten, das Fernbleiben vom Unterricht, Diebstähle, Sachbeschädigungen und der Missbrauch von Alkohol und Zigaretten sind Folgen, die sich aus den Problemlagen der Kinder ergeben. Das familiäre Verhältnis dieser Kinder ist häufig durch Armut, Sucht, Krankheit oder fehlende Erziehungskompetenz der Eltern geprägt. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Sport, Kochen und Ausflüge sowie umfassende Gespräche mit dem Sozialarbeiter wird eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern aufgebaut und ihre schulischen und persönlichen Kompetenzen werden gefördert. Neben der Arbeit mit den Kindern wird ein weiterer Fokus auf die Arbeit mit den Eltern gelegt. Um zu verhindern, dass Kinder bereits in jungen Jahren ihren familiären Halt verlieren und auf Abwege geraten, müssen die Eltern eingebunden und ggf. in weiterführende Hilfsmaßnahmen vermittelt werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt ab Juli 2016.



12/2015 | Soziales
Koordination Fortbildung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit // Bürgerstiftung Stuttgart

In Stuttgart engagieren sich rund 4.000 Menschen ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. Sie unterstützen die Freundeskreise in den Unterkünften und bilden oft die einzige Brücke zwischen den Geflüchteten und unserer Gesellschaft. Die Bürgerstiftung Stuttgart entwickelte 2014 an einem Runden Tisch ein Konzept, wie Ehrenamtliche in ihrem Engagement unterstützt werden können. Um die Fortbildung der Ehrenamtlichen besser zu koordinieren und Aktivitäten der Freundeskreise intensiver zu vernetzen, wurde im Mai 2015 eine Personalstelle geschaffen, die beim Sozialamt der Stadt Stuttgart angesiedelt ist und von sechs Stuttgarter Stiftungen finanziert wird. Die Koordinatorin führt Freundeskreise zusammen, steht ihnen beratend zu Seite und entwickelt Fortbildungsprogramme für Ehrenamtliche. Aufgrund der steigenden Zahl Ehrenamtlicher wird eine weitere Personalstelle geschaffen, die in den kommenden drei Jahren von der Vector Stiftung und weiteren Stuttgarter Stiftungen finanziert wird.



News zu diesem Projekt

11.10.2016 Website „Flüchtlinge in Stuttgart“ ist online
12/2015 | Bildung
Juniorprofessur MINT-Fachdidaktik /Aufbau eines Lehr-Lern-Labors NwT // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die gymnasiale Lehrerbildung – speziell in den MINT-Fächern – ist ein wesentlicher Bestandteil des Bildungsangebots am KIT. Die Fördermittel dienen der Einrichtung einer Juniorprofessur im Bereich der MINT-Fachdidaktik, die das Gebiet der schulnahen Fachdidaktikforschung zur Weiterentwicklung der forschungsorientierten Lehre in den MINT-Lehramtsfächern an der Schnittstelle zwischen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften vertritt. Daran anknüpfend wird speziell die Naturwissenschaft und Technik (NwT)-Lehramtsausbildung über den Aufbau und die Weiterentwicklung eines Lehr-Lern-Labors NwT gestärkt. Gemeinsam mit der Gips-Schüle-Stiftung fördert die Vector Stiftung das Projekt für drei Jahre.



12/2015 | Soziales
Interkulturelle Kompetenz im Übergang Schule-Beruf II // Caritasverband für Stuttgart e. V.

Nachdem die Pilotphase des Projekts „Interkulturelle Kompetenz im Übergang Schule-Beruf“ durch den Fachdienst Jugend.Arbeit.Perpektive (Caritasverband für Stuttgart e.V.) sehr erfolgreich umgesetzt wurde, hat die Vector Stiftung eine Förderung für zwei weitere Jahre bewilligt. Im Projektjahr 2015 wurden rund 80 junge Erwachsene betreut und auf das Berufsleben vorbereitet; ein Viertel konnte bereits in Ausbildung, Beruf oder Schule vermittelt werden. Einen entscheidenden Grund für den Erfolg sieht die Caritas in der Schwerpunktlegung auf soziale und kulturelle Aspekte bei der Begleitung Jugendlicher im Übergang von der Schule in den Beruf (Maßnahme 400+). Durch soziale Gruppenarbeit, sportliche Aktivitäten und interkulturellen Austausch wird die Kommunikation untereinander systematisch verbessert, der Umgang mit fremden Kulturen wird erlernt und die Jugendlichen werden für die Eigenschaften sozialer Interaktion (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, etc.) sensibilisiert.



12/2015 | Bildung
Denken verstehen lernen – „Computational Thinking“ in der Grundschule // Universität Tübingen

Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Etablierung eines neuen Schulfachs , „Computational Thinking" (Informatisches Denken), für Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Der von  S. Papert und  J. Wing geprägte Begriff „Computational Thinking“ beschreibt die Fähigkeit, große Probleme mit vielen Variablen durch  Zerlegung, Modellierung, Abstraktion und Generalisierung zu lösen. Das Erfassen und Beschreiben von Problemen sowie das Denken auf mehreren Abstraktionsebenen wird heute tagtäglich gefordert. Daher legt das neue Schulfach den Fokus auf das konzeptuelle Verständnis von menschlichem Denken im Sinne von Informationsverarbeitung. Darüber hinaus soll ein Weg aufgezeigt werden, wie moderne Didaktik für MINT-Fächer im Allgemeinen gestaltet werden kann.



11/2015 | Forschung
Kameraprototyp zum Nachweis von Lichtspuren kosmischer Strahlung // Universität Tübingen

Das gemeinsame Projekt der Astro- und Teilchenphysik der Universität Tübingen steht in Zusammenhang mit dem geplanten Extreme-Universe Space Observatory Satellit. Er ist der Erforschung des Ursprungs und der Eigenschaften von höchstenergetischer Kosmischer Strahlung gewidmet. Im vorliegenden Projekt wird hierfür ein Kameraprototyp entwickelt, der auf Photomultipliern auf Halbleiterbasis, sog. SiPMs basiert, um als Alternative zu den  vorgesehenen herkömmlichen Photomultipliern eingesetzt zu werden. SiPMs sind sensitiver und verbrauchen zudem weniger Leistung und sind leichter. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Neutrinos auf der Spur - Charakterisierung von Germanium-Detektoren mittels PET // Universität Tübingen

Hochreine Germaniumkristalle werden u. a. zum Nachweis von Beta- und Gammastrahlen eingesetzt, da diese eine sehr hohe Energieauflösung erreichen.  Deren Empfindlichkeit kann durch Analyse der Pulsformen noch gesteigert werden. Die Abhängigkeit der Pulsformen vom Entstehungsort im Kristall, von der Energie der eingestrahlten Gammas und von Geometrie und Feldkonfiguration soll mit  Positron-Emissions-Tomographie (PET) an der Universität Tübingen studiert werden.  Dies wird das GERDA-Experiment in Italien empfindlicher machen, welches die Natur des Neutrinos bestimmen möchte. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt „Charakterisierung von Germanium-Detektoren mittels PET“  im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Mikrobielle Wasserstoffproduktion // Universität Stuttgart

Wasserstoff ist ein interessanter Treibstoff: Er besitzt eine hohe Energiedichte und bei der Verbrennung entsteht ausschließlich Wasserdampf. Ließe sich Wasserstoff nachhaltig gewinnen, könnte das private Mobilität und Transport umweltfreundlicher machen. Das Projekt „Mikrobielle Wasserstoffproduktion" des Instituts für Biomaterialen und biomolekulare Systeme (IBBS) der Universität Stuttgart soll untersuchen, ob Grünalgen oder Purpurbakterien die effizienteren Wasserstofflieferanten sind. Beide sind in Abwesenheit von Sauerstoff zur Wasserstoffproduktion fähig. Es fehlen aber Daten, die die Prozesse vergleichbar machen und aufzeigen, wie Wasserstoff nachhaltig produziert werden kann. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Soziales
Medienscouts+ // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Das Projekt „Medienscouts+“ wird von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva) in Kooperation mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (ajs) durchführt. Gezielt gefördert wird die Medienkompetenz von Jugendlichen, die in den Stuttgarter Wohngruppen der eva leben. Junge Menschen werden dabei zu Medienscouts ausgebildet, die dann – mit Unterstützung geschulter Fachkräfte – entsprechende Angebote in den Wohngruppen umsetzen. Ziel ist es, junge Menschen für den Umgang mit Medien zu sensibilisieren und die Medienkompetenzförderung als Regelaufgabe in der pädagogischen Arbeit der stationären Wohngruppen dauerhaft zu etablieren. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt für drei Jahre.



11/2015 | Forschung
3D-MAPP: Digitale 3D-Geodaten durch User-App effizienter gewinnen // Universität Heidelberg

Unter dem Motto „3D-Geoinformation von und für uns“ entwickelt das Projekt „3D-MAPP: 3D-MicroMapping von großen Geodatensätzen im Web“ an der Universität Heidelberg eine webbasierte Methodik zur Gewinnung von digitalen Geodaten durch die Verknüpfung der Datenanalyse durch Mensch und Maschine. Über eine schnell zu bedienende 3D-Web-Visualisierung können User in Sekundenschnelle 3D-Micro-Mapping Tasks lösen, die durch automatische Algorithmen nur sehr schwer oder gar nicht gelöst werden können. Auf Basis einer umfangreichen Studie soll die Idee von 3D-MAPP empirisch evaluiert werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
clickECM-Hydrogele – biologisch aktive Hydrogele mit gezielt gesteuerten Eigenschaften // Universität Stuttgart

In diesem Forschungsprojekt wird erstmals eine vollständige humane extrazelluläre Matrix (ECM), die eine Vielzahl an biologisch aktiven Struktur- und Signalmolekülen enthält, mit synthetischen Bausteinen zu einem Hydrogel vernetzt. Die Arbeiten werden von der Arbeitsgruppe „Chemische und physikalische Grenzflächen" des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie der Universität Stuttgart durchgeführt. Durch das gezielte Quervernetzen sollen dabei die bio-mechanischen Eigenschaften des entstehenden ECM-Hydrogels gezielt gesteuert werden. Ziel ist es, Hydrogele mit definierter Stabilität, Elastizität und Quellbarkeit aus einer humanen ECM herzustellen. Aufgrund der hohen biologischen Komplexität und der Ähnlichkeit zu humanem Gewebe wäre ein Einsatz dieser Hydrogele als Implantat oder als in vitro Testsystem zur Reduktion von Tierversuchen denkbar. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Ein lernfähiges Robotersystem in hoch dynamischer Umgebung am Beispiel eines tischtennisspielenden Roboters // Universität Tübingen

Im Projekt an der Universität Tübingen soll ein lernfähiger, Tischtennis spielender Roboter entwickelt werden. Er soll mit einem schnellen Kamerasystem die Balltrajektorie und den Spin des Balls bestimmen und unter Verwendung normaler Schläger und Tischtennisbälle auch mit Spin gespielte Bälle kontrolliert zurückspielen können. Das System ist ein Demonstrator für lernfähige Roboter, die in hoch dynamischen Umgebungen schnell und flexibel reagieren müssen, und daher von großem wissenschaftlichem Interesse in der Robotik. Die Vector Stiftung unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Kostenoptimiertes Batteriekonzept für stationäre Energiespeicher – Machbarkeitsstudie // Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE)

Im Projektvorhaben LASSIE am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) soll die Machbarkeit eines neuen Batteriekonzepts für stationäre Energiespeicher untersucht werden, welches radikal auf die Minimierung der Kosten je eingespeicherter KWh ausgerichtet ist. Die Basis hierfür bildet eine am Fraunhofer ISE entwickelte Natrium-Ionenbatteriezelle mit einem wässrigen Elektrolyten. Solch ein System hat verschiedene Vorteile: Natrium anstelle von Lithium erlaubt eine enorme Skalierung, wie sie voraussichtlich für den Markt der stationären Energiespeicher notwendig sein wird. Auch ist der Zugang zu den günstigen Natriumsalzen als Rohmaterialien sehr einfach. Der wässrige Elektrolyt erlaubt einen sehr sicheren Betrieb. In Summe kann die gesamte Batterie aus ungiftigen Materialien aufgebaut werden. Eine Herausforderung bildet die aufgrund der geringen Zellspannung reduzierte Energiedichte. Das Projekt LASSIE setzt genau an diesem Punkt an, es werden neuartige Konzepte untersucht, wie die Zellspannung erhöht werden kann. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Forschung
Verringerung des ökologischen Fußabdrucks bei der Herstellung von Propylenoxid // Universität Stuttgart

Propylenoxid ist das am zweithäufigsten hergestellte chemische Zwischenprodukt mit einer weltweiten Kapazität von 8,6⋅10^6 t im Jahr 2010. Im Rahmen des Projekts der Arbeitsgruppe „Photochemische Reaktionstechnik“ am Institut für Technische Chemie der Universität Stuttgart werden deshalb der nutzbare Prozessparameterraum und die Möglichkeiten moderner Lichtquellen und Reaktorkonzepte sowie das Potential der photokatalytischen Epoxidierung von Propylen evaluiert. Mit Hilfe eines mikrostrukturierten Photo-Festbettreaktors soll die Selektivität zu Propylenoxid durch Beeinflussung der Reaktionsgeschwindigkeit verbessert werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



11/2015 | Soziales
RESET // Kreisjugendring Esslingen e.V.

„RESET“ ist ein Programm des Kreisjugendrings Esslingen e.V. Es steht für Respekt, Einsatz, Soziales Lernen, Erfolg und Teilhabe. Bei RESET werden delinquent handelnde und gewaltbereite Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren, die eine richterliche Zuweisung in Form von gemeinnützigen Sozialstunden bekommen haben, intensiv begleitet. Eine Sozialpädagogin und eine handwerkliche Fachkraft unterstützen die jungen Erwachsenen sowohl bei der Absolvierung ihrer Sozialstunden als auch in ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Ziel ist es, weitere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten zu vermeiden und die jungen Menschen nachhaltig auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft zu unterstützen. Die Vector Stiftung fördert das Projekt in Ostfildern für zwei Jahre.



News zu diesem Projekt

22.03.2016 Artikel der Esslinger Zeitung zu RESET
11/2015 | Forschung
ownGRID - Studie zur Nutzung von E-Fahrzeugspeichern als stationäre Pufferspeicher // Universität Stuttgart

Ziel des Projekts ownGRID ist es, E-Fahrzeug-Batterien – sowohl im Fahrzeug verbaute als auch stationäre – als Pufferspeicher für PV-Anlagen zu nutzen, um so die Effizienz zu steigern. Dazu sind eine intelligente Steuerung des Gesamtsystems und die Schaffung der Rückspeisemöglichkeit aus der Fahrzeugbatterie notwendig. Hierdurch soll der Strombezug unter Gewährleistung der benötigten Mobilitätsleistung minimiert werden, um die Ausnutzung erneuerbarer Energien zu maximieren, Stromnetze zu entlasten, die Notwendigkeit großer Speicherkraftwerke zu verringern und finanzielle Vorteile für den Betreiber zu bewirken. Des Weiteren sollen verlässliche Lastprofile für die Zellentwicklung im Parallelprojekt EnerTOP gewonnen werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015 für drei Jahre.



10/2015 | Forschung
CO2fuel – Herstellung von Kraftstoffen aus CO2 und Licht // Universität Stuttgart

Das Ziel des Projekts „CO2fuel“ ist die Entwicklung eines leistungsfähigen Systems zur Synthese von Brennstoffen aus Abgasen. Hauptgegenstand dieses Projekts an der Universität Stuttgart wird die Entwicklung eines geeigneten perowskitbasierten Katalysatormaterials für die photoelektrochemische (PE) Synthese sein. Die Verarbeitung zu einer PE-Elektrode und deren Einbau in eine Solarzelle ist letztendlich entscheidend für eine Bewertung der Leistungsfähigkeit des Halbleitermaterials. Zur Herstellung der Elektroden soll ein alternativer auf Siebdruckverfahren basierender Prozess entwickelt werden, wie er z.B. schon zum Herstellen von Batterien erprobt wird. Gefördert wird das Projekt von der Vector Stiftung für drei Jahre im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



10/2015 | Forschung
EnerTOP - Energiedichteerhöhung von Li-Ionen Zellen für mobile und stationäre Anwendungen // Universität Stuttgart

Im Rahmen dieses Projekts an der Universität Stuttgart soll die Energiedichte von Li-Ionen Zellen in vier verschiedenen Ansätzen maßgeblich erhöht werden: Zum einen sollen siliziumbasierte Anodenmaterialien mit höherer Kapazität (mAh/g) verwendet werden - zum anderen auch Kathodenmaterialien mit höherer Kapazität (mAh/g) und/oder höherer Spannung gegenüber Lithium. (Beide Elektrodenmaterialien werden durch spezielle Bearbeitungsverfahren in ihrer Zykelfestigkeit erhöht.) Drittens soll der Kapazitätsverlust über die Lebenszeit reduziert werden, indem eine detaillierte Untersuchung der Betriebszyklen in einem komplexeren Anwendungsfeld (Traktion, stationär, etc.) und deren Auswirkungen auf das Alterungsverhalten durchgeführt wird. Die entsprechenden Profile – mit iterativ optimierten Zelleigenschaften – liefert das Co-Projekt „ownGRID“. Als letztes Element soll ein neuartiges Zellhäusungs-Konzept aufgebaut werden, um die Volumenschübe in der Zelle beim Laden und Entladen abzufedern und dadurch die Zykelstabilität zu verbessern. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



10/2015 | Forschung
Freikolbenlineargeneratorsystem mit zwei gegenläufigen Kolben– Test des Regelungskonzept am Prüfstand // Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung von Freikolbenlineargeneratoren ist die Verwendung von zwei gegenläufigen Kolbeneinheiten, um Vibrationen und Geräusche zu reduzieren. Dabei ist die Herausforderung zu bewältigen, die Kolbenbewegungen synchron zu halten. Hierfür wurden in der Vergangenheit anhand von Simulationen verschiedene Regelungskonzepte entwickelt. Als Anschlussprojekt an diese Entwicklung findet nun die Umsetzung der Synchronisation von zwei gegenläufigen Kolbenbewegungen am Prüfstand statt. Damit soll die Funktionsfähigkeit der Regelungskonzepte nachgewiesen werden. Gefördert wird das Projekt am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015. Die Vorarbeiten zum Projekt begannen bereits im Jahr 2013 und wurden ebenfalls von der Vector Stiftung unterstützt.



News zu diesem Projekt

13.05.2016 Zeitungsbericht zum Freikolbenlineargeneratorsystem
10/2015 | Forschung
DynSyn – Dynamische Synthese von Kraftstoffen aus Überschussstrom // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Für die Synthese von Kraftstoffen aus Überschussstrom wird zunächst über Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der dann mit einer Kohlenstoffquelle (z.B. Biomasse oder CO2 aus Industrieabgasen) über einen Fischer-Tropsch Prozess zu einem flüssigen Kraftstoff weiterverarbeitet wird. Dies soll zukünftig auch dezentral mit hoher Flexibilität bzgl. der Menge der Ausgangsstoffe und der Energie in einem neuartigen Mikroreaktor in Technikumsgröße effizient möglich werden. In dem von der Vector Stiftung auf drei Jahre geförderten Projekt wird in einer experimentellen Studie der dynamische Betrieb untersucht und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Qualitätsschwankungen erarbeitet. Das Projekt wird im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015 unterstützt.



10/2015 | Forschung
LoLiFast – Alterung von Fahrzeugbatterien durch Schnellladung mit Regelung vermindern // Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW (ZSW)

Im Projekt "Long life – fast charging" (LoLiFast) am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wird eine adaptive Schnelladeregelung für Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen entwickelt und untersucht. Ziel hierbei ist die Verkürzung der Ladezeit des Elektrofahrzeugs unter Erhalt der Batterielebensdauer durch eine Vermeidung des kritischen Alterungsmechanismus des Lithiumplatings. Als Maßnahme werden dazu zeitoptimale und alterungsminimale Ladetrajektorien entworfen, eine Onlinedetektion von Lithiumplating entwickelt und eine adaptive, diagnosebasierte Laderegelung etabliert. Das neue Ladeverfahren wird in Hard- und Software aufgebaut und testbasiert evaluiert. Unterstützt wird das Projekt von der Vector Stiftung für drei Jahre im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



10/2015 | Forschung
RE-source - Superstarke Recycling-Magnete für Elektromotoren // Hochschule Aalen

Für die nachhaltige Mobilität besitzen superstarke Dauermagnete eine Schlüsselfunktion. Die stärksten Dauermagnete sind heute die Seltenerd(RE)-Magnete. Durch die Entwicklung und Erforschung von superstarken Recycling-Magneten für Elektromotoren sollen zukünftig RE-Metall-Ressourcen geschont und effiziente preiswerte Traktionsmotoren für Elektrofahrzeuge ermöglicht werden. Damit die Recycling-Magnete vergleichbare Funktionalität besitzen wie Neumaterial, müssen ihr Gefüge und die damit verbundenen Magneteigenschaften systematisch als Funktion der Beschaffenheit des recycelbaren Materials und spezifizierter Prozessparameter analysiert werden. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt an der Hochschule Aalen für drei Jahre im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



10/2015 | Forschung
SISKA - Höhere Energiedichte durch siliziumbasierte Batteriezellen // Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE)

Im Projekt „Siliciumbasierte Energiespeicherzellen – neuartige Kathoden und Anoden" (SISKA) verfolgt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) neue Wege für die Herstellung von Li-Ionen Batteriezellen. Silicium, Basis für den weltweiten Durchbruch der Solarzellenproduktionstechnologie, könnte auch bei Li-Ionen-Batteriezellen eine überraschend wichtige Rolle spielen. Die Forscher des Fraunhofer ISE untersuchen im Projekt SISKA neuartige Synthesewege, mit denen sich leistungsfähige Li-Ionen Akkus unter Einsatz von besonderen Siliciumverbindungen herstellen lassen. Hiermit wird angestrebt, die Energiedichte von Li-Ionenbatterien signifikant zu erhöhen. Das Fraunhofer ISE ist mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte Solarforschungsinstitut in Europa. Unterstützt wird das Projekt von der Vector Stiftung für drei Jahre im Rahmen der Forschungsausschreibung 2015.



09/2015 | Bildung
R0botik - Kreativität trifft EV3-In // Förderverein der Realschule Schwieberdingen-Hemmingen e.V.

Mit Hilfe des Lego-Systems EV3 werden Jugendliche der Realschule in Schwieberdingen-Hemmingen ab der 9. Klassenstufe spielerisch an Probleme aus der Informatik und anderen technischen Berufen herangeführt. Die Vector Stiftung unterstützt den Schulverein bei der Beschaffung notwendiger technischer Ausrüstung.



News zu diesem Projekt

29.09.2016 AG der Glemstalschule baut erste Roboter
08/2015 | Bildung
Expedition Einstein Ferienangebote // Stadtverwaltung Böblingen

Das Projekt „Expedition Einstein“ ist naturwissenschaftliches Erlebniscamp und Ferienbetreuung zugleich. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche ab der 5. Jahrgangsstufe für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und mit altersgerechten Angeboten zu begleiten. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt für drei Jahre.



08/2015 | Soziales
Cambio – Erfolgreich in Ausbildung! // Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva)

Das Projekt „Cambio“ der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva) soll chancenarmen jungen Erwachsenen eine langfristige berufliche Perspektive ermöglichen, in dem sie in eine schulische oder betriebliche Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Zudem sollen junge Erwachsene, die bereits in Ausbildung sind, beim Auftreten ausbildungsgefährdender Faktoren darin unterstützt werden, diese abzubauen, um einen drohenden Abbruch zu verhindern.



08/2015 | Bildung
mach MI(N)T! – 2. Durchgang // mach MI(N)T!

2015 geht mach MI(N)T! in die zweite Runde. Schulen aus der gesamten Metropolregion Stuttgart haben sich im Rahmen der mach MI(N)T!-Ausschreibung um eine Förderung beworben. Ab Schuljahresbeginn 2015/2016 werden 22 Projekte an Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen im Raum Stuttgart über drei Jahre von der Vector Stiftung und der Heidehof Stiftung unterstützt. Zusammen mit den bereits 2014 zugesagten Projekten werden damit insgesamt 45 mach MI(N)T!-Projekte an Schulen in der Metropolregion Stuttgart umgesetzt. Mach MI(N)T! zielt insbesondere darauf ab, Schülerinnen und Schüler, deren Potential im MINT-Bereich noch unentdeckt ist, für technische und naturwissenschaftliche Fragen zu begeistern und ihr Interesse an MINT-Themen zu wecken. Die Planung, Entwicklung und Umsetzung des Projekts kann jede Schule unter Einhaltung der Förderregelungen individuell gestalten. Damit lässt sich mach MI(N)T! in unterschiedliche Schulkonzepte integrieren und ist nachhaltig angelegt.



07/2015 | Soziales
Bildungschancen für Stuttgart // Chancenwerk e.V.

Chancenwerk e.V. fördert mit der „Lernkaskade" ab Herbst 2015 junge Menschen in Stuttgart: Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen werden mit einem Intensivkurs durch Studierende unterstützt. Als Gegenleistung helfen die Älteren ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern bei schulischen Aufgaben. Die Älteren „bezahlen“ also mit ihrem Engagement. Die Jüngeren entrichten lediglich einen geringen monatlichen Beitrag, sodass das System unabhängig von der Herkunft der Kinder funktioniert. Chancenarme junge Menschen erhalten so Unterstützung, um in ihrem späteren Leben ihre Grundversorgung aus eigener Kraft sicherzustellen. Die Vector Stiftung unterstützt mit weiteren Förderern die Umsetzung des Projekts in Stuttgart für die kommenden drei Jahre.



07/2015 | Bildung
Studie „Interessenentwicklung im mach MI(N)T!-Unterricht“ // Universität Stuttgart

Die Studie der Universität Stuttgart bezieht sich auf das Programm „mach MI(N)T!“, in welchem die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler mit mittleren Leistungen und geringer Affinität zu den MINT-Fächern angesprochen und gezielt gefördert werden soll. Es soll evaluiert werden, ob die angestrebten Effekte im Bereich Interesse-/Selbstkonzept und Motivation erreicht werden. Zudem werden die Interessenentwicklungen und die Bildungsorientierung untersucht. Daraus sollen grundlegende Erkenntnisse für die Unterrichtspraxis und Lehrerausbildung im Bezugsfeld der freiwilligen MINT-Angebote gewonnen werden.



News zu diesem Projekt

19.10.2016 Zwischenbericht zur mach MI(N)T!-Evaluation online
06/2015 | Soziales
Aufbau Lehramtsstudium Informatik // KIT-Stiftung

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Vector Stiftung die Neueinführung des Lehramtsstudiums Informatik. Die zukünftigen Lehramtsstudierenden der Informatik sollen mit dem Studium eine umfassende Ausbildung erhalten und sich mit den Abschlüssen Bachelor of Education (B. Ed.) und Master of Education (M. Ed.) für den Schuldienst qualifizieren. Die Informatikstudiengänge am KIT belegen seit langem deutschlandweit Spitzenplätze in den Rankings. Das KIT besitzt außerdem einen hervorragenden Ruf bei der Ausbildung von Lehrkräften in den MINT-Fächern. Diese beiden Grundlagen bieten die besten Voraussetzungen für die erfolgreiche Einführung des Lehramtsstudiums Informatik.



06/2015 | Soziales
ZUKUNFT AUSBILDUNG // BAZ Esslingen – Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH

„ZUKUNFT AUSBILDUNG" ist ein Projekt des Beruflichen Ausbildungszentrums (BAZ) Esslingen und zielt darauf ab, chancenarmen jungen Menschen den Einstieg in eine Ausbildung zu erleichtern. Das Modell aus Bewerberpool, Bewerbungscoaching, „Ausbildungsplatz Speed-Dating" und Azubi Startseminar bietet den Jugendlichen eine Möglichkeit, sich einen Ausbildungsplatz zu erarbeiten. Sie werden bei der Ausbildungsplatzsuche dauerhaft durch eine vertraute Ansprechperson betreut. Besonderheit des niedrigschwelligen Projekts ist es, dass der Fokus primär auf die Motivation und Zielstrebigkeit der Jugendlichen gelegt wird und der Lebenslauf nicht allein ausschlaggebend ist. Das Projekt wird in den kommenden zwei Jahren durch die Vector Stiftung gefördert.



05/2015 | Bildung
letsgoING II // Hochschule Reutlingen

Seit 2013 führt der Studienbereich Mechatronik der Hochschule Reutlingen das Projekt „letsgoING“ mit vier Gymnasien aus dem Kreis Tübingen / Reutlingen als Pilot durch. „letsgoING“ ermöglicht anspruchsvolle und interessante Mikrocontroller-Projekte im regulären NwT-Unterricht. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler für technische Aufgabenstellungen zu begeistern und für Ingenieur-Studiengänge zu motivieren. Phase II startet 2016 und zielt auf die Verbreiterung des Projekts ab. An den vier Pilotschulen werden Parallelkurse unterstützt und weitere Schulen sollen als Kooperationspartner für „letsgoING“ gewonnen werden. Das „letsgoING“-Modell soll zudem in der Bildungsstruktur verankert werden. In diesem Zusammenhang werden u.a. Kurse in der Aus- und Weiterbildung von NwT-Lehrkräften angeboten.



04/2015 | Bildung
Deutschlandstipendium Lehramt // Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vector Stiftung fördert ab dem Wintersemester 2015/2016 zehn Lehramtsstudierende der MINT-Fächer mit dem Deutschlandstipendium für die Dauer von drei Jahren. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, begeistern.



03/2015 | Bildung
Studie „Interessen- und Kompetenzentwicklung im NwT-Unterricht“ // Universität Stuttgart

Im Bildungsbereich fördert die Vector Stiftung die Erstellung einer Studie der Universität Stuttgart, die darauf abzielt, die bisherigen Erfahrungen und Kompetenzen im Unterrichtsfach „Naturwissenschaft und Technik" (NwT) zu erfassen. Die Studie soll grundlegende Erkenntnisse zur Unterrichtsgestaltung für die Unterrichtspraxis und die Lehrerausbildung bereitstellen. Untersucht wird, mit welchen Interessen und Vorkenntnissen die Schülerinnen und Schüler in den NwT-Unterricht einmünden und wie sich ihre Kompetenzen und Interessen im Unterricht entwickeln. Dabei wird analysiert, ob sich standortübergreifend eine Kernkompetenz ausmachen lässt und ob der NwT-Unterricht für weitere Bildungsentscheidungen bedeutsam wird.



03/2015 | Soziales
Job Coach II // leben&wohnen - Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Stuttgart (ELW)

Das Neeffhaus ist ein Wohnheim für Frauen in Wohnungsnot des Eigenbetriebs leben&wohnen der Landeshauptstadt Stuttgart. Seit 2013 fördert die Vector Stiftung das Neeffhaus-Projekt „Job Coach“. Es ermöglicht eine intensivere und nachhaltigere Betreuung der Frauen. Ergänzend zum Regelangebot bietet es ein individuell abgestimmtes Betreuungsangebot in den Lebensphasen Schule und Ausbildung sowie bei der Eingliederung der Frauen in den Arbeitsmarkt. Auch die zweite Phase des Projekts wird von der Vector Stiftung unterstützt und startet 2016.



03/2015 | Soziales
Handwerkliche Begabungen fördern // pro labore gGmbH

Im Rahmen des Themenschwerpunktes 2015 unterstützt die Vector Stiftung das Projekt „Handwerkliche Begabungen fördern“ der Initiative pro labore in Reutlingen. Ab April 2015 werden für zwei Jahre 20 junge Erwachsene, die sonst keine Chance auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz haben, an eine Ausbildung im Maler-, Schreiner oder Zimmererbereich herangeführt. Eine umfangreiche Anleitung durch erfahrene Meister in diesen Gewerken und eine intensive sozialpädagogische Begleitung der Jugendlichen bilden die Kernpunkte des Projekts.



03/2015 | Bildung
Vector Stiftungslehrstuhl „Physik und ihre Didaktik" // Universität Tübingen

Die Universität Tübingen richtet unter dem Motto „Lehrerbildung neu denken!“ eine School of Education ein, die neue Standards in der Lehrerbildung setzen soll. Um die Qualität der Lehrerbildung gerade in den MINT-Fächern deutlich zu steigern und um künftige Lehrerinnen und Lehrer zu befähigen, Jugendliche schon früh für ein entsprechendes Studium zu interessieren, sollen vier MINT-Lehrstühle für die naturwissenschaftlichen Fächer und ihre Didaktik eingerichtet werden, darunter der Vector Stiftungslehrstuhl „Physik und ihre Didaktik“.



02/2015 | Soziales
Stottern und Beruf II // Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. (BVSS)

Das Projekt „Stottern und Beruf“ der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. (BVSS) startet 2015 in die zweite Phase. Als unmittelbare Unterstützung für Betroffene werden die in Phase I entwickelten Angebote etabliert und ausgebaut (Qualifizierung der Selbsthilfegruppen über Multiplikatoren, individuelle Peer-to-Peer-Beratung, Berufsorientierungsseminare für junge Stotternde). Hinzu kommt die gezielte Aufklärung der Arbeitgeberseite. Vorurteile und Unwissen gegenüber dem Stottern sollen abgebaut werden, damit Betroffene im Berufsleben aufgrund ihrer Sprechbehinderung keine Benachteiligung erfahren.



12/2014 | Bildung
TechTalents // UnternehmerTUM gGmbH

Das „TechTalents“-Programm des Gründerzentrums UnternehmerTUM befähigt und fördert neue Generationen von Technologiegründern. In interdisziplinären Vorlesungseinheiten sowie in Maker- und Gründungsprojekten erhalten Studierende praxisnahe Ausbildung in der Umsetzung von innovativen Produkten und Dienstleistungen. Teilnehmer am Programm nutzen den TechShop, eine High-Tech-Prototypenwerkstatt auf 1500m² am Campus Garching zur Entwicklung von Prototypen, und gründen innovative Produkt- und Dienstleistungsunternehmen. Das „TechTalents“-Programm leistet einen Beitrag zur Stärkung der Ausbildung in MINT-Fächern und zur Förderung von Gründungen im Hardwarebereich.



News zu diesem Projekt

10.06.2015 MakerSpace in Garching startet erfolgreich
15.05.2015 UnternehmerTUM stellt sich vor
12/2014 | Forschung
Großflächige Präparation und Mikroskopie hochkapazitativer Li-Ionen Speicherzellen // Hochschule Aalen

Für die nachhaltige Mobilität sind Li-Ionen Batterien eine wichtige Schlüsseltechnologie. Die Qualität dieser Batterien, d.h. Funktion, Sicherheit und Lebensdauer, hängt entscheidend vom inneren Aufbau, von feingeometrischen Merkmalen und Fertigungsungänzen ab. Diese Mikrometer- und Sub-Mikrometerdimension kann nur mikroskopisch ausreichend genau analysiert werden. Ziel des Projekts „Großflächige Präparation und Mikroskopie hochkapazitativer Li-Ionen Speicherzellen“ der Hochschule Aalen ist die Entwicklung einer Präparations- und Analysemethodik für die mikroskopische Charakterisierung insbesondere großer Batteriezellen. Dabei müssen große Datenmengen softwaretechnisch verarbeitet und intelligente Algorithmen zur automatischen quantitativen Auswertung entwickelt werden.



11/2014 | Forschung
Erweitertes Energiemanagement bei E-Fahrzeugen // Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft

Das Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM) der Hochschule Karlsruhe wird in einem neuen Projekt die Entwicklung eines erweiterten Energiemanagements unter Berücksichtigung der gewünschten Fahrtstrecke bei E-Fahrzeugen untersuchen. Gefördert wird das Projekt von der Vector Stiftung über drei Jahre.



News zu diesem Projekt

30.11.2014 Kurzbeschreibung des IEEM-Forschungsprojekts
11/2014 | Forschung
Forschungsprojekt „LIBELLE“ // Universität Stuttgart

Das Institut für Photovoltaik (IPV) der Universität Stuttgart wird ab 2015 zu Lithium-Ionen Batterien mit selbsttragenden und leichten Einheiten (LIBELLE) forschen. Ziel ist es, eine Reichweitenerhöhung von E-Fahrzeugen durch ein erheblich verbessertes Verhältnis der gravimetrischen Energiedichte [Wh/kg] beim Übergang von Zelle auf Batterie (mehr kWh bei gleichem Batteriegewicht) sowie durch ein optimiertes Batterie-Management System zu erreichen. Die Vector Stiftung finanziert das Projekt bis 2018.



11/2014 | Bildung
Vector Stiftung Auslandsstipendium III // Hochschule Reutlingen

Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Fakultät Technik der Hochschule Reutlingen und ausländischen Partnerhochschulen wird von der Vector Stiftung in den kommenden drei Jahren weiter unterstützt. Outgoing- und Incoming-Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Technik können sich über die Hochschule um ein Stipendium der Vector Stiftung bewerben, wobei sowohl die Leistungen als auch das soziale Engagement bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten berücksichtigt werden.



10/2014 | Bildung
NwT-Bildungshaus in Göppingen // Hochschule Esslingen

Die Hochschule Esslingen hat sich mit dem Bildungshaus für Naturwissenschaft und Technik (NwT) am Standort Göppingen das Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche, Studierende und Familien systematisch an ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen und industrielle Arbeitsweisen heranzuführen. Schülerinnen und Schüler sollen bereits während ihrer Schulzeit für Technik begeistert werden. Darüber hinaus werden Erziehern/innen und Lehrkräfte über eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung soweit qualifiziert, dass sie in Kindertagesstätten und Schulen angepasste technische Projekte durchführen können. Herzstück des Projekts ist der Aufbau einer überregionalen Lehrerweiterbildung zur Qualifikation von Lehrkräften für das Unterrichtsfach „Naturwissenschaft und Technik“. Die Vector Stiftung unterstützt das Projekt „NwT-Bildungshaus“ gemeinsam mit weiteren Förderern für drei Jahre.



09/2014 | Bildung
Deutschlandstipendien Lehramt MINT-Studierende // Universität Tübingen

Die Vector Stiftung fördert ab April 2015 fünf Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer an der Universität Tübingen für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, interessieren.



09/2014 | Bildung
Deutschlandstipendien Lehramt MINT-Studierende // Universität Stuttgart

Die Vector Stiftung fördert ab April 2015 zehn Deutschlandstipendiaten der Lehramt MINT-Studienfächer an der Universität Stuttgart für drei Jahre. Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, insbesondere im MINT-Bereich, interessieren.



08/2014 | Forschung
Betriebssicherheit von berührungsloser Ladeinfrastruktur in Elektrofahrzeugen // Universität Stuttgart

Das Institut für Elektrische Energiewandlung (IEW) der Universität Stuttgart baut im Rahmen des Projekts „Betriebssicherheit von berührungsloser Ladeinfrastruktur in Elektrofahrzeugen“ eine induktive Ladeinfrastruktur mit einer Leistung von 3kW für Elektrofahrzeuge auf. Ziel ist es, Verfahren für die Fremdkörperdetektion zu entwickeln und deren Auswirkung auf das Systemverhalten zu erforschen. Das Forschungsprojekt wird von der Vector Stiftung für drei Jahre gefördert.



07/2014 | Bildung
mach MI(N)T! – 1. Durchgang // mach MI(N)T!

mach MI(N)T! ist ein Projekt, das vom Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart ins Leben gerufen wurde und von der Vector Stiftung und der Heidehof Stiftung unterstützt wird. Das Projekt soll Schüler und Schülerinnen ab Klasse 6, die bisher noch kaum Interesse an MINT-Fächern gezeigt haben. für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistern. Ab dem Schuljahr 2014/2015 wird mach MI(N)T! von 21 Schulen in der Metropolregion Stuttgart angeboten. Mit den von der Vector Stiftung bereitgestellten Geldern können Studierende und Lehrkräfte individuelle Mathematik-, Physik- oder Technik-AGs anbieten, die in das jeweilige Schulkonzept passen und nachhaltig gestaltet sind. Die Förderung ist für drei drei Jahre ausgelegt.



05/2014 | Forschung
Promotionsstipendium „Formadaptive drahtlose Leistungsübertragung für medizinische und Consumer Anwendungen“ // Universität Freiburg

Ab dem Wintersemester 2014/2015 fördert die Vector Stiftung für drei Jahre ein Promotionsstipendium am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg zum Thema „Formadaptive drahtlose Leistungsübertragung für medizinische und Consumer Anwendungen“. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, ein flexibles und miniaturisiertes System zur drahtlosen Leistungsübertragung für medizinische und Consumer Anwendungen zu entwickeln. Mit der Förderung von Promotionsstipendien möchte die Vector Stiftung einen Beitrag zur Forschungslandschaft Deutschland leisten.



12/2013 | Bildung
MINToring – Studierende begleiten Schüler und Studieneinsteiger // BBQ Berufliche Bildung gGmbH

Hinter dem Projekt „MINToring“ der BBQ Berufliche Bildung gGmbH steht die zentrale Idee, Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu gewinnen und auf ihrem Weg in ein MINT-Studium zu begleiteten. Hierzu stehen engagierte Studierende der MINT-Fächer (MINToren) den jungen Erwachsenen (MINTees) an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe und Esslingen beratend und unterstützend zur Seite. Zum einen werden Einblicke in verschiedene Studiengänge und das Studentenleben gegeben. Zum anderen werden durch die Begleitung seitens der MINToren in den ersten Semestern Studienabläufe stabilisiert und Abbrüche vermieden. Die Vector Stiftung fördert das Projekt für eine Dauer von drei Jahren.



10/2013 | Forschung
Forschungsprojekt „INEA“ // Universität Stuttgart

Für eine Laufzeit von drei Jahren fördert die Vector Stiftung das Projekt „Innovative elektrische Maschine für energieeffiziente Antriebssysteme“ (INEA) am Institut für elektrische Energieumwandlung (IEW) der Universität Stuttgart. Ziel ist die Berechnung, der Entwurf, die Auslegung und der Aufbau einer energieeffizienten, elektrisch erregten Synchronmaschine. Der Läufer soll kontaktlos mittels induktiver Übertragung mit Energie versorgt werden.



News zu diesem Projekt

31.08.2013 Projektskizze „INEA“ ist online
08/2013 | Forschung
Promotionsprojekt „Simulation von Hybridfahrzeugen“ // Universität Stuttgart

Im Zentrum des Projekts „Dynamische Hybridsimulation“, welches am Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) der Universität Stuttgart angesiedelt ist, steht die Forschungsfrage, wie der Verbrennungsmotor innerhalb von Hybridsimulationen detaillierter hinsichtlich Wirkungsgrad, Verbrennungsgeräusch und Schadstoffemissionen abgebildet werden kann. In diesem Zusammenhang finanziert die Vector Stiftung ein Promotionsstipendium für die Dauer von drei Jahren.



08/2013 | Forschung
Promotionsstipendium „0D und 3D Simulationen im Bereich der Verbrennungsmotoren in hybridisierten Umfeldern“ // Universität Stuttgart

Die Vector Stiftung hat die Unterstützung eines Promotionsprojekts am Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) der Universität Stuttgart für drei Jahre zugesagt. Es werden Möglichkeiten erforscht, wie die Kraftstoffeigenschaften im Rahmen der 0D- und 3D-Simulation von Verbrennungsmotoren besser berücksichtigt werden können.



07/2013 | Forschung
Young Investigator Group „Green Mobility" // KIT-Stiftung

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Vector Stiftung haben gemeinsam die Young Investigator Group (YIG) „Green Mobility – Gewichtsoptimierte Fahrzeugstrukturen durch maßgeschneiderte Hochleistungsfaserverbunde“ eingerichtet. Ziel der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe ist es, die Simulierbarkeit von Hochleistungs-Faserverbundkunststoffen zu verbessern, um Fahrzeugbauteile aus diesen Werkstoffen gewichtsoptimiert auslegen zu können.



News zu diesem Projekt

10.08.2014 Start der YIG „Green Mobility
04/2013 | Bildung
Deutschlandstipendien MINT-Studierende 2013 // Universität Stuttgart

Nachdem die Vector Stiftung 2012 die Förderzusage für die Finanzierung von 66 Deutschlandstipendien gegeben hat, werden ab dem Wintersemester 2013/2014 weitere 76 Deutschlandstipendien an zehn Hochschulen und Universitäten finanziert. An der Universität Stuttgart fördert die Vector Stiftung 15 weitere Deutschlandstipendien für die Dauer von drei Jahren.